Google-Mitarbeiter: "Bitte keine Fotos"
VON SEBASTIAN BRINKMANN - zuletzt aktualisiert: 31.07.2008 - 10:22In den USA bietet Google Maps bereits den aus meiner Sicht sehr praktischen Dienst "Streetview" an. Auf diese Weise kann man sich schon vor dem Abflug in den Urlaub die Straßen anschauen und sehen, in welchem Viertel das Hotel liegt. Nun sind Datenschützer beim Thema Street View anderer Meinung und fürchten um die Persönlichkeitsrechte der zufällig fotografierten Personen. Google wiegelt ab und meint, die Gesichter würden automatisch unkenntlich gemacht.
Doch was passiert eigentlich, wenn Passanten das Google-Mobil fotografieren wollen, um die Bilder ins Netz zu stellen? Ein US-Blogger machte da eine sehr interessante Erfahrung. Pierre Far beobachtete, wie das Google-Auto in eine Sackgasse fuhr. Er zückte seine Kamera und suchte eine gute Position fürs Foto. Doch als sich das Fahrzeug ihm näherte, sprang der Fahrer plötzlich raus und rief: "Ich möchte nicht auf den Bildern sein". Ob Google jetzt fordert, dass Blogger Google-Mitarbeiter auf Fotos unkenntlich machen? ;-)
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