Was dem Körper bei Beschwerden helfen kann und ihn unterstützt, wieder gesund zu werden, wächst häufig auf Wiesen und in heimischen Wäldern. Hier lesen die die besten Kräutertipps von A bis Z.
A wie Anis:
Die Heilpflanze, die ursprünglich in Ägypten beheimatet war, hilft bei Blähungen und Schmerzen im Magen-Darmtrakt. Auch bei Husten wirkt ein Anistee, gesüßt mit Honig, Wunder.
B wie Brombeere.
Die köstliche Waldfrucht schmeckt nicht nur hervorragend, sondern heilt mit ihren Blättern auch Blutungen, speziell im Mund- und Rachenbereich. Außerdem hilft Brombeerblättertee bei Durchfall.
C wie Camille:
Ob mit K oder mit C geschrieben, das Gewächs mit den gelben Blüten gilt als die Heilpflanze schlechhin. Sie kann als Tee getrunken werden, inhaliert oder auch als Dampfbad bei Schnupfenbeschwerden genutzt. Wunden, die schneller heilen sollen, werden mit ihrer Tinktur eingepinselt.
D wie Diptam:
Das eher unbekannte Gewächs stammt aus Griechenland, es enthält ein starkes ätherisches Öl und wird aus diesem Grunde auch "Pfefferkraut" genannt. Es soll gegen Schlangenbisse und Vergiftungen wirken, die Wurzel hilft als Tee eingenommen bei Blähungen, Monatsbeschwerden oder Harnbeschwerden.
E wie Eisenkraut:
Eisenkraut riecht nicht nur frisch und duftig sondern hilft als Umschlag auch bei Wundschmerzen sowie als Tee bei Appetitlosigkeit und Magenschmerzen.
F wie Frauenmantel:
Wie der Name schon unschwer erkennen lässt, ist diese Pflanze früher häufig bei Menstruationsbeschwerden genommen worden.Als Tee getrunken, soll sie gegen Magen-Darmbeschwerden helfen
G wie Goldrute:
Ihre kräftig gelben Blüten gaben ihr den Namen. Hilfreich ist die Pflanze bei Nierenschmerzen und Nierenentzündungen.
H wie Hagebutte:
Die leuchtendrote Pflanze ist den meisten lediglich als Tee bekannt, doch das Kräutlein kann noch mehr - Erkältungen vorbeibeugen (sie enthält fünfmal mehr Vitamin C als Zitronen!). Außerdem stärkt sie die körpereigenen Abwehrstoffe. Nicht zu vergessen ist die gemeine Seite: Ein paar Krümelchen auf der Haut wirken fieser als viele Juckpulverarten.
I wie Iris:
Die hübsche Blume macht sich nicht nur in der Vase gut, auch als Heilpflanze erfüllt sie ihren Zweck. Sie lindert Schmerzen und hilft bei Harnbeschwerden.
J wie Johanniskraut:
In aller Munde ist das Kraut wegen der beruhigenden Wirkung, früher sollte es gar gegen das Verrücktwerden helfen. Es beschleunigt die Wundheilung, hat eine nervenstärkende Wirkung.
K wie Kornblume:
Die blaue Blume wurde in der Vergangenheit als harntreibendes Mittel gebraucht, auch nutzt man sie bei Entzündungen der Haut und der Augen.
L wie Lavendel:
Die wohlriechende Pflanzen vertreibt nicht nur Mücken von Balkon und Garten, sie ist auch bei Verdauungsbeschwerden gut. Als Beruhigungsmittel ist sie ebenso wirksam wie als Badezusatz bei niedrigem Blutdruck.
M wie Maiglöckchen:
Die niedlichen Blumen erfreuen nicht nur im gleichnamigen Monat das Auge, auch reguliert sie den Blutdruck . Da die Einnahme jedoch nicht ganz ungefährlich ist, sollte auf jeden Fall immer ein Experte über die Dosierung des Auszuges entscheiden.
N wie Nelkenwurz:
Das Nelkenwurz sorgt für Entspannung, gleichzeitig kräftigt es aber auch den Organismus, die Wurzel wird geschabt und eine Viertelstunde lang als Tee geseiht.
O wie Odermennig:
Sie kennen Odermennig nicht? Zugegeben, die Heilpflanze ist heute weitgehend unbekannt. In der Antike galt sie jedoch als Multitalent, und auch heute noch hilft sie mit ihren Bitterstoffen, Lebererkrankungen sowei Magen- und Darmbeschwerden zu regulieren.
P wie Pfefferminze:
Als Tee ist das Kraut gut bekannt, auch zum Einreiben eignet sie sich aber. Rheuma soll sie lindern, Nervenschmerzen und Gicht erträglicher machen.
R wie Roßkastanie:
Am bekanntesten ist die Kastanie bei Venenschmerzen, sie wirkt aber auch entzündungshemmend und tut bei Hämorrhoiden gut.
S wie Seifenkraut:
Hört sie etwas gewöhnungsbedürftig an, ist aber heilsam. Bei Bronchitis ist das Kraut schleimlösend. Es fördert auch die Schweißbildung, was bei Fiebererkrankungen wichtig sein kann.
T wie Thymian:
In der Küche spielt der Thymian eine wichtige Rolle, und auch bei Erkältungskrankheiten wirkt sie Wunder. Die schleimlösende Wirkung erleichtert das Abhusten. Außerdem wirkt Thamian antibakteriell.
V wie Vogelknöterich:
Wie der Name schon sagt, mögen besonders Vögel diese Pflanze, die Kieselsäure enthält. Diese Säure ist wichtig für den Aufbau von Nägeln und Haaren. Auch bei Gicht und Rheuma wird der Knöterich von Naturmedizinern eingesetzt
Y wie Ysop:
Diese Pflanze stammt aus der Mittelmeerregion, sie heilt Krankheiten des Verdauungstraktes und heilt auch trockenen Husten.
W wie Weißdorn:
Der Weißdorn wirkt nicht schnell aber gut - wer ihn regelmäßig einnimmt, kann die Herzmuskel stärken und die Leistung der "Punpe" anregen.
Z wie Zitrone:
Die gelbe Zitrusfrucht wirkt bekanntermaßen stimulierend und hilft mit viel Vitamin C, die Abwehrkräft zu stärken. So kann vielleicht die nächste Erkältung vermieden werden. Auch in der Hautpflege wird die gesunde Frucht gerne angewendet.