Top-Partys in Harpune und Nachtresidenz: Incoming und Westbam, Space und Bräute
VON JESSICA SCHWARZER - zuletzt aktualisiert: 24.01.2005 - 09:17Düsseldorf (dto). Ein Super-Wochenende lieferte die Harpune ihren Fans. Mit „Incoming“ und DJane Flight von den Metalheadz ging es los und mit Westbam endete es. In der Nachtresidenz war der Ibiza-Kultclub Space zu Gast und ließ es richtig krachen. Samstagnacht tanzten im Kuppelsaal dann gleich mehrere Bräute in wallenden Roben – „Überbleibsel“ einer Modenschau.
In den Kö-Clubs begann das Wochenende wie immer schon donnerstags: Im Checker’s sorgte das DJ-Trio Yoscar, Slick und Frizzo mit feinstem RnB & Soul für Stimmung. Zwar war es nicht so voll wie in den vergangenen Wochen, das Tat der guten Laune aber keinen Abbruch. Endlich Platz zum Tanzen, schien die Devise zu lauten. Im Monkey’s drehten Royal Two an den Plattentellern. Der kleine Kö-Club hat jetzt übrigens auch mittwochs ab 20 Uhr geöffnet: „Monkey Hammer“ nennt sich das neueste „Baby“ von Club-Chef Rainer Wengenroth.
Ein Super-Wochenende lieferte die Harpune ihren Fans. Mit „Incoming“ kamen Freitagnacht alle Drum’n Bass-Anhänger auf ihre Kosten. Star-DJ war die Engländerin Flight von den Metalheadz und sie verstand es, die Partycrowd in Wallung zu bringen. Samstag ging es dann mit keinem geringeren als Westbam weiter, der die ganze Palette seines Könnens auf die Plattenteller legte. Da blieb mal wieder kein Shirt trocken.
„In Bed with Space“ hieß es Freitagnacht in der Nachtresidenz. Rund 1200 Tanzhungrige zog es in den Kö-Club. Jay-C aus dem Ibiza-Kultclub Space legte Funky.-House auf. Hightlight des Abends war aber Sua Amoa mit ihren Vocals. Sie griff immer wieder zum Mikro und heizte der Partycrowd ordentlich ein. Da wurde es ganz schön heiß im Kuppelsaal. Zum Glück waren zu Beginn der Party Fächer verteilt worden, zu denen immer mehr Gäste griffen. Und getreu dem Motto der Party gab’s natürlich auch „Betten“ für all jene, die sich kurzfristig ausruhen mussten.
Boot-Partys gab’s im D-Sign Club und im MK-2. Luxus-Yachten- und Speedboot-Hersteller Sunseeker hatte zu einer gelungenen Party in den neuen Club an der Berliner Allee geladen. Im Hafen ging’s bei der dritten Liquid-Force-Party zur Sache. DJ Kid Chamäleon sorgte mit Party-House und R’n’B dafür, dass es richtig ab ging.
Geburtstag wurde im Stahlwerk gefeiert. Seit 11 Jahren wird in der alten Fabrikhalle getanzt. Zum „närrischen“ Jubiläum gab Begrüßungssekt und Fingerfood. Und dann wurde zu den DJ-Sets von Jan und seinen Kollegen ordentlich gerockt. Da fehlte nichts aus elf Jahren Stahlwerk-Geschichte: von 80er-Hits über Partyclassics bis zu House-Tunes.
Ein etwas skurriler Anblick bot sich den Gästen, die Samstagnacht früh in die Nachtresidenz gekommen waren: Gleich mehrere Bräute mischten sich mit ihren ausladenden Roben unter die Tanzenden. Das Geheimnis war schnell gelüftet: Vorher hatte es im Kuppelsaal eine Brautmodenschau gegeben und einige der Models legten noch ein Tänzchen auf’s Parkett, bevor sie sich aus ihren Kleidern schälten.
Viel zu voll war es im D-Sign in dieser Nacht. Der Fitness- und Wellnessclub Homes Place hatte zur Party geladen und scheinbar brachten die Mitgliedern ganze Scharen an Gästen mit. Der Stimmung tat das keinen Abbruch, auch wenn es rund um die Tanzfläche fast schon unerträglich heiß war. Aber wen stört das schon, wenn die Party ansonsten Klasse ist.
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