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Der Vorschlag der Union, kriminellen Jugendlichen in Lagern nach Vorbild der US-Boot Camps Disziplin beizubringen, erhitzt die Gemüter.
Wie unsere Leser den Vorschlag beurteilen, lesen Sie hier.
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Monika Eich:
"Mit 18 Jahren ist man volljährig, sie gehen wählen, machen Führerschein und sind (wollen) Erwachsen sein. Wer dann staffällig wird sollte auch nach Erwachsenenrecht bestraft werden. Wer jünger als 18 Jahre ist und gewalttätig ist (ob Deutsch oder Ausländer) sollte in ein Jugend-Camp wo ihm Achtung vor fremden Eigentum und gewaltfreies Leben beigebracht werden."
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Linda Bohrmann:
"Zu meiner Zeit hieß es: "Du kommst ins Erziehungsheim!". Allein der Gedanke schreckte ab.
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Ossita:
"Das Mittel der Abschreckung wird m.E. bei weitem überschätzt. Sonst müsste ja wohl die Mordrate in Ländern mit Todesstrafe drastisch geringer sein als in anderen Ländern. Die Basis ist immer die Familie mit einem ausreichenden Einkommen und echten Perspektiven."
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MickP.:
"Nicht alles, was aus dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten kommt, ist auch hier gut. Richtig ist, dass solche "Straf"-Lager verfassungsrechtliche Probleme aufwerfen werden. Daneben haben wir schon genug schlechte Erfahrungen mit "Lagern" gemacht."
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Jochen Ebmeier:
"Was immer man von der Sache selber hielte - in der praktischen Ausführung obläge sie bei uns dem Öffentlichen Dienst und wäre ein bürokratisches Gewürge (...) Die Vorstellung allein verursacht Grausen."
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schokominza"Die Landesregierung sucht Träger für Jugend-Strafcamps? So,so, da bin ich mal sehr gespannt, ob sie die auch finden. Ich wüsste einen: das Justizministerium des Landes NRW! Oder soll der Schwarze Peter in Form einer nicht geklärten Finanzierung mal wieder anderen untergeschoben werden?"
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Philipp Norbisrath:
"Nur verstärkte Jungenarbeit und speziell gezielte pädagogische JUNGENarbeit ermöglicht es den Jungen, ihr Verhalten zu erweitern und Höflichkeit und Zurückhaltung zu lernen."
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Roberto Bianco:
"Vielleicht solte erst mal ausführlich und wahrheitsgemäss geschildert werden, was in diesen Bootcamps wirklich abläuft. Hier wird mit Begriffen hantiert, von denen viele Leute gar keine Ahnung haben. Nach meiner Meinung sind diese Lager nicht verfassungskonform. Mit diesen primitiven Parolen wollen Koch und Co. doch nur auf brutalstmögliche Art von ihren Versagen in der Jugendpolitik ablenken."
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Hannepampel:
"Das Hauptproblem ist die Entstehung derartiger Gewaltbereitschaft - und hier haben wir ein immer stärkeres Versagen der Politik, weil sie die Mittel für die Jugendarbeit kürzt, statt sie zu erhöhen. Das ist einfach unglaublich."
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luma:
"Bei einigen Härtefällen wäre eine solche Radikalkur sicher angebracht bevor man sie in den Knast steckt. Aber wie ein Mitkommentator schon schrieb, sollte man wissen, was wirklich in solchen Camps abläuft."
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Lahmarr:
"Wir reden hier von Jugendlichen ohne jede berufliche Perspektive und ohne Existenzsinn in einer reglementierten und eingrenzenden Gesellschaft. Nichtmal Aussteigen kann man ohne Startkapital wirklich.......dass davon ein gewisser Prozentsatz irgendwann durchdreht, ist nur natürlich."
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hobo65:
"Vom in den USA praktizierten System bin ich durchaus kein Anhänger, dennoch meine ich aber, daß es keinen Sinn macht, Wiederholungstäter (auch jugendliche) ständig mit Samthandschuhen anzufassen. Wenn keine Konsequenzen drohen, dann ist auch kein Lerneffekt da. Darum sollten sie m.E. ruhig diese ''Boot Camps'', allerdings nach deutschen Resozialisierungsprinzip, hier einführen."
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J.Janßen:
"Unser bisheriges Jugendstrafrecht ist ja an sich auch nicht schlecht - wenn es denn nur viel schneller und konsequenter angewendet würde! Nicht selten liegen zwischen Straftat und Urteil ein Jahr - da lachen sich gerade Mehrfachtäter erst einmal schlapp und wundern sich entsprechend später - wo bleibt der pädagogische Effekt?"
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Gartenweibl:
"Ob Bootcamp die richtige Methode ist, kann ich nicht beurteilen. Aber dass der deutsche Jugendknast direkt abschreckt, kann man ja wohl nicht gerade sagen. Beim "Tag der offenen Tür" konnten sich viele Besucher davon überzeugen, dass die armen jugendlichen Straftäter auf nichts im Knast verzichten müssen. Das wäre ja auch menschenunwürdig. Die meisten lachen sich doch ins Fäustchen über solche Strafen. Hier sollte man abspecken und nur das notwendigste bereitstellen, damit es Strafe wird."
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Magistrator:
"Für solche Jugendliche - egal, welcher Nationalität - müssen Strafen her, die direkt nach der Straftat vollstreckt werden und so drastisch sind, dass die Täter nie wieder auf die Idee kommen, eine Straftat zu begehen. Und ausländische Straftäter müssen ausgewiesen werden, und zwar unabhängig davon, ob sie Staatsbürger der EU sind oder nicht. Wer sich hier als Gast nicht benehmen kann, hat hier nichts verloren.
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AngelaV.:
Ich bin auch dafür, das ausländische Wiederholungstäter wieder zurück in ihre Heimat sollen. Hört sich hart an, aber vielleicht überlegen sie mal vorher was sie tun. Fakt ist doch, dass sich ausländische Jungen sowieso alles in ihren Familien erlauben dürfen und fast keine Erziehung geniessen. Und ich bin dafür, deutsche Wiederholungstäter ruhig mal für 2-4 Wochen in Einzelhaft zu stecken. Oder mal ein Wochenende Knastluft schnuppern sollten, ich denke, das taugt mehr zur Abschreckung."
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bernersennen:
"Wenn Camps, dann bitte mit absolutem sozialem, therapeutischem und pädagogischem Charakter, was nichts mit Kuschelkurs gemein hat. Die Jugend braucht Perspektiven - im sozialen und beruflichen Bereich. Wenn das ok ist, dann schwindet auch die Gewalt."
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streetfightingwoman:
"SOOOO schlecht finde ich die Idee gar nicht! Vom Ansatz her, wenn man die amerikanische Variante(n) und einen Populismus á la Koch mal aussen vor lässt. Würde ich dann eher Resozialisierung nennen, hätte dazu auch einige Ideen, die -bei Sozialarbeitern, Heilpädagogen und Psychologen, die sich mit derlei Themen berufsbedingt beschäftigen- einigen Anklang, auch in der Umsetzung fanden."
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Hubert Braun:
"Nicht harte Strafen bringen Erfolg, sondern konsequente Strafen. Wer schwere Delikte wie Körperverletzung vermeiden will, der muss schon bei der ersten Sachbeschädigung deutliche Strafen verhängen. Alles andere ist Blödsinn."
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Dappaman:
"Von Bootcamps halte ich ganz einfach gar nichts.
Es kommen keine besseren Menschen aus solchen Stätten, eher Zeitbomben. Denn was ist denn nach den paar Wochen Bootcamp? Rückfall ins alte Leben, alte Freunde, alte Laster, kein Job, keine Ausbildung, das Gefühl, nutzlos zu sein. Daran ändert auch ein Bootcamp nichts, das man sich völlig sparen könnte, würden bestehende Gesetze konsequent angewandt und alle bestehenden Möglichkeiten ausgeschöpft."
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Silijo:
"Jede Gesellschaft bekommt die Jugend, die sie verdient! Wer ist denn für die Erziehung verantwortlich? Die Supernanny? Die Lehrer? Der Drill-Instructor? Oder vielleicht doch die Eltern? Aber ist ja einfach: Wenn man mit den Jugendlichen nicht mehr fertig wird: einfach den Willen brechen und die nächste rückgratlose Generation heranzüchten!"
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Oma Crissy:
"Wovor haben diese kriminellen Jugendlichen denn Respekt? Vor ihren Eltern, Lehrern, Erziehern?
Vor Polizisten, Älteren, Schwächeren?
Wovor?
Wenn wir ihnen alles weiterhin durchgehen lassen, möchte ich nicht wissen, wie es in ein paar Jahren in unserem Land aussieht.
Irgendetwas muss geschehen.
So jedenfalls kann es nicht weitergehen."
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Hotel Mama:
"Ich bin nicht für amerikanische Erziehungslager, aber manchmal ist es für Kinder besser aus ihrem Umfeld herausgeholt zu werden um erst einmal zu sich selbst zu finden. Wird am Umfeld, in dass, die Kinder zurückkehren, nicht mit therapiert, wird sich auf Dauer nichts ändern."
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InflimmernderNacht:
"In der Medizin gilt der Grundsatz: wer heilt, hat recht!
Auch was Erziehungseinrichtungen angeht, bin ich völlig undogmatisch. Mich würde nur interessieren, wie hoch die Resozialisierungsquoten sind und wie die Kosten/Nutzen - Relation ausfällt, und mir dann ein Urteil erlauben. Diese Fakten liegen mir aber nicht vor, daher enthalte ich mich einer Wertung."
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Der Unruhige:
"Natürlich immer den Einzelfall betrachten, aber allgemein ist härteres Durchgreifen leider angebracht. Und zwar zügig, bevor das alles noch mehr aus dem Ruder läuft, da die für die es gilt sich sonst ein ins Fäustchen lachen."
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Talith:
"In den USA haben viele Jugendliche die Entscheidung für das Bootcamp schon mit ihrem Leben bezahlt.
Es gibt andere Möglichkeiten als ausgerechnet ein Bootcamp - es würde schon reichen, wenn die Möglichkeiten der bestehenden Rechtssprechung ganz ausgeschöpft würden."
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henkipenki:
"Der Klamauk in den geplanten Erziehungscamps beeindruckt doch nur fehlgeleitete Jugendliche aus der amerikanischen Mittelschicht, die " harten Jungs " aus den Problemvierteln deutscher Großstädte, die bereits heute mit ihren Gangs ganze Straßenzüge beherrschen, werden an dieser Karnevalsveranstaltung gerne teilnehmen!"
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Mick P.:
"Ausländische Wiederholungstäter raus? Wir haben hier ein Rechtssystem, dass auch mit solchen Straftätern fertig werden kann. Es muss nur ausgenutzt werden. Eine Ausweisung, um das Problem zu verschieben, ist nur ein Zeichen von Schwäche. Stattdessen sollte das Jugendstrafrecht verschärft werden. Jugendliche sind heute weiter entwickelt als früher. Das muss sich auch im Strafrecht auswirken."
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Leaser:
"Der gesellschaftliche Reparaturbetrieb hat es auf diese Weise (so spät) viel zu schwer. Egal, wie die Institutionen heißen, ob Jugendarrest, ob Sozialstunden, oder regelrechter Knast. Es kommt alles zu spät und zeigt das unglaubliche Desinteresse dieser Gesellschaft, die grauenvolle Entwicklung bis dahin wirklich zu verhindern."
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hierbinich:
"Viele jugendlichen Gewalttäter sind bereits in einer Spirale der Kriminalität, die früher oder später im Knast endet und mit unzähligen Opfern gepflastert sein wird. Warum sollten sie nicht die härte des Gesetzes spüren und für eine Zeit lang in geschlossenen Einrichtungen mit Nachdruck für ihr Fehlverhalten büßen und zu einem angemessenen Sozialverhalten geführt werden? Es wäre ein Versuch wert, auch im Sinne der genasführten Allgemeinheit."
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Geisterjäger:
"Wahlkampf, nichts als Wahlkampf.
Mal schauen, wann mal wieder jemand die Todesstrafe fordert."
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Rockin' Robin:
"Camps oder nicht Camps, is doch alles Nebensache...
Es wird zeit, dass der Staat seinen Job macht: und das bedeutet, das Gewaltmonopol auch dort zu vertreten, wo sich die Polizeistreife nicht mehr hintraut und ebenso, die Jungs und Mädels richtig hart anzupacken, die sich zum x-ten Male ne weitere Vorstrafe wegen Körperverletzung auf die Jacke tackern dürfen, aber immer noch nicht über Bewährung hinauskommen..."
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Rolf "Wodurch entsteht Jugendkriminalität? Es gibt immer mehr Armut in Deutschland, Jugendzentren wurden geschlossen, die Unterstützung der Jugendarbeit in den Vereinen gekürzt. Die Nimmersatten Leute in unserer Gesellschaft sind Schuld an der ganzen Misere. Was machen unsere Politiker dagegen? Nichts!!!
Es wird nur Jagd auf die kleinen Leute gemacht, die sich ein kleines Stück vom "großen Kuchen" abschneiden wollen."
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"Bootcamps für Kriminelle? Dann aber gleiches Recht für alle, somit gehörten da auch "brutalstmögliche Aufklärer" hin, die eigentlich Lügner sind..."
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nuriye
"Die Basis für die Zukunft eines Menschen liegt in der Kindheit. Dort werden alle Stärken und Schwächen geprägt. Kinder brauchen eine positive leitende Hand die sie führt, nicht eine die sie schlägt! Schwache Eltern - schwache Kinder... die leider auch als heranwachsende schwach bleiben! Die Politik muss in der Kindheit eine Familie unterstützen!"
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Jürgen Eikelberg
"Neben der von vielen Lesern geschilderten sozialen Situation der Täter sehe ich eine weitere Ursache, die auch von den Sozialarbeitern kaum erkannt werden wird oder nicht erkannt werden will. Die "antiautoritäre Erziehung" der 68er Generation schlägt nun voll durch. Wer keine Autorität, ob Eltern, Lehrer oder Ausbilder erfahren hat, glaubt sich alles erlauben zu können.
Sicher muss man schon viel früher in die fehlgeleitete Erziehung eingreifen und auch kleinere Straftaten unmittelbar sanktionieren. Wer aber heute an diesem Punkt angelangt ist, muss unabhängig vom Alter die volle Härte des Gesetzes spüren."
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Und welche Meinung vertreten Sie? Wie sollte unsere Gesellschaft mit jugendlichen Intensivtätern umgehen? Wir sammeln weiterhin Leserstimmen zum Thema! Mailen Sie uns
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