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Der Bundestag hat mit den Stimmen der großen Koalition ein Gesetz zur Sperrung von Kinderporno-Seiten beschlossen. Sinnvolle Maßnahme im Kampf gegen Missbrauch oder erster Schritt in Richtung staatlicher Internetzensur? Das sagen die Nutzer unseres Leserportals OPINIO.
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Magistrator:
"Ich habe keinerlei Verständnis für Leute, die sich gegen eine Sperre von Kinderpronographieseiten wenden. Dies hat nichts, aber auch gar nichts mit Internetzensur zu tun."
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Rockin' Robin:
"Das Stoppschild ist aus pragmatischer Sicht Blödsinn. Aber Server kann man abschalten, auch mit Amtshilfe auf internationaler Ebene; da sollte man lieber ansetzen."
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Spirit of Jan:
"Warum gibt es den schönen Grundsatz "Das Übel an der Wurzel packen" nicht mehr? Mit dem STOPP-Schild wird das Pferd vom Arsche her aufgezäumt. Einen Server kann man zwar blockieren, diese Blockade aber ebenso umgehen. Das wirkliche "Geschäft" spielt sich doch auf der privaten Tauschebene statt."
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mirte:
"Ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dass mit mehr Vehemenz gegen Zensur denn gegen Kinderpornografie gekämpft wird (...) Die Begaffer von Straftaten auszusperren - was hat das mit Zensur zu tun?"
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Amadeus 57:
"Ich warte darauf, dass die Gegner des Verbotes von Kinderschändung im Internet einmal anfangen, sich mit derselben Vehemenz gegen die Zerstörung von Kinderseelen wenden"
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Talith:
"Freiheit ohne Regeln ginge auf Kosten der Gerechtigkeit und auf Kosten der Schwachen (...) Solange Regeln dazu dienen, Schwache zu schützen, haben sie in meinen Augen jede Daseinsberechtigung."
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Rosa Canina:
" Ich bin für rigoroses Löschen und dafür, dieses auch rechtlich möglich zu machen (...) Sperren beinhaltet für mich die Botschaft: Macht ruhig weiter, wir haben aber ein Mittel gefunden, diesen Dreck nicht mehr anschauen zu müssen. Irgendwie kriege ich da das Grauen, weil hinterm Stoppschild fleißig weiter produziert, missbraucht und getötet wird"
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Fantasie:
"Löschen statt sperren finde auch ich gut, denn wem ist damit gedient, wenn diese Seiten gesperrt drin bleiben. Findige Leute werden sie wieder herausholen."
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JeremiahHarm:
"Diese sogenannte Internetsperre ist viel zu einfach zu umgehen, um einen wirklich Nutzen zu haben (...) Zusätzlich zu diesem zweifelhaften Nutzen öffnet das Gesetz die Tore, eine simple Möglichkeit zu schaffen, auch andere Materialien zu zensieren. Sowas kann in einem Rechtsstaat einfach nicht sein!"
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go global:
"Ich finde es bemerkenswert, dass die Sperre von Schund als ein Vorgehen gegen die User bezeichnet wird. Es gibt kein angeborenes Recht auf Kinderpornos. Ich sehe das Problem nicht, denn hier werden keine Rechte beschnitten, keine freie Meinungsaeusserung, keine Rechner online durchsucht (...) Vielleicht zeigt sich in diesem Protest einfach nur, wer gern den Zugang zu diesem Dreck behalten moechte?"
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aha!:
"Ich finde es ungehört, den Gegnern von ZENSUR zu unterstellen, sie seien Kinderpornographie-Befürworter. Das ist verdammt fies gedacht (...) Die Bundesregierung sollte mehr unternehmen, um Kinder PRÄVENTIV zu schützen. Mit dieser Maßnahme wird kein Kind weniger missbraucht und auch kein Kinderpornofoto weniger verkauft oder getauscht."
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JKDM:
"Keinen Kinderpornohersteller wird es kümmern, dass es in Deutschland unwirksame Sperren gibt (...) Das Problem ist doch vielmehr, dass hier kein Schlusstrich gezogen wird. Demnächst geht es um andere, gleichsam "unliebsame" Themengebiete, wie z.B. den sogenannten "Killerspielen". Vielleicht ist es ja morgen schon wieder etwas ganz anderes. Wie wäre es z.B. mit Sperren für Alkohol/Tabak-Webseiten?"
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Stefanie "71:
"Zensur bei Kinderpornographie und Killerspielen? Wer würde da überhaupt von Zensur reden?"
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Erna Weitblick:
"Frau von der Leyen hätte besser die Möglichkeiten der Ermittler stärken sollen, statt diese zu behindern. Statt dessen erfindet sie ein blödes, völlig nutzloses Stopschild, öffnet Tür und Tor zur Beschneidung von Bürgerrechten und geht nicht wirklich wirksam gegen Kindesmissbrauch vor."
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