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Thilo Sarrazins provokante Energiespartipps sorgen weiterhin für heftige Reaktionen. Hier eine weitere Auswahl von Lesermeinungen, die uns in den vergangenen 24 Stunden per E-Mail zugingen.
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Helmar Hinzer (Korschnbroich): Es ist äußerst interessant, wie Herr Sarrazin den steigenden Energiekosten hierzulande begegnen will. Er als politisch Beauftragter sollte eigentlich wissen, daß unsere Energiekosten u. a. durch den maßlosen Energiehunger von Ländern wie Indien, USA und China verursacht werden. Da hilft auch kein Pullover den wir uns temporär überziehen, so lange in Shanghai allabendlich in einer Licht und Lasershow wahnsinnige Energieverschwendung betrieben wird...
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Christel Wiese (Solingen): Die Äußerungen von Senator Thilo Sarrazin sind eine Zumutung. Aber sich Gedanken zu machen, wie Energie eingespart werden kann, ist eine Diskussion wert. Ich verzichte bewußt auf einen Wäschetrockner. Wir haben
einen Trockenraum und einen Garten in dem wir trocknen können. Wieviel Energie könnte eingespart werden,wenn alle,die diese Möglichkeiten haben, auf den stromfressenden Trockner wenigstens hin und wieder
verzichten würden.
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Franz Merbecks (Mönchengladbach): Auch wenn es Herr Sarrazin etwas überspitzt formuliert
hat, ganz unrecht hat er nicht mit seiner Aussage (...) Auch wenn es nicht unbedingt 16 Grad sein müssen, aber etwas weniger Temperatur, wie die im Moment noch üblichen 20-22 Grad, kann Jeder verkraften und ist abgesehen vom Einsparungseffekt auch für die Gesundheit nicht von Schaden.
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Rudolf Müller (Günzburg): Zu den Äußerungen des Herrn Sarrazin kann ich nur sagen: "Vor Betätigung des Mundwerkes, Gehirn einschalten". Herrn Sarrazin ist wohl nicht bewusst, dass er mit solchen Äußerungen den sozialen Frieden gefährdet.
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Dirk Grund (Ludwigshafen): Tolle Idee! Das fördert zumindest mal die die Umsätze der Pharmaindustrie für Hustensaft und Grippemittel.
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Hubert Hueg (Würselen): Dieser Senator muss umgehend aus seinem Amt entfernt werden und wegen seiner entwürdigenden Äußerungen vor Gericht zur Rechenschaft gezogen werden. Es ist einfach unverantwortlich, entwürdigend und schon sehr zynisch, was dieser Mensch da von sich gibt. Politiker sind Diener des Staates und haben für unser Wohlergehen zu sorgen, deshalb sollten sie sich auch so verhalten.
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Friedhelm Hamacher (Mönchengladbach): Die polemischen Angriffe auf die Meinungsfreiheit sind unerträglich. Wenn auch überzeichnet, hat Herr Sarrazin den Kern getroffen - Energiesparen ist schon lange angesagt. Die sogenannten arme Leute -Vertreter, die gut auf Kosten dieses Klientels leben, sollten auch die Realität anerkennen. (...) Ich selber habe erst mit 18 Jahren beim Bund zentral geheizte Schlafräume kennengelernt - vorher kannte ich nur Blumen aus Eis am Fenster und Decken gegen die Kälte. Ich habe davon keinen Schaden genommen - im Gegenteil.
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Michael Rumpf (Mönchengladbach): Erstaunlich ist, dass dieser Mann noch in der SPD ist, wo er doch bekannt dafür ist, besonders gegen die Stammwählerschaft zu wettern. Auch mögen seine jetzigen neuerlichen Verbalausrutscher menschenverachtend sein. Aber Tatsache dürfte sein, dass fast quer durch die Einkommensschichten im nächsten Winter des öfteren mal der dicke Pullover und die Decke herausgeholt werden, denn langsam muss man sich fragen, wer unterhalb der oberen Zehntausend sich die dauernden Preissteigerungen noch erlauben und leisten kann!
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Götz Schwammekrug (Solingen): Es tut mir leid aber in der Sache hat Herr Sarrazin Recht. Dicke Pullover, Heizung runter hilft Energiesparen und schont die Umwelt und den eigenen Geldbeutel. Die Form in die Herr Sarrazin seinen zugegebenermaßen sehr alten und jedem bekannten Vorschlag packt, unterstützt jedoch nicht die konstruktive Diskussion sondern wirft gesellschaftliche Gräben auf, die an dem eigentlichen Inhalt, dem Energiesparen vorbei gehen.
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Otmars (Esslingen): Das erinnert an Marie Antoinette: Wenn das Volk kein Brot hat, soll es eben Kuchen essen. Wo das für die Frau endete, dürfte bekannt sein. Heute ist man da moderner, man fordert solche Leute zum Rücktritt auf. Er wäre nicht der erste Politiker der Opfer seiner Entscheidungen und Sprüche wurde. Es gab schon mal eine SPD-Abgeordnete, die für Hartz stimmte und heute Hartz erhält. Das wäre das Beste - Selbstversuch ohne Rückkehroption.
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Matei Slavescu (Düsseldorf): Wir müssen damit aufhören, immer nur die Schuld bei den anderen zu suchen. Dass die Energiekosten gestiegen ist, ist ein Fakt. Dass wir alle aufgerufen sind, mit dieser Situation verantwortungsbewusst umzugehen ist auch klar. Ich halte daher Herrn Sarrazins Vorschlag für absolut richtig. Was spricht denn dagegen, dass jeder von uns einen kleinen Beitrag dazu leistet - zumal er auch völlig kostenfrei ist.
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Peter Raubuch (Wermelskirchen): Ich werde wahnsinnig, wenn ich solche Aussagen lese. Sie sind unsäglich arrogant, herzlos und eines SPD-Politikers unwürdig. Ich scheue mich nicht hier von parteischädigendem Verhalten zu sprechen, denn so treibt man den "Linken" die Wähler geradezu in die Arme. Herr Sarrazin stellt sich und der ganzen politischen Kaste ein Armutszeugnis aus. Er hat nur Hohn und Spott für seine Mitmenschen übrig, absolut untragbar.
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Daniela Roth (Dormagen): Im Grunde muss ich Herrn Sarrazin zustimmen (...) Ich bin allein erziehende Mutter von zwei Kindern und habe auch nicht viel Geld. Aber ich habe kein Problem damit, wenn mir kalt ist, mir noch einen Pullover überzuziehen (...) Das Anspruchsdenken der Leute ist jedoch mittlerweile so egoistisch geworden, dass niemand mehr zurückstecken möchte. Das ist das ganze Grundproblem.
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Thomas Weimann (München): Es dürfte wohl nicht zu viel verlangt sein, wenn man sich auch im eigenen Heim vernünftig, das heisst, den Temperaturen entsprechend kleidet (...) Welchen Beitrag sind denn Bürger bereit zu leisten, um das Energie- und Umweltproblem in den Griff zu bekommen? Wahrscheinlich die Demonstration von kollektiven Beleidigtsein.
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Klaus Bäcker (Wermelskirchen): Herr Sarazin hat vollkommen recht mit seiner Pullover-Empfehlung. Wer einmal im Winter in Italien war, nicht in den geheizten Hotels, sondern in Privatwohnungen, weiß wie vorsichtig mit Heizung umgegangen wird. Und es funktioniert. Wollene Unterwäsche ist dort selbstverständlich und man gewöhnt sich sehr schnell an Wohnungstemperaturen von 17 Grad.
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Iko Teonjes (Düsseldorf): 1. Ohne eine merkliche Reduzierung des Energieverbrauchs sind viele Menschen auf der Welt existentiell bedroht, wobei fast alle Bewohner Deutschlands noch relativ gut wegkommen.
2. Ohne dass es im Geldbeutel richtig (!) wehtut, wird es kein echtes Energiesparen geben.
Sarrazin hat also im Prinzip völlig recht, auch wenn es nicht auf jeden Einzelfall passt.
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Eva Onkels (Geldern): Der Herr Sarrazin hat wahrscheinlich genug Geld zum Heizen und auch für teure, warme Pullover. Es gibt aber Menschen, die im Winter dann wirklich frieren und ernsthaft krank werden (...) Es trifft wiedermal diejenigen, die nichts dafür können. Aber das ist man ja langsam gewöhnt.
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Reimar Pongs (Krefeld): Nachdem diese Sorte Politiker uns Bürger abhängig von
Erdgas und Erdöl gemacht haben, kommen sie jetzt mit solchen Lösungen (Pullover) die sie selbst nie anwenden werden, weil sie es nicht müssen. Warum ist denn die Kohlevergasung und -verflüssigung heute kein Thema? Das ist politisch nicht gewollt. Rechnen tut sich das inzwischen wieder.
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Anne Kopp (Düsseldorf): Irgendwie kann ich die Empörung nicht so ganz nachvollziehen. Herr Sarrazin hat vielleicht etwas tief gegriffen mit 16 Grad. Das ist wirklich arg kalt, aber es müssen auch keine 24 Grad sein um im Neglige` durch die Wohnung lustzuwandeln. Eine gesunde Temperatur von 18-20 Grad ist durchaus tragbar und erfordert keinen Wintermantel in der Wohnung.
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Angela Vits (Erkrath): Was hat dieser Mann nur geraucht? Er selbst sitzt in einer Millionen Villa und wir sollen bei 16 Grad in der Wohnung leben? Selten habe ich so einen Schwachsinn gehört. Da ich im Erdgeschoss wohne ist es im Winter im Schlafzimmer mit 16 Grad eisigkalt. Die ganze Wohnung würde Feuchte anziehen und dem Schimmelpilz würde es freuen, sich breit zu machen. Ich finde dieser Mann, sollte seinen Rücktritt antreten (...) Solche dummen Sprüche machen mich wütend.
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Karl Göllmann (Voerde): Der Senator schildert die Umstände seiner Jugendzeit. Was ist daran Schlimmes. Ich gebe ihm recht, man soll auch für schwierige Zeiten gewappnet sein.
Ich kann seine Jugendzeit nachempfinden, bin jetzt 80 Jahre alt und habe die Hälfte dieser Zeit in Wohnungen ohne gemütliche Zentralbeheizung gelebt und die "Kälte" trotzdem ohne große Schwierigkeiten überstanden.
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Stefan Müller (Duisburg): Auch wenn die Wortwahl vielleicht etwas unglücklich war, so kann ich Herrn Sarrazin in der Sache nur zustimmen. Letztlich fordert er nichts anderes als Eigeninitiative und Einschränkung, wenn man sich etwas nicht leisten kann. Das Traurige ist, dass in Deutschland die wenigsten bereit sind, dies zu akzeptieren: Nimm, auch wenn du es dir nicht leisten kannst, der Staat wird dich schon retten (...) Es wird Zeit, dass wir mit dem pampern aufhören.
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Martina Nowak (momentan in Singapur): Ich würde nie wieder die SPD wählen! Es gibt aber auch niemanden den man wirklich wählen kann (...) Einer wie Sarrazin wird doch nur deswegen Politiker, weil er früh erkennt, dass das der einzige Job ist, der einem ein faules und gemütliches Leben bietet.
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O.Okamoto (Düsseldorf): Nix gegen Energiesparen einzuwenden, aber als erstes könnten sich unsere Lobbylieblinge in Berlin mal daran machen das Oligopol von Eon, RWE, EnBW und Vatenfall zu brechen und die Steuern auf Energie zu senken! Es kann ja wohl nicht sein das ein Herr Sarrazin zum Verzicht aufruft und auf der anderen Seite einer Partei angehört, die maßgeblich für diese Abzocke mitverantwortlich ist! Das hat nix mit Realitätsverlust zu tun, sondern mit der Feigheit unserer Politiker sich mit den Energiekonzernen anzulegen!
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Jutta Klein (Leichlingen): Herr Sarrazin hat den Blick für die Realität total verloren.
Er braucht sich bei seinem Gehalt kaum Gedanken machen, wie alles bezahlt wird. Es ist zwar richtig, dass jeder bei den Heizkosten sparen sollte, aber wie geht es alten Menschen und kleinen Kindern, wenn die Temperaturen auf 15 oder 16 Grad herunter geschraubt werden müssen (...) Solch ein Politiker, der ja eigentlich Vertreter des Volkes sein sollte, gehört nicht in unsere politische Landschaft
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Martin Tänzer (Ratingen): Es ist pervers, aber leider absolut zeitgemäß, daß Politiker, die für die Zustände der Welt hauptverantwortlich sind, Forderungen aufstellen, die sie selber niemals für sich in Betracht ziehen würden (...) Ich habe auch einen Vorschlag: Ziehen Sie doch mit Ihren sämtlichen Mittätern aus den Landtägen, Bundestag und Bundesrat mal durch die Lande und erleben Ihre Fehler am eigenen Leibe!
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Claudia Decker (Rommerskirchen): Es ist nicht "der kalte Sarrazin", der uns noch zum Sparen zwingen wird, sondern die kalte Realität: Öl, das uns nicht gehört, werden wir noch teurer bezahlen müssen. Erst jetzt wird uns klar, wie wertvoll Öl ist, eigentlich zu schade zum Verstochen (...) Gut, dass Sarrazin uns auf unser verfehltes Anspruchsdenken gestoßen hat, auch wenn's ein bisschen zu tief gegriffen war.
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Günther Großbach (Düsseldorf): Herr Sarrazin hat wohl vergessen, dass seine eigenen Beispiele aus der Welt der Wärme auch schon gut 50 Jahre zurückliegen. Sein Vater heizte nur bis 16 Grad. Herr Sarrazin: Wir schreiben das Jahr 2008! (...) Warum machen wir uns so abhängig von Lieferanten, welche das Prädikt "Wackelkandidatt" verdient haben? (...) Reaktionen nach Sarrazin sind komplett fehl am Platz. Man kann auch innovativ vorgehen, ohne ganzen Bevölkerungsschichten bewusst mit der Latte auf den Kopf zu hauen...
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Karlheinz Knieper (Höhr-Grenzhausen): Wenn sich die SPD nun nicht endlich von Sarrazin trennt, muss sie sich gefallen lassen, dass man sie als solidarisch mit dessen unbegreiflichen Äußerungen ansieht. Bei den momentanen Umfragewerten der SPD kann dieser "Paukenschlag" die Partei noch tiefer nach unten ziehen.
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A. Everts (Bielefeld): Was soll die ganze Aufregung? Er kann ja auch mal für 1 Euro Stundenlohn arbeiten gehen (die Qualität und Wichtigkeit seiner Arbeit steht der der Ein-Euro-Jobbern wohl bestimmt nichts nach!) und sich dann mit Pulovern eindecken.
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Heinz W. Arndt (Düsseldorf): De aktuelle 25-prozentige Preiserhöhung beim Gas stellt ja nur den Anfang dar. Daran werden mittel- und langfristig auch fünf Grad weniger Wärme nicht viel ändern. Die Energiepreise werden dennoch überproportional davon aufen. Das heißt: in absehbarer Zeit wird Thilo Sarrazin vermutlich erneut vorschlagen, die Heizung um weitere fünf Grad Celsius zu drosseln. Zwei Pullover tun´s ja schließlich auch. Das geht solange gut, bis die weiter steigenden Preise den Betrieb einer Heizung generell ausschließen.
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Dieter Hamacher (Mönchengladbach): Sicherlich sollte man Energie sparen aber gerade hier ist der Knackpunkt. Gerade die Ärmeren können sich die teuren Energiesparelektrogeräte nicht leisten. Dieser Herr ist sicherlich nicht der Einzige der so denkt, aber die Menschen sollten mal bedenken, dass Sie VOLKSVERTRETER sind und ohne eigenes dazutun ein hohes Gehalt und eine überhöhte Altersversorgung haben. Würde ein Arbeitnehmer so von seinem Arbeitgeber reden, wäre die Kündigung sicher.
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Ilma Gislason (Düsseldorf): Sarrazin ist entweder zynisch, mediengeil oder dumm. Vielleicht alles zusammen? Er kann sich zum ehemaligen Arbeitsminister begeben, der Armut für eine Frage der Definition hielt. Wenn man über etwas redet, dann sollte man schon Detailkenntnis besitzen. Ansonsten gilt Nuhr: Besser einfach die Klappe halten!
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Ernst Richter (Moers): Herr Sarrazin lebt wie die meisten unserer überversorgten Politiker in einer anderen Welt. Seit Jahren verzichten und sparen die Menschen in diesem Land mit der Folge, dass die Mittelschicht schwindet und das Kapitalvolumen sich weiter konzentriert (...) Da die meisten unserer Politiker, und dazu zählt auch Herr. Sarrazin, sich in irgendeiner Form von der Wirtschaft abhängig gemacht haben , ist sehr zu bezweifeln, dass sie im Interesse der Menschen dieses Landes sprechen und noch weniger ist anzunehmen, dass sie als Volksvertreter handeln.
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Dr.Th.M. Kirchoff (Erkrath): Natürlich hat der Senator recht, es ist die einzige vernünftige Konsquenz aus der Entwicklung auf dem Energiemarkt. Wir stehen doch erst am Anfang. Und wir wollen doch alle die Umwelt schonen, Co2 reduzieren und die Welt nicht noch mehr erwärmen. Schade, dass die Leute so wenig nachdenken, wenn es um ihre eigenen Belange geht.
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Martin Käsgen (Düsseldorf): In der Sache - wir müssen viel wirksamer Energie sparen - stimme ich ihm zu. Nur - der Ton macht die Musik, und da hat er sich - vermutlich beabsichtigt - total vergriffen.
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V. Bobart (Emsdetten): Nicht nur dieser Politiker soll gehen, es wird darüber hinaus höchste Zeit die Anzahl, unserer so rührend um unser Gemeinwohl und ihre Diäten besorgten Abgeordneten zu halbieren. Wen von diesen Herrschaften interessiert es, wie der kleine Mann, der vielleicht ein Zehntel des Gehaltes eines Abgeordneten verdient, über die Runden kommt?
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P.R. Niessen (Grubbenvorst/NL): Natürlich hat er recht. Es wuerde uns allen gut stehen, wenn wir seine Aussage etwas seriöser nehmen würden. Es ist doch nicht nötig eine Wohnung auf 23 oder 24 Grad aufzuheizen, und dann mit T-Shirt rumzulaufen.
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Regine Koerten (Radevormwald): Ich würde gern statt starker Worte Taten von Herrn Sarazin sehen. Wenn er es nachweislich schafft, den nächsten Winter unter Hartz IV-Bedingungen im Pullover zu überstehen, kann er gern weiter solche Äußerungen machen. Big Sarazin statt Big Brother, diese Sendung würde ich mir gern ansehen. Bis dahin sollte man wohl davon ausgehen, dass es in jedem Job gute und schlechte Mitarbeiter gibt. Und ich zweifle sehr an seiner Eignung.
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Holger Scharf (Mundeheim): Der Regierende Bürgermeister von Berlin sollte den Senator Sarrazin am besten sofort fristlos entlassen. Dieser Mann schadet mit seinen Äußerungen dem gesamten Berliner Senat und der SPD. Seine Äußerungen sind menschenverachtend. Nach seinem Hartz IV Mittagstisch nun seine Hartz IV Wärmeanweisung - es reicht jetzt! Schickt diesen Mann mit Hartz IV in den Ruhestand, vielleicht hat er dann Zeit einmal darüber nachzudenken, wie man mit diesem Betrag leben kann.
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Felix Humbert (Düsseldorf): Sarrazin hat völlig recht. Ich habe zuletzt zwei Jahre in Spanien mit Menschen aus aller Welt gelebt. Ob Mexikaner, Brazilianer oder Spanier - auch in Madrid müssen die Leute sparen. Die Wohnungen sind bei weiten nicht so gut isoliert wie in der BRD, und es ist selbstverständlich im Winter einen dicken Pullover zu tragen, um Heizkosten zu sparen.
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H. Sternefeld (Bielefeld): Man kann auch, wenn man sonst als Politiker nichts zu bieten hat, mit unqualifizierten Äusserungen Karriere machen (...) Impertinent finde ich dieses Gerede. Herr Sarrazin hat ganz sicher schon dafür sorgen können, dass er keinen Pullover braucht.
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Rosemarie Faber (Wuppertal): Sie erzählen uns jetzt, wir sollen dicke Pullover anziehen. Ist Ihnen die Wahlbeteiligung noch zu hoch? (...) Ich hätte auch nichts dagegen, wieder zum alten Ofen zurückzukehren. Aber haben Sie daran gedacht, was das für unsere Umwelt für Folgen hätte? (...) Wem ich bei den nächsten Wahlen meine Stimme gebe, dass weiss ich noch nicht. Von Wahl zu Wahl wird mir die Entscheidung schwerer gemacht. Ihrer Partei bestimmt nicht!
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Rolf Lalla (Mettmann): Danke für diesen Beitrag von Herrn Sarrazin! Es ist doch eigentlich logisch, dass man sich im Pullover bei 15-16 Grad in der Wohnung aufhalten kann! Ich bekomme mein Geld nicht von Herrn Hartz, sondern muss selbst sehen, wie ich die Heizkosten(erhöhung) bezahle. Meinen Großeltern, die das Kriegsende erlebten, brauche ich mit solchen Scheindiskussionen gar nicht zu kommen...
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Alfons Wetzurek (Tönisvorst): Um eine politische Meinung in das Bewußtsein der Bürger einzubringen, muss man inzwischen gewaltig auf die Pauke hauen. Genau dies hat hat Herr Sarrazin getan. Jetzt haben wir eine Diskussion um ein Thema, mit dem wir uns jetzt und in Zukunft zwingend auseinander setzen müssen. Hören wir doch auf zu Klagen und Denken einfach mal nach!
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A. Wolfs (Ratingen): Sarrazin sagt nur die Wahrheit. Können die Menschen, die seinen Rücktritt fordern, denn so wenig mit Direktheit und andersartiger Meinung als der eigenen umgehen, dass sie ihn ausmerzen müssen? Ein Armutszeugnis für diese Menschen... Ein konstruktiver Ausstausch mit Sarrazins Äusserungen wäre stärker und würde alle weiterbringen. Unser Land braucht mehr socher Politiker wie Sarrazin. Die, die immer nur den Weichspülgang wählen und lieb Kind mit dem Volk machen, haben bisher schwerlich etwas bewegt...
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Wolfgang Sombert (Mönchengladbach): Morgens heizte der Vater und Abends auch wieder und, tagsüber 16 Grad, das reichte. Wäre er nur mal zur Schule gegangen, er hätte vielleicht den Respekt vor Menschen gelernt, den seine Aussagen immer wieder vermissen lassen.
(...) Streicht dem Mann sämtliche Altersbezüge, dann kann er seine Weisheiten endlich in die Tat umsetzen. Vielleicht kann man noch ne TV-Serie daraus basteln.
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Johann Kraemer (Wülfrath): Ich finde, Herr Sarrazin hat die unverblümte Wahrheit gesagt. Denn wie wollen wir die steigenden Energiekosten auffangen wenn wir nicht selber, jeder Bürger für sich sparsam mit dieser Energie umgehen. (...) Auf keinen Fall sollte der Staat die Bürger mit verbilligten Energiekosten versorgen. Je mehr Versorgung durch den Staat, je weniger Motivation zu sparen, sich selbst zu helfen.
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Friedhelm Osthaus (Düsseldorf): Herr S. ist einer der ganz wenigen, die ehrlich reden und nicht - wie die "Kommentare" mehr und mehr zeigen - polemischen, populistischen oder gar demagogischen Quark von sich geben (...) Wer hätte denn hingehört, wenn er nur wie alle anderen allgemein von Energiesparen geredet hätte?
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Günther Lange (Holler): SPD´ler dürfen einfach nicht die Wahrheit sagen, siehe auch Wolfgang Clement (...) Natürlich hat Senator Sarrazin im Prinzip Recht, auch wenn er die Wahrheit ein bisschen unverblümt von sich gegeben hat.
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Fritz Flüshöh (Dortmund): Ich finde Herr Sarazin hat keine Ahnung, von was er redet. Natürlich sind in Hartz4 Heizkosten enthalten, aber nach den letzten massiven Preis erhöhungen kann ein ALG 2 Empfänger nicht mehr mithalten und diesen Leuten dann zu erklären, sie sollen sich einen Pullover anziehen, halte ich schlicht für unverschämt.
Als "Volksvertreter" gehört der Mann abgesetzt.