Zodiak - Der Horoskop-Mörder
Kommentar: Sehenswert
Thriller, Österreich 2006, Regie: Andreas Prochaska, Buch: Eva Spreitzhofer, Jens Jendrich, Kamera: David Slama, Musik: Stefan Bernheimer. Mit: Alexandra Neldel, Friedrich von Thun, Fritz Karl, Bernhard Schir, Erni Mangold, Hans Sigl, Pippa Galli, Corinna Kirchhoff, Matthias Schloo, Maximilian Schmiedl, Claudia Mehnert, Michou Friesz, Misel Maticevic, Cornelius Obonya, Harald Posch, Konstantin Reichmuth, Ulli Maier, Filip Peeters, Beate Maes, Miguel Herz-Kestranek, Edita Malovcic.
"Die Kinder werden für die Verbrechen ihrer Eltern bezahlen." Der Industrielle Gabriel Fischer-Hellwarth nimmt die Drohbriefe des anonymen "Zodiak" mit Prophezeiungen von Nostradamus nicht ernst, bis seine Enkelin Barbara spurlos verschwindet. Kommissar Keller, Intimfeind der Fischer-Hellwarths, übernimmt den Fall. Auch Esther, Gabriels uneheliche Tochter, erhält Post vom Zodiak. Als Barbaras Leiche gefunden wird, trägt sie ein Amulett mit den Tierkreiszeichen - dem Zodiak...
Mit seinen bisherigen Thriller-Regiearbeiten "Novaks Ultimatum" und "In 3 Tagen bist du tot!" hat sich der Wiener Andreas Prochaska nicht gerade mit Ruhm bekleckert: Umso erstaunlicher ist es, dass er diesen Vierteiler durchaus sehenswert und spannend inszeniert hat, obwohl mans sich stets fragt, wer nun hinter den Zodiak-Morden steckt. Insgesamt ist der Film eindeutig etwas zu lang geraten, einige überflüssige Handlungsstränge hätte Drehbuch-Autorin Eva Spreitzhofer ("Heute heiratet mein Mann", "Tigermännchen sucht Tigerweibchen") ruhig weggelassen werden können. Durchweg gut: die Darstellerleistungen.
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