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Nina Kunzendorf

Lange geh√∂rte sie zu den Darstellerinnen, die man zwar schon sehr oft in hervorragenden Filmen gesehen hat, deren Gesicht man aber keinem Namen zuzuordnen wei√ü: Nina Kunzendorf. Mit ihrer Rolle als Hauptkommissarin Conny Mey an der Seite von Joachim Kr√≥l im Frankfurter "Tatort" (2011 bis 2013) war dies jedoch vorbei. Ihre Ausbildung absolvierte Nina Kunzendorf, die im Oktober 2011 f√ľr ihre exzellente Interpretation einer Mutter und Kommissarin in dem Krimi "In aller Stille" mit dem Deutschen Fernsehpreis als beste Hauptdarstellerin ausgezeichnet wurde, von 1992-1996 an der Hochschule f√ľr Musik und Theater in Hamburg. Anschlie√üend startete sie ihre B√ľhnenkarriere am heimischen Nationaltheater von Mannheim. Dort spielte sie etwa in St√ľcken von Anton Tschechow, verk√∂rperte die weibliche Hauptrolle in "Antigone" von Sophokles und man sah sie in "Ritter, Dene, Voss".

Ab 1998 spielte sie dann am Deutschen Schauspielhaus in Hamburg, wo Nina unter anderem in Albert Ostermaiers "Death Valley Junction" (2000) und in "Jeff Koons" (1999) von Rainald Goetz mitwirkte. Die Margaretha di Napoli verk√∂rperte sie dar√ľber hinaus 1999 in Tom Lanoyes und Luk Percevals Zw√∂lfstunden-Mammut-Drama "Schlachten!", dass das Regieduo nach den Rosenkriegen von William Shakespeare f√ľr die Salzburger Festspiele inszenierten. Das Spektakel er√∂ffnete auch die 100. Spielzeit im Deutschen Schauspielhaus in Hamburg, wo sie 2000 auch die Udine in "Nachtschicht", ein theatraler Liederabend von Franz Wittenbrink, gab.

Im September 2001 folgte der erneute Wechsel: Nina Kunzendorf ging als festes Ensemblemitglied an die M√ľnchner Kammerspiele. Man sah sie in der Trag√∂die "Alkestis" von Euripides (2001-2004), in "Mittagswende" (2004-2006) von Jossi Wieler und in "Die Zehn Gebote" (2005-2007) nach den Geschichten und Filmen "Dekalog 1-10" der polnischen Filmemacher Krzysztof Kieslowski und Krzysztof Piesiewicz. Dar√ľber hinaus spielte sie in "Miss Sara Sampson" (2003-2004), "Anatomie Titus - Fall of Rome" (2003-2005) und "Mittagswende" (2004-2006).

Seit 1992 ist Nina Kunzendorf auch regelm√§√üig im Fernsehen zu sehen. Nach ihrem TV-Deb√ľt in Yilmaz Arslan Gesellschaftsdrama "Langer Gang" (1992) folgte allerdings erst eine zehnj√§hrige Ruhepause, bis sie Regisseur Jo Baier als lebenslustige junge Frau f√ľr sein gefeiertes Nachkriegsdrama "Verlorenes Land" an der Seite von Martina Gedeck verpflichtete. Nina Kunzendorf erspielte sich viele Sympathien, so dass sie nun sehr oft besetzt wurde: Ulrich Stark holte sie f√ľr seinen Thriller "Treibjagd" (2002) vor die Kamera, ihr Filmpartner war Heiner Lauterbach. Und Margarethe von Trotta setzte sie neben Katja Riemann und Maria Schrader in ihrem reichlich √ľbersch√§tztem Drama "Rosenstrasse" (2003) in Szene.

Als vermeintliche M√∂rderin sah man sie im Folgejahr in Dominik Grafs Krimi "Polizeiruf 110 - Der scharlachrote Engel", bevor sie - erneut unter der Regie von Jo Baier - in dem gefeierten Dokumentarspiel "Stauffenberg" die Ehefrau des Titelhelden alias Sebastian Koch gab. Klasse war auch das Drama "Marias letzte Reise¬ď (2004). Mit Jan Josef Liefers spielte sie danach in Matti Geschonnecks ausgezeichnetem Drama "Die Nachrichten" und Dieter Pfaff war in der Krimi-Episode "Sperling und die Katze in der Falle" (2005) ihr Partner.

Weitere Filme mit Nina Kunzendorf: "Hochzeitstag" (Kurzfilm, 2001), "Schimanski: Das Geheimnis des Golem" (2003), "Nette Nachbarn k√ľsst man nicht", "Hurenkinder" (beide 2006), "Guten Morgen, Herr Grothe", "Angsthasen" (beide 2007), "Tatort - Neuland", "Entf√ľhrt" (2009), "Bis nichts mehr bleibt", "Wiedersehen mit einem Fremden" (alle 2010), "Tatort - Der Tote im Nachtzug", "Liebesjahre" (beide 2011), "Tatort - Es ist b√∂se", "Blaubeerblau", "Tatort - Im Namen des Vaters" (alle 2012), "Tatort - Wer das Schweigen bricht", "Kommissarin Lucas - Bittere Pillen", "Tatort - Mord auf Langeoog", "Das M√§dchen mit den Schwefelh√∂lzern", "Meine Schwestern" (alle 2013).

Foto: HR/Johannes Krieg


Demnächst im TV:

Mittwoch, 24. Dezember 2014
  13.45-14.45 RBB
  Das M√§dchen mit den Schwefelh√∂lzern M√§rchenfilm, Deutschland, 2013

Freitag, 26. Dezember 2014
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  Sperling und die Katze in der Falle TV-Kriminalfilm, Deutschland, 2005

Samstag, 27. Dezember 2014
  11.30-12.30 BR
  Das M√§dchen mit den Schwefelh√∂lzern M√§rchenfilm, Deutschland, 2013

Montag, 29. Dezember 2014
  20.15-21.45 HR
  Tatort Der Tote im Nachtzug Krimireihe, Deutschland, 2011

Montag, 5. Januar 2015
  20.15-21.45 HR
  Tatort Es ist b√∂se Krimireihe, Deutschland, 2012

Freitag, 9. Januar 2015
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  Tatort Eine bessere Welt Krimireihe, Deutschland, 2011

  23.25-0.55 Festival (ARD digital)
  Tatort Eine bessere Welt Krimireihe, Deutschland, 2011

Samstag, 10. Januar 2015
  16.00-17.00 RBB
  Das M√§dchen mit den Schwefelh√∂lzern M√§rchenfilm, Deutschland, 2013

  21.45-23.10 HR
  Tatort Im Namen des Vaters Krimireihe, Deutschland, 2012

Mittwoch, 14. Januar 2015
  1.10-2.40 Festival (ARD digital)
  Tatort Eine bessere Welt Krimireihe, Deutschland, 2011



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