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Sven Hönig

Andere nehmen jahrelang Anlauf für eine Hauptrolle in einem Fernsehfilm, bei Nachwuchsschauspieler Sven Hönig klappte es praktisch aus dem Stand. Bei seinem ersten richtigen Casting für die Titelrolle in dem Psychothriller "Der Puppengräber" (2002) schlug Hönig auf Anhieb alle Konkurrenten aus dem Rennen. Bis dahin hatten für Hönigs TV-Arbeit lediglich zwei kaum erwähnenswerte Minirollen in den Krimiserien "Wolfs Revier" und "Berlin, Berlin" zu Buche gestanden.

Hönig trägt in seiner Rolle als geistig-behinderter Puppengräber neben Suzanne von Borsody zwar etwas dick auf, doch das passiert Schauspielern wie ihm gerne, die von der Bühnenrampe weg direkt vor die Kamera treten. Hönig studierte an der renommierten Ernst Busch Hochschule in Berlin und schloss 2002 mit Diplom ab. Seitdem war er am Staatstheater in Cottbus in einigen Hauptrollen zu sehen und hatte überdies Auftritte an der Berliner Schaubühne und im Berliner Maxim Gorki Theater.

Förderer sagen ihm eine Karriere voraus, weil er schon zu Schulzeiten in der Theater AG der Geschwister-Scholl-Schule in Bremerhaven durch "Spontanität, Vitalität, Leidenschaft und Bühnenpräsenz" aufgefallen war. Von 2002 bis 2004 stand Hönig am Staatstheater Cottbus auf der Bühne, wo er unter anderem in William Shakespeares "Ein Sommernachtstraum" und als Xerxes in "Zeit für Helden: Die Perser" auftrat. Hönig ist Ensemblemitglied der Theatergruppe "fliegende fische", mit der 2004 und 2005 acht Monate durch Indien und Nepal tourte. Danach war er mit "Götter, Guru, Germany", einem Stück über die Asien-Reise, auch in Deutschland unterwegs.

Weitere Filme mit Sven Hönig: "Willenbrock" (2004), "NVA" (2005), "Polizeiruf 110 - Rosis Baby", "Krabat", "Sklaven und Herren" (alle 2008).




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