Alle Artikel vom 2. November 2017
Fall Legkow

Gesperrter Langläufer zieht vor den CAS

Nach der lebenslangen Olympia-Sperre gegen den russischen Langlaufstar Alexander Legkow hat dessen deutscher Anwalt Cristof Wieschemann den Gang vor den Internationalen Sportgerichtshof CAS angekündigt. Es werde einen Antrag auf ein beschleunigtes Verfahren geben, sagte Wieschemann am Donnerstag dem Sport-Informations-Dienst (SID). "Ich gehe davon aus, dass Sascha beim Weltcup-Auftakt am 24. November startet", sagte Wieschemann. Er erwarte nicht, dass der Ski-Weltverband FIS eine Suspendierung ausspricht. Mit dem IOC ging er hart ins Gericht: Ermittler Richard McLaren habe "in seinem Report erklärt, dass ihm keine Beweise für Doping individueller Athleten vorliegen. Das IOC trifft Entscheidungen, die weit über McLarens Report hinausgehen. Damit macht man es sich da zu einfach." Das Internationale Olympische Komitee (IOC) hatte 50-km-Olympiasieger Legkow und seinen Teamkollegen Jewgenij Below am Mittwoch wegen Dopings bei den Winterspielen in Sotschi lebenslang in allen Funktionen für Olympia gesperrt. mehr

Bundesliga

VfB Stuttgart auch beim HSV ohne Abwehrchef Badstuber

Bundesligist VfB Stuttgart muss beim Hamburger SV erneut auf Abwehrspieler Holger Badstuber verzichten. Der frühere Nationalspieler fällt für das Auswärtsspiel am Samstag (15.30 Uhr/Sky) wie schon gegen den SC Freiburg mit Oberschenkelproblemen aus. "Holger wird nicht zurückkommen für das Spiel. Es ist eine leichte Zerrung, das braucht einfach ein bisschen länger", sagte Stuttgarts Trainer Hannes Wolf am Donnerstag. Die Schwaben bangen zudem um Mittelfeldspieler Orel Mangala. Definitiv verzichten müssen die auswärtschwachen Stuttgarter auf den gelbgesperrten Mittelfeldspieler Santiago Ascacibar. mehr

Österreichs neuer Coach

Franco Foda setzt auf elf Bundesligaprofis

Österreichs neuer Nationaltrainer Franco Foda setzt bei seiner Premiere im Testspiel gegen Uruguay auf elf Profis aus der Bundesliga. Angeführt wird die Riege der Deutschland-Legionäre von David Alaba vom FC Bayern München. Daneben stehen auch Marcel Sabitzer (RB Leipzig), Kevin Danso (FC Augsburg) oder Valentino Lazaro (Hertha BSC) im 24 Spieler starken Aufgebot. Alessandro Schöpf (FC Schalke 04) kehrt nach überstandener Knieverletzung wieder in das ÖFB-Team zurück. "Schön, dass er wieder zurück ist. Alessandro Schöpf ist sicher ein Spieler, von dem wir uns in den nächsten Jahren viel erwarten dürfen", sagte Sportdirektor Peter Schöttel. Mit Guido Burgstaller (FC Schalke 04) und Michael Gregoritsch (FC Augsburg) stehen zudem zwei Stürmer aus der Bundesliga im ersten Kader von Foda. Der 51-Jährige war am Montag zum neuen Teamchef ernannt worden und folgte damit auf den Schweizer Marcel Koller. mehr

Fußball in den USA

Houston-Torhüter nach Verhaftung für Play-off-Spiel gesperrt

Torhüter Tyler Deric vom zweimaligen MLS-Champion Houston Dynamo ist nach seiner Verhaftung wegen des Verdachts der Körperverletzung für das Play-off-Spiel gegen die Portland Timbers am Sonntag gesperrt worden. Das gab die nordamerikanische Major League Soccer (MLS) bekannt. Der 29 Jahre alte Amerikaner soll seine Freundin verletzt haben, bestreitet die Vorwürfe aber. Deric war am Dienstagmorgen festgenommen und verhört worden, gegen eine Kaution in Höhe von 1000 Dollar wurde er wieder auf freien Fuß gesetzt. Am Montag hatte Deric im Hinspiel des Play-off-Halbfinals der Western Conference gegen Portland (0:0) noch zwischen den Pfosten gestanden, nun ist er "bis auf Weiteres" gesperrt. mehr

Bundesliga

Bayern ist im Topspiel gegen den BVB der klare Favorit

Rekordmeister Bayern München geht für Sportwettenanbieter bwin am Samstag (18.30/Sky) als Favorit ins Gipfeltreffen bei seinem schwächelnden Konkurrenten Borussia Dortmund. Bei einem Sieg des Tabellenführers beim erst jüngst abgelösten Spitzenreiter schüttet bwin das 2,10-Fache des Einsatzes aus, ein BVB-Erfolg ist mit der Quote 3,10 notiert. Den größten Erlös gäbe es aber bei einem Remis (3,70). Trotz des Trainerwechsels von Alexander Nouri zu Florian Kohfeldt glaubt bwin dagegen nicht an eine Trendwende bei Werder Bremen. Ein Sieg der Norddeutschen bei Eintracht Frankfurt am Freitag (20.30/Eurosport Player) bringt das 5,00-Fache des Einsatzes, ein Heimsieg wird nur mit einer Quote von 1,67 honoriert (Remis 3,70). mehr