Alle Artikel vom 21. September 2014
American Football in der NFL

Umtausch von Rice-Trikots kostet Ravens 250.000 Dollar

Die Umtauschaktion der Baltimore Ravens für Trikots von Skandalprofi Ray Rice kostet den Klub aus der US-Football-Profiliga eigenen Schätzungen zufolge rund 250.000 Dollar (umgerechnet gut 195.000 Euro). Die Summe nannten Vereinsfunktionäre nach Beendigung der Austauschfrist am Samstag. Demnach haben die Ravens in ihrem Stadionshop 5595 Trikots mit dem Namen von Rice, der seine Ehefrau kurz vor der Hochzeit bewusstlos geschlagen hatte und dafür auf unbestimmte Zeit gesperrt worden ist, gegen den Dress eines anderen Spielers aus Baltimores Mannschaft ausgetauscht. Darüber hinaus seien 2368 Gutscheine für andere Trikots ausgestellt worden. Insgesamt haben 7115 Ravens-Anhänger ihre Rice-Trikots zurückgegeben. mehr

Springreiten

Ehning gewinnt Global Champions Tour in Wien

Springreiter Marcus Ehning (Borken) hat die vorletzte Etappe der Global Champions Tour (GCT) in Wien für sich entschieden. Der dreimalige Weltcup-Sieger gewann mit seinem bereits 17 Jahre alten Hengst Plot Blue und strich eine Siegprämie von 100.000 Euro ein. Ludger Beerbaum, der Fünfter wurde, führt die Gesamtwertung mit 242 Punkten vor Rolf-Göran Bengtsson (Schweden/230) und Scott Brash (Großbritannien/210) an. Der 40 Jahre alte Ehning zeigte als letzter Starter im Stechen mit vier weiteren Paaren seine ganze Klasse und blieb als einziger Reiter ohne Fehler. Zweiter wurde der Franzose Simon Delestre mit Qlassic Bois Margot vor der für Portugal startenden Brasilianerin Luciana Diniz mit Winningmood. In der Gesamtwertung der weltweit gewinnträchtigsten Serie nimmt Ehning vor dem Finale in Doha (13. bis 15. November) mit 137 Punkten Rang 13 ein, Daniel Deußer (Wolvertem/Belgien/189) ist Siebter, CHIO-Champion Christian Ahlmann (Marl/123) liegt auf Rang 19. mehr

Afrika-Cup

Kamerun, Elfenbeinküste und Guinea sind bis 2023 Ausrichter

Überraschend gleich im Dreierpack sind die Endrunden der Fußball-Afrikameisterschaft von 2019 bis 2023 vergeben worden. Kamerun ist nach einer Entscheidung der afrikanischen Fußball-Konföderation CAF 2019 Schauplatz der Endrunde, bevor zwei Jahre später die Elfenbeinküste und 2023 Guinea Gastgeber für die besten Teams des Kontinents sein werden. Ursprünglich war lediglich die Vergabe der Afrika-Cup-Turniere 2019 und 2021 geplant. Zu den Gründen für die unangekündigte Vergabe der Endrunde 2023, bei der Guinea erstmals Ausrichter sein wird, machte die CAF zunächst keine Angaben. Von den insgesamt fünf Bewerbern um die Turniere 2019 und 2021 gingen Algerien und Sambia leer aus. Die nächste Afrikameisterschaft findet im kommenden Jahr in Marokko statt. Für 2017 soll nach dem Rückzug des bürgerkriegsgebeutelten Libyen innerhalb der nächsten zwölf Monate ein Ersatzausrichter gefunden werden. Südafrika war 2013 Ausrichter der bislang letzten Afrikameisterschaft. mehr