Alle Artikel vom 1. Januar 2003
Haushaltsplan sieht Anstieg der Personalkosten vor

Aufwand steigt vor allem bei Kindergärten

Die Personalkosten der Gemeinde Rommerskirchen werden im Etatentwurf 2003 auf rund 4,67 Millionen Euro veranschlagt, 112.000 Euro mehr als im Haushalt 2002. Die Gemeindeverwaltung betont, dass bei den Rathausmitarbeitern der Personalkostenanstieg unterhalb der erwarteten Tarifsteigerung bleibt, da an anderer Stelle gespart werde. Frei werdende Stellen sollen im allgemeinen Verwaltungsbereich nicht mehr besetzt werden. mehr

Silvesterkonzert von Schlubeck und Neugart

Mit Panflöte und Orgel begeistert

Die ungewöhnliche Kombination von Panflöte und Orgel lockte am Silvesterabend zahlreiche Zuhörer ins Quirinus-Münster. Ausführende waren der 29-jährige Matthias Schlubeck, ein wahrer Meister der Panflöte - ein Instrument, das häufig unterschätzt, ja sogar belächelt wird - sowie Münsterkantor Joachim Neugart, der ihn an der Orgel begleitete. Schlubeck, der unter anderem bei dem großen Gheorghe Zamfir, dem wohl bekanntesten Panflötisten weltweit studierte, belehrte das Publikum am Dienstag auf imposante Weise eines Besseren. mehr

Feuerwerk: Brände in der Silvesternacht

Drei, zwei, eins, null: Start frei für 2003

Mit lautem Böller-Knallen, funkelnden Raketen und bunten Leuchtkugeln am Mitternachtshimmel begrüßten die Neusser in der Silvester-Nacht das neue Jahr. Auch wenn vor dem Jahreswechsel manche unkten, angesichts steigender finanzieller Belastungen und entsprechend knapper Kassen in den privaten Haushalten werde das Feuerwerk weniger prächtig ausfallen als in den Vorjahren, war davon doch nur wenig zu spüren. Schlag Mitternacht stiegen über der Quirinusstadt hundertfach die Raketen in den Himmel. Von größeren Unfällen wurde nichts bekannt, die Feuerwehr verzeichnete allerdings zwei Brände, die wahrscheinlich beide von Raketen verursacht wurden. Feuerwerk über dem Obertor: In der Silvesternacht begrüßten die Neusser mit Raketen und Böllern das neue Jahr. NGZ-Fotomontage: A. Woitschützke mehr

Koenig richtet Rezept fürs neue Jahr an

Wenn der Jüngste Tag 2003 stattfinden würde

",Ich bin Gott' - das sagte der Heckenschütze von Washington im September nach seiner Festnahme, nachdem er 13 Menschen hinterrücks erschossen hatte." Mit diesen Worten eröffnete Stadtdechant Jochen Koenig von der katholischen Kirche in Neuss seine Predigt zu Silvester. Das "Ich bin Gott" kann gleichsam als Anmaßung über vielen Ereignissen des Jahres 2002 stehen, "was den Hochmut und die Selbstüberschätzung des Menschen zeigt", so der Stadtdechant weiter. mehr

Katholiken in Wirtschaft und Verwaltung:

Sozialsysteme reformieren

"Mehr Eigenvorsorge, mehr Wettbewerb und mehr Anreize zur Selbsthilfe sind notwendig, um unsere teuren, aber gleichzeitig ineffizienten Sozialsysteme zu reformieren." Mit diesen Worten brachte Gerd Jacobs, Hilden, Sprecher des Arbeitskreises "Wirtschafts- und Sozialpolitik" des KKV Diözesanverband Köln, Verband der Katholiken in Wirtschaft und Verwaltung, die bereits seit langem bekannte Misere des Sozialsystems in Deutschland auf den Punkt. mehr

Darstellungen der Weihnachtsgeschichte aus aller Welt

Wenn der Köbes an der Krippe steht

Die Krippe ist ein halbes Fässchen, und statt der Heiligen Drei Könige eilt mit wehender Schürze der Köbes mit einem Kranz Kölsch herbei: Wer bis zum Ende der Weihnachtszeit an Maria Lichtmess am 2. Februar auf dem "Kölner Krippenweg" durch die Domstadt spaziert, kann sich auf Kunst, Kitsch und Kuriositäten freuen. Zur Geburt eine Runde: Brauer-Krippe in St. Andreas. NGZ-Fotos (3): F. Kirschstein mehr

Dorothea Hölper fährt mit acht Schülern nach Berlin

Deutsch-russische Projektarbeit ausgezeichnet

Die intensive Projektarbeit hat sich gelohnt: Acht Schülerinnen und Schüler des Korschenbroicher Gymnasiums werden Ende Januar auf Einladung der Stuttgarter Robert-Bosch-Stiftung nach Berlin reisen. Im Abgeordnetenhaus werden sie auch auf ihre russischen Freunde aus Troizk bei Moskau treffen. Der Grund für diese Auszeichnung: Gemeinsam haben sie ein Buch geschrieben, in dem Feste in Russland und in Deutschland miteinander verglichen werden. Auch nach ihrer Pensionierung für die Schüler aktiv: Dorothea Hölper. --> mehr

Champion der Jockeys live aus Hongkong

"Subis" Stimme aus dem fernen Asien

Manchmal sind Veranstaltungen des Neusser Reiter-und Rennvereins auch für positive Überraschungen gut. Das geschah am Silvester-Renntag bei der Ehrung der Champions. Egal, wer die Idee auch hatte: die Handy-Liveschaltung zum neuen Jockey-Champion Andreas Suborics nach Hongkong (es war dort 22.30 Uhr) war schon eine unterhaltsame Sache. Gebannte Stille herrschte, wenn "Subis" Stimme im fernen Asien aus der Lautsprecherbox in Neuss erklang. Die Galopp-Champions des Jahres 2002 bei der Ehrung am Neusser Silvester-Renntag: (v.l.) Jobst Overbeck, Horst Steinmetz, Andreas Göritz, Julia Will, Henk Grewe, Mario Hofer, Peter Gehm, Gerd Zimmermann mit Tochter Julienne, Holger Faust (Gestüt Karlshof), Peter Schiergen und Moderator Daniel Delius. NGZ-Foto: A. Woitschützke mehr

Entscheidung für Julia Will fiel am Silvester-Renntag frühzeitig

Sensation durch Außenseiter Horatius

Die einzige theoretisch noch offene Entscheidung bei den Championaten des deutschen Galopprennsports fiel am Silvester-Renntag in Neuss frühzeitig. Julia Will aus Bremen gewann nach einem nervenstarken Ritt mit langem Warten bis zum entscheidenen Angriff im Sattel des fünfjährigen Wallachs Aguilar das 3. Rennen und damit mit 19:16 Punkten vor Annika Rosenbaum auch die Meisterschaft der Amateur-Reiterinnen. Es war der allererste Sieg für das immerhin schon fünf Jahre alte Pferd - bis Julia Will kam. mehr

Reinhold Mohr über den historischen Kaarster Vierkanthof

Bedeutung desTuppenhofs als Denkmal

Dass der Tuppenhof zu den kulturellen Attraktionen der Stadt Kaarst gehört, ist unstrittig - die Bedeutung der Anlage als schlüssiges Denkmal des bäuerlichen Lebens in der Region unterstreicht Reinhold Mohr in seinem Beitrag "Der Tuppenhof in Kaarst. Museum und Begegnungsstätte für bäuerliche Geschichte und Kultur" zum Jahrbuch für den Kreis Neuss 2003, herausgegeben vom Kreisheimatbund. Reinhold Mohr gibt in seinem Beitrag zum Jahrbuch für den Kreis Neuss einen Überblick über die wissenschaftliche Arbeit und die geschichtliche Bedeutung des Tuppenhofes - betrachtet den historischen Gebäudekomplex aber auch als Veranstaltungsraum und Begegnungsstätte. NGZ-Foto: Archiv Fachwerk trifft Klinker: Außenansicht des Tuppenhofes. NGZ-Foto: Archiv --> mehr

Rund 150 "kleine Könige" sammeln fürs Missionswerk

Sternsinger sind wieder unterwegs

Alle Jahre wieder machen sich in den ersten Tagen des neuen Jahres die Sternsinger auf ihren Weg, um den Menschen Gottes Segen für die kommenden zwölf Monate zu wünschen. Auch in der Gemeinde Jüchen sich die "kleinen Könige" in diesen Tagen auf den Weg. "Der Schriftzug, den sie mit Kreide an die Türstürze schreiben, steht für den alten Segenswunsch ,Christus Mansionem Benedicat' (Christus segne dieses Haus) und nicht etwa für die Namen der Heiligen drei Könige", betont Dechant Ulrich Clancett, der die Sternsinger-Aktion in Jüchen organisiert und betreut. mehr

Münzsammler haben es nach der Währungsumstellung noch schwer

Bei Monaco und Vatikan erwacht "Jagdfieber"

Ohne das gewisse Jagdfieber läuft gar nichts: Wer Euro-Münzen sammelt, muss schon hartnäckig am Ball bleiben. Diese Erfahrung hat Peter Habura (56), Vorsitzender der Grevenbroicher Münzfreunde, gemacht. Seit der Währungsumstellung vor einem Jahr versucht er, die 96 Geldstücke aus dem Euro-Land zusammenzutragen. Doch das ist mitunter recht schwierig: Denn Athener Eulen, Frankreichs Marianne oder Finnlands Moltebeeren wandern eher gemächlich durch das Land. Peter Habura, Vorsitzender der Grevenbroicher Münzfreunde, sammelt seit einem Jahr die neue Währung. Doch so mancher Euro fehlt ihm noch, denn die Münzen verteilen sich nur schleppend über den Kontinent. NGZ-Foto: woi mehr

"Eure Augen möchte ich sehen, wenn ihr dies lest"

Carl Oberbach - Chronist und Maler

Ein Straßenzug in der Innenstadt erinnert an einen Mann, der ein Stück Grevenbroicher Geschichte geschrieben hat. Und das im wahrsten Sinne des Wortes: Carl Oberbach, der vor 134 Jahren an der Breite Straße geboren wurde und 1939 starb, hat eine Chronik verfasst, die nicht nur das Leben seiner Familie, sondern auch den Werdegang der Schloss-Stadt über einen Zeitraum von fast drei Jahrzehnten schildert. Eine der zahlreichen Zeichnungen aus der Familienchronik: Die Oberbachs beim Sonntagsspaziergang im Jahr 1904. Carl Oberbach gehörte zwar zur Verwaltungsriege der Maschinenfabrik, seine große Liebe aber galt der Malerei. mehr

Wanderfreunde Dormagen sind 2003 eifrig unterwegs

Vom Volkswandertag bis zur Harz-Fahrt

Das Jahr 2002 war für die Dormagener Wanderfreunde ein ereignisreiches Jahr. Zum 20. Geburtstag feierte der Verein sein 100. Mitglied und bot mit insgesamt 66 Veranstaltungen auch im vergangenen Jahr ein buntes Programm. Neben ausgedehnten Wanderungen standen zahlreiche Radtouren und Besichtigungen im Kalender. "Wir sind eben ein Verein der Kontraste und der Vielfalt", so Pressewart Jürgen Reimann. Auch für das Jahr 2003 haben sich die Wanderfreunde wieder viel vorgenommen. mehr

Ehrenamtler gesucht: Feuerwehr kämpft um Nachwuchs

Harakiri-Aktionen nur in Hollywood

Wir sind keine Helden. Mit dem Bild, wie es Hollywood vorzeichnet, haben wir nichts gemeinsam. Bei uns läuft keiner im Unterhemd in die Flammen und rettet sämtliche Opfer - Wolfgang Thuir, Hauptbrandmeister bei der Neusser Feuerwehr, nimmt vermeintlichen Männerträumen den Wind aus den Segeln. "Sicherheit hat oberste Priorität. Harakiri-Aktionen sind nicht unsere Aufgabe. Wenn wir zu einem Einsatzort fahren, haben wir einfach Schiss, genau wie jeder andere auch. Aber wir wissen, was wir gegen die Gefahr ausrichten können." Filmreife Heldenaktionen gibt es nur im Film - bei der "richtigen" Feuerwehr hat Sicherheit höchste Priorität. NGZ-Foto: M. Reuter mehr

Rein filmisch wird nicht gerade Originelles geboten

"8 Mile" mit Rapper Eminem

Detroit, Mitte der 90er Jahre: Jimmy (Eminem) lebt mit seiner leichtlebigen Mutter (Kim Basinger) in einem Trailer-Park, also auf der beinahe untersten Stufe der sozialen Hierarchie. Sein Job in der Fabrik ist auch nicht gerade der Hit, und Muttis Freund ist eine nervende Dumpfbacke. Da sehen die Perspektiven nicht gerade rosig aus. Jimmys Leidenschaft allerdings gehört dem Rap, doch der wird bekanntlich von Schwarzen dominiert. mehr