Alle Artikel vom 24. November 2014
Hückeswagen

DLRG geht's Geld aus und diskutiert heftig über eine Beitragserhöhung

Bei Vereinen sind nicht selten die Finanzen ein Problem - so auch bei der Hückeswagener Ortsgruppe der DLRG. Das verkündete der Vorsitzende Wolfgang Neuhaus bei der Jahreshauptversammlung in der Gaststätte "Beverblick" am Freitagabend gleich mehrfach. "Spätestens bei der nächsten Jahreshauptversammlung müssen wir über Beitragserhöhungen in massivem Umfang reden", kündigte er zunächst an. Doch so lange dauert es nicht: Weil im Haushalt 2015 für die Einsätze nur ein Budget von rund 8000 Euro festgelegt war und damit weniger als die Hälfte des Budgets im Jahr 2013, kam nach den Berichten des Vorstands, der Jugend, der Ausbildungsleitung und der Öffentlichkeitsarbeit die Frage auf, ob diese Beitragserhöhung nicht schon jetzt umgesetzt werden könnte. "Das steht nicht auf der Tagesordnung, kann aber per Dringlichkeitsantrag durchaus mit aufgenommen werden", sagte Neuhaus. mehr

Miss Germany 50+

Meerbuscherin auf Platz zwei

Anja Kern aus Meerbusch ist neue "Vize-Miss 50plus Germany 2015". Die 54-Jährige wurde am Samstagabend im Kurhaus von Bad Neuenahr von einer Jury auf den zweiten Platz der Miss Wahl gewählt. Sie setzte sich gegen rund 50 Konkurrentinnen der Finalrunde durch, musste sich allerdings Kerstin Marie Huth-Rauscher aus Frankfurt am Main geschlagen geben. Der Jury gehörten unter anderem der Schönheitschirurg Werner Mang und der Modeschöpfer Kay Rainer an. Die Gala moderierte Tanzlehrer Joachim Llambi (RTL-Show "Let's Dance"). mehr

Fortuna Vs. Fürth

So tippen die Mitglieder der RP-Elf

Auch zum 14. Spieltag der Zweiten Bundesliga ist das Spitzenfeld des Tippspiels RP-Elf klar von den weiblichen Teilnehmern dominiert: Katrin Schindler führt die Tabelle an und löste damit Karin-Brigitte Göbel von der Spitze ab. Heute Abend kann sich das allerdings wieder ändern, wenn Fortuna Düsseldorf Greuther Fürth zum Topspiel in der Arena empfängt. Denn die beiden führenden Mitglieder der RP-Elf tippen unterschiedlich optimistisch: Schindler rechnet mit einem 2:1-Sieg, Göbel mit einem 1:1-Unentschieden. Keiner der elf geht von einem Sieg der Fürther aus, die Mehrheit erwartet einen Heimsieg. mehr

Cover-Me-Bad-Festival

Familientreffen der Rock-Szene

Wenn einem auf wenigen Metern der weiße Hai, der Zauberer Gandalf aus "Herr der Ringe" und ein Transformer begegnen und man definitiv nicht auf einer Karnevalsparty ist, bleiben in Düsseldorf nicht mehr viele Möglichkeiten. Zu den wenigen verbliebenen zählt "Cover me bad", das schrägste Musikfestival der Landeshauptstadt. Musiker aus lokalen Bands und Projekten schließen sich in bunten, nie da gewesenen Kombinationen zusammen und interpretieren die Lieder ihrer Idole. Nach Konzerten im Zakk und im Stahlwerk hat das "Cover me bad" in diesem Jahr im Port Seven eine neue Heimat gefunden - mit Erfolg: Mehr als 1300 Zuschauer erlebten das Festival, das zugleich Kindergeburtstag, Klassenfahrt und Familientreffen der hiesigen Rock-Szene ist. mehr

Brauchtum

Oberbürgermeister Geisel bekommt eigene Leibgarde

"Traumhaft jeck" geht es in dieser Karnevalssession in Düsseldorf zu. Und nun hat auch endlich der neue Oberbürgermeister Thomas Geisel offiziell seine Leibgarde erhalten. Beim General-Corps-Appell am Freitagabend im Radisson Blu-Hotel in Golzheim wurde Geisel als Ehrenmitglied der Ehrengarde der Stadt Düsseldorf aufgenommen. "Es ist ein schönes Gefühl mit einer eigenen Leibgarde in die Session zu gehen, da konnte ich auch beruhigt den Stadtschlüssel an das neue Prinzenpaar Prinz Christian II. mehr

Prinzenpaar

Jeckes Gastspiel in Berlin

Mit 160 Vertretern und dem Prinzenpaar an der Spitze hat die jecke Landes- die gar nicht so viel weniger jecke Bundeshauptstadt besucht. Beim Auftritt am Freitagabend verließ kein Düsseldorfer Künstler die Bühne, ohne nicht mindestens eine Zugabe gespielt zu haben, das Programm dauerte mehr als eine Stunde länger als geplant. Die 300 Liter Altbier, die die Gäste mitgebracht hatten, hatten in der Zwischenzeit auch jede Menge dankbare Abnehmer gefunden. "So was haben wir hier noch nicht erlebt", sagte ein Mitglied der Berliner Prinzengarde. mehr

Schwedische Rockband

Mando Diao spielen für die DEG

Björn Dixgard und Patso Heikinpieti, Sänger und Schlagzeuger der Band Mando Diao, haben diplomatisch alles gegeben - und am Ende die Frage nach ihrem Favoriten für das Eishockey-Winter-Game zwischen Düsseldorf und Köln in der Esprit-Arena doch beantwortet. Die beiden Musiker besuchten am Tag nach ihrem Konzert in der Mitsubishi Electric Halle das Heimspiel der DEG gegen Straubing und verkündeten dabei, dass sie für das Großereignis am 10. Januar zurückkehren. Sie werden vor dem Derby ein 40-minütiges Konzert spielen und planen für die erste Drittelpause einen weiteren Auftritt. mehr

Kommentar

Auch der Favorit muss kämpfen

Dass die CDU bei der Landratswahl auf Hans-Jürgen Petrauschke setzt, ist keine Überraschung. Wurde der frühere Kreisdirektor vor sechs Jahren vor allem noch als Verwaltungschef wahrgenommen und sein politisches Talent mitunter vielleicht sogar bezweifelt, ist er heute eine der wenigen strahlenden Figuren der CDU im Kreis. Petrauschke hat sich Respekt und Anerkennung erworben, als Verwaltungsleiter und Politiker, im Kreis und in der Region, zum Beispiel durch seine führende Rolle im Regionalrat. Manche Bürgermeisterwahl und Mehrheit ging für die CDU bei den jüngsten Wahlen verloren. Petrauschke ist aus ihrer Sicht die beste Versicherung, damit sich das beim Ringen um den Chefsessel im Kreishaus nicht wiederholt. Dennoch wird auch Petrauschke kämpfen müssen, denn die SPD wittert ihre Chance. Sie hat der CDU zwei Landtagsmandate abgetrotzt, in Dormagen das Bürgermeisteramt zurückerobert und in Rommerskirchen verteidigt. In Neuss macht sich SPD-Kandidat Reiner Breuer Hoffnungen, Herbert Napp im Rathaus abzulösen. Für die Genossen heißt es: "Wenn nicht jetzt, wann dann..." Erfolgsaussichten? Eher zweifelhaft. Petrauschke steht fest im Ring und ist alles andere als ein angezählter Gegner. Frank Kirschstein mehr

Rhein-Kreis Neuss

Auch der Favorit muss kämpfen

Dass die CDU bei der Landratswahl auf Hans-Jürgen Petrauschke setzt, ist keine Überraschung. Wurde der frühere Kreisdirektor vor sechs Jahren vor allem noch als Verwaltungschef wahrgenommen und sein politisches Talent mitunter vielleicht sogar bezweifelt, ist er heute eine der wenigen strahlenden Figuren der CDU im Kreis. Petrauschke hat sich Respekt und Anerkennung erworben, als Verwaltungsleiter und Politiker, im Kreis und in der Region, zum Beispiel durch seine führende Rolle im Regionalrat. Manche Bürgermeisterwahl und Mehrheit ging für die CDU bei den jüngsten Wahlen verloren. Petrauschke ist aus ihrer Sicht die beste Versicherung, damit sich das beim Ringen um den Chefsessel im Kreishaus nicht wiederholt. Dennoch wird auch Petrauschke kämpfen müssen, denn die SPD wittert ihre Chance. Sie hat der CDU zwei Landtagsmandate abgetrotzt, in Dormagen das Bürgermeisteramt zurückerobert und in Rommerskirchen verteidigt. In Neuss macht sich SPD-Kandidat Reiner Breuer Hoffnungen, Herbert Napp im Rathaus abzulösen. Für die Genossen heißt es: "Wenn nicht jetzt, wann dann..." Erfolgsaussichten? Eher zweifelhaft. Petrauschke steht fest im Ring und ist alles andere als ein angezählter Gegner. Frank Kirschstein mehr

Kommentar

Das Viertel braucht den Sportpark

Die Idee vom Sportpark Flingern hat das Zeug zu einem großen Wurf. Der Park liegt in der Mitte zwischen dem Vorzeigeviertel Flingern-Nord und dem sich positiv entwickelnden Viertel rund um die Schwanenhöfe in Flingern-Süd. Die Stadt überlässt das Gebiet nach Vereinspleite und Allwetterbad-Verfall nicht sich selbst, sondern wird zu einem guten Zeitpunkt aktiv. Und die Planer berücksichtigen die gesellschaftliche Entwicklung (die Zahl der Sportler außerhalb von Vereinen wächst) sowie das Bedürfnis nach Beteiligung. Bleibt bei aller Euphorie nur die Frage: Reichen die Finanzmittel, um den Plan zeitnah umzusetzen? C. Herrendorf mehr

Kommentar

Dieser Weg wird kein leichter sein

In grauen Vorzeiten hatte man genau diese Erfahrungen gemacht mit dem lieben Geld oder den überdimensionierten Zielsetzungen. Der HSV Gräfrath stieß in der Vergangenheit schon einmal an seine Grenzen und konnte nur mit allergrößten Mühen einen Totalschaden abwenden. In dieser Saison lassen sich Parallelen ziehen, die Zukunft scheint nicht erst nach der Trainerentlassung von Rene Baude äußerst ungewiss. Die sportlichen Ziele haben längst ihre Bedeutung verloren, viel wichtiger ist es, Entscheidungen für die Zukunft zu treffen. Die Demission von Frank Schütz war daher konsequent. In der Mannschaft rumort es an allen Ecken und Enden, die Identifikation scheint komplett auf der Strecke zu bleiben. Im Heimspiel gegen Mainz-Bretzenheim herrschte absolute Trostlosigkeit, beispielsweise gab es auch kein Catering. Das muss sich ändern: Dass sich die wenigen Zuschauer wohlfühlen und der Verein auch in der Außendarstellung ein vernünftiges Bild abgibt. Die Verantwortlichen um den Vorsitzenden Andreas Spitzer sind zum Handeln gezwungen und müssen den Verein auf einen neuen Kurs bringen. Vielleicht ist das "Zurück zu den Wurzeln"-Prinzip in der derzeitigen Phase das Beste. mehr