Alle Artikel vom 24. November 2014
Hückeswagen

DLRG geht's Geld aus und diskutiert heftig über eine Beitragserhöhung

Bei Vereinen sind nicht selten die Finanzen ein Problem - so auch bei der Hückeswagener Ortsgruppe der DLRG. Das verkündete der Vorsitzende Wolfgang Neuhaus bei der Jahreshauptversammlung in der Gaststätte "Beverblick" am Freitagabend gleich mehrfach. "Spätestens bei der nächsten Jahreshauptversammlung müssen wir über Beitragserhöhungen in massivem Umfang reden", kündigte er zunächst an. Doch so lange dauert es nicht: Weil im Haushalt 2015 für die Einsätze nur ein Budget von rund 8000 Euro festgelegt war und damit weniger als die Hälfte des Budgets im Jahr 2013, kam nach den Berichten des Vorstands, der Jugend, der Ausbildungsleitung und der Öffentlichkeitsarbeit die Frage auf, ob diese Beitragserhöhung nicht schon jetzt umgesetzt werden könnte. "Das steht nicht auf der Tagesordnung, kann aber per Dringlichkeitsantrag durchaus mit aufgenommen werden", sagte Neuhaus. mehr

Brauchtum

Oberbürgermeister Geisel bekommt eigene Leibgarde

"Traumhaft jeck" geht es in dieser Karnevalssession in Düsseldorf zu. Und nun hat auch endlich der neue Oberbürgermeister Thomas Geisel offiziell seine Leibgarde erhalten. Beim General-Corps-Appell am Freitagabend im Radisson Blu-Hotel in Golzheim wurde Geisel als Ehrenmitglied der Ehrengarde der Stadt Düsseldorf aufgenommen. "Es ist ein schönes Gefühl mit einer eigenen Leibgarde in die Session zu gehen, da konnte ich auch beruhigt den Stadtschlüssel an das neue Prinzenpaar Prinz Christian II. mehr

Kurz Und Gut

Pigors böser Witz - diesmal mit Band

Seit 1995 machen Thomas Pigor und Benedikt Eichhorn vor, wie kabarettistische Chansons aus Deutschland klingen können. Sie kombinieren bitterböse Gesellschaftsbeschreibungen mit raffiniert arrangierter Musik. Und wenn Pigor beim Singen die Zähne fletscht und das R rollen lässt, dann kann man seinen Spaß haben an seinen süffisanten Einlassungen zur Zeit. Auf ihrem achten Album haben die beiden sich nun musikalische Verstärkung bestellt und spielen mit Bass, Gitarre, Schlagzeug. Das passt bestens. Der Witz ist böse wie gewohnt, also bestes Vergnügen! mehr

Basketball in der NBA

Nächster Sieg für Kaman und Portland

Die Portland Trail Blazers um Basketball-Nationalspieler Chris Kaman sind in der nordamerikanischen Profiliga NBA weiter das Team der Stunde. Die Mannschaft aus dem Bundesstaat Oregon setzte sich bei den Boston Celtics mit 94:88 durch und feierte damit den siebten Sieg in Serie. Kaman kam von der Bank und steuerte 16 Punkte zum Sieg bei, der 32-Jährige war damit zweitbester Scorer der Blazers hinter LaMarcus Aldridge (20). Portland ist aktuell das Team mit der längsten Siegesserie der Liga und hat sich auf Rang drei der Western Conference vorgearbeitet. Center Kaman hat bislang mit durchschnittlich 11,1 Punkten zum starken Saisonstart beigetragen. Derweil bauten die Memphis Grizzlies ihre beeindruckende Heimserie aus. Angeführt vom Spanier Marc Gasol (30 Punkte) setzte sich das Team mit 107:91 gegen die Los Angeles Clippers durch und feierte damit den bereits 22. Sieg in Folge vor eigenem Publikum. mehr

Russische Eishockey-Legende

Viktor Tichonow ist tot

Die russische Eishockey-Legende Viktor Tichonow ist im Alter von 84 Jahren in Moskau gestorben. Das meldete die Agentur Tass am Montag unter Berufung auf Tichonows Heimatverein ZSKA Moskau. Russische Medien hatten zuletzt immer wieder über Klinikaufenthalte von Tichonow berichtet. Der am 4. Juni 1930 in Moskau geborene Sportler gilt als Symbol für eine goldene Ära des Eishockeys. Unter seiner Führung wurde die Sbornaja zwischen 1978 und 1992 achtmal Weltmeister und dreimal Olympiasieger. Mit dem Zerfall der Sowjetunion endete die große Ära von Tichonow, dessen Trainingsstil von Spielern auch immer wieder als diktatorisch kritisiert wurde. mehr

Curling-EM

Zweite Niederlage für deutsche Männer

Die deutschen Curler haben bei der Europameisterschaft in der Schweiz die zweite Niederlage kassiert. Das Team um Skip Alexander Baumann (Schwenningen) verlor am späten Sonntagabend in Champéry gegen Russland mit 4:6. "Das Ergebnis ist schon ärgerlich, weil wir gar nicht schlecht gespielt haben", sagte Bundestrainer Thomas Lips, musste aber auch eingestehen: "Wir waren letztlich nicht gut genug, um die Russen über die gesamte Distanz zu dominieren." Nach vier Partien hat das deutsche Team mit den Erfolgen gegen Dänemark (8:6) und Lettland (8:2) und den Niederlagen gegen Russland und Tschechien (5:6) nun eine ausgeglichene Bilanz. mehr

Formel-1-Saisonfinale

Lewis Hamiltons großer Triumph

Lewis Hamilton ließ seine Erinnerungen gut zwei Jahre zurückwandern. "Es gab viele, die mir sagten, ich mache einen Fehler", erzählte der Engländer, der an der Rennstrecke von Abu Dhabi das Strahlen fast gar nicht mehr aus dem Gesicht bekam. Damals wechselte er von McLaren-Mercedes ins Werksteam des Stuttgarter Autobauers. Das hatte auch im dritten Jahr in der Formel 1 nicht wirklich überzeugt. Hamilton löste Michael Schumacher ab und ist nun der neue Weltmeister. mehr

Miss Germany 50+

Meerbuscherin auf Platz zwei

Anja Kern aus Meerbusch ist neue "Vize-Miss 50plus Germany 2015". Die 54-Jährige wurde am Samstagabend im Kurhaus von Bad Neuenahr von einer Jury auf den zweiten Platz der Miss Wahl gewählt. Sie setzte sich gegen rund 50 Konkurrentinnen der Finalrunde durch, musste sich allerdings Kerstin Marie Huth-Rauscher aus Frankfurt am Main geschlagen geben. Der Jury gehörten unter anderem der Schönheitschirurg Werner Mang und der Modeschöpfer Kay Rainer an. Die Gala moderierte Tanzlehrer Joachim Llambi (RTL-Show "Let's Dance"). mehr

Prinzenpaar

Jeckes Gastspiel in Berlin

Mit 160 Vertretern und dem Prinzenpaar an der Spitze hat die jecke Landes- die gar nicht so viel weniger jecke Bundeshauptstadt besucht. Beim Auftritt am Freitagabend verließ kein Düsseldorfer Künstler die Bühne, ohne nicht mindestens eine Zugabe gespielt zu haben, das Programm dauerte mehr als eine Stunde länger als geplant. Die 300 Liter Altbier, die die Gäste mitgebracht hatten, hatten in der Zwischenzeit auch jede Menge dankbare Abnehmer gefunden. "So was haben wir hier noch nicht erlebt", sagte ein Mitglied der Berliner Prinzengarde. mehr

Schwedische Rockband

Mando Diao spielen für die DEG

Björn Dixgard und Patso Heikinpieti, Sänger und Schlagzeuger der Band Mando Diao, haben diplomatisch alles gegeben - und am Ende die Frage nach ihrem Favoriten für das Eishockey-Winter-Game zwischen Düsseldorf und Köln in der Esprit-Arena doch beantwortet. Die beiden Musiker besuchten am Tag nach ihrem Konzert in der Mitsubishi Electric Halle das Heimspiel der DEG gegen Straubing und verkündeten dabei, dass sie für das Großereignis am 10. Januar zurückkehren. Sie werden vor dem Derby ein 40-minütiges Konzert spielen und planen für die erste Drittelpause einen weiteren Auftritt. mehr

Gutes Signal der CDU

Der NRW-CDU ist in Krefeld etwas gelungen, was in der bei Personalfragen zu Autorität und Proporz neigenden Partei selten ist: eine Überraschung. Der fleißige Innen-Politiker Günter Krings hat den bekannten Bundesminister und Merkel-Vertrauten Hermann Gröhe im Kampf um den Bezirksvorsitz Niederrhein geschlagen. Gegen den Willen der Berliner Parteiführung. Die Wahl Krings' ist, bei allem Respekt für den im Dickicht der Gesundheitspolitik souverän agierenden Gesundheitsminister, ein gutes Signal. Niemand sollte schon vor einer Wahl gewählt sein. mehr

Berlin

Schumachers Genesung kommt nur langsam voran

Fast elf Monate nach seinem schweren Skiunfall sind Prognosen über die Genesung von Michael Schumacher noch immer nicht möglich. "Einen seriösen Ausblick könnte ich nie geben", betonte seine Managerin Sabine Kehm in einem RTL-Interview vor dem Formel-1-Finale in Abu Dhabi. Schumacher mache "Fortschritte, die der Schwere seiner Verletzung angemessen sind", erklärte Kehm. "Man muss der Sache Zeit geben. Ich glaube, man muss wirklich einfach Geduld haben." Ein sichtlich bewegter Niki Lauda, Aufsichtsratschef des Mercedes-Teams, sagte am Rand des Formel-1-Finales: "Wenn ich könnte, würde ich meine Energie zu Schumacher rüberbeamen." mehr

Antananarivo

Schon 40 Pest-Tote auf Madagaskar

Nach dem Ausbruch der Pest auf Madagaskar befürchtet die Weltgesundheitsorganisation (WHO) eine weitere Ausbreitung der oft tödlichen Krankheit auf der Insel vor der Ostküste Afrikas. Von August bis Mitte November starben 40 Menschen, 119 Infizierte wurden gezählt. "Aufgrund der hohen Bevölkerungsdichte und des schwachen Gesundheitssystems besteht ein hohes Risiko einer schnellen Verbreitung", teilte die WHO mit. Gerade in der Regenzeit zwischen November und April flüchten unzählige Ratten in die Dörfer und Städte Madagaskars. Deren Flöhe übertragen die Pest. mehr

Peking

China könnte Zinsen noch weiter senken

Die chinesische Führung ist aus Furcht vor einer Deflation nach Angaben von Insidern zu weiteren Zinssenkungen und einer Ankurbelung der Kreditvergabe bereit. Notenbank und Regierung wollten verhindern, dass fallende Preise zu Schuldenausfällen, Firmenpleiten und Arbeitsplatz-Verlusten führten, berichteten der Nachrichtenagentur Reuters Personen aus dem Regierungsumfeld. Angesichts der lahmenden Konjunktur hatte Chinas Notenbank am Freitag überraschend erstmals seit mehr als zwei Jahren den Leitzins gesenkt und damit Kursgewinne an den weltweiten Aktienmärkten ausgelöst. mehr

Cleveland

Junge zog Spielpistole - von Polizei getötet

Polizisten in der US-Stadt Cleveland (Ohio) haben einen Zwölfjährigen erschossen, als der Junge nach einer Druckluft-Spielpistole in seinem Hosenbund griff, anstatt die Hände hochzunehmen. Laut Polizei ähnelte die Pistole einer halbautomatischen Waffe. Ein orangefarbenes Zeichen, dass sie als ungefährlich ausgewiesen hätte, sei abgekratzt gewesen. Die Polizei leitete eine Untersuchung ein, die beiden Beamten wurden vorläufig beurlaubt. Ein Augenzeuge hatte die Polizei alarmiert, weil der Junge eine Waffe auf andere Menschen richtete. Der Zeuge wies darauf hin, dass die Pistole vermutlich nicht echt sei. mehr

Niederlehme

Busreisende aus NRW bei Unfall schwer verletzt

Elf Menschen sind bei einem Busunglück gestern Morgen auf der Autobahn 10 nahe Berlin schwer verletzt worden, einer davon schwebte zeitweise in Lebensgefahr. 40 weitere Insassen erlitten leichtere Blessuren. Der polnische Bus, der im Auftrag des polnischen Unternehmens Sindbad fuhr, kam aus Nordrhein-Westfalen und war auf dem Weg nach Polen. Ende Juli war ein Bus, der für diese Firma unterwegs war, auf der A4 bei Dresden verunglückt. Damals starben elf Menschen, 40 wurden verletzt. mehr

München

Burger King - erste Filialen schließen

Beim gekündigten Burger-King-Franchisenehmer Yi-Ko haben die ersten Filialen den Betrieb eingestellt. Der Grund sei, dass die Filialen nicht mehr mit Ware beliefert würden, sagte Guido Zeitler, Referatsleiter für das Gastgewerbe bei der Gewerkschaft NGG. So schlossen Filialen etwa in München, Medienberichten zufolge auch in Köln und Fulda. Yi-Ko betreibt 89 Filialen mit insgesamt rund 3000 Beschäftigten, die nun um ihre Jobs bangen. Burger King hatte nach dem Wirbel um Hygienemängel und schlechte Arbeitsbedingungen die Verträge mit Yi-Ko gekündigt. mehr

Grüne Beißhemmungen

Auf dem Grünen-Parteitag in Hamburg haben sich die gemäßigten Realo-Politiker gegen die Parteilinken auf ganzer Linie durchgesetzt. Der Protagonist der pragmatischen Realpolitik, Baden-Württembergs Ministerpräsident Kretschmann, wurde für seine Zustimmung zum Asylkompromiss im Bundesrat von den Parteilinken zwar heftig kritisiert, von der Mehrheit der Grünen jedoch gestützt. Kretschmann ist die zurzeit stärkste Figur bei den Grünen. Das zeigte sich auch daran, dass keiner aus der Führungsriege mehr Applaus erhielt als er. mehr

Amsterdam

Bergung des Wracks von Flug MH 17 ist abgeschlossen

Die Niederlande haben die Bergungsarbeiten an der Absturzstelle der Passagiermaschine MH 17 in der Ukraine abgeschlossen. Die Trümmer der Boeing 777 der Malaysia Airlines seien mit einem Güterzug in die ostukrainische Stadt Charkiw transportiert worden, teilte die niederländische Regierung gestern mit. Von dort würden die Wrackteile zur Untersuchung in die Niederlande gebracht. Am 17. Juli war die Maschine über der Ostukraine abgestürzt. Alle 298 Passagiere und Besatzungsmitglieder an Bord wurden getötet. mehr

Klingenthal

Glänzender Saisonstart für die Skispringer

Nach dem fast perfekten Start in den WM-Winter hob Andreas Wellinger trotz des knapp verpassten Doppel-Triumphes den Daumen. Einen Tag nach dem glanzvollen Sieg der deutschen Skispringer im Mannschaftswettbewerb bejubelte der 19 Jahre alte Team-Olympiasieger mit Rang drei beim Einzel-Weltcup in Klingenthal den siebten Podestplatz seiner Karriere. Entsprechend groß war seine Freude: "Natürlich hätte ich gerne gewonnen. Aber ich kann mich nicht beschweren. Es hätte kaum einen bessern Einstand geben können. Daran kann ich mich gewöhnen." mehr

Port

Deutsches Rentnerehepaar auf Tobago getötet

Auf der Karibikinsel Tobago ist ein deutsches Rentnerehepaar aus Hessen getötet worden. Ihre Leichen seien mit schweren Schnittverletzungen nahe dem Strand bei Scarborough im Süden der Insel entdeckt worden, berichteten Lokalzeitungen gestern übereinstimmend. Das Auswärtige Amt in Berlin bestätigte den Tod der beiden Deutschen. Das Motiv für die Tat ist noch unklar. Ihr Haus sei abgeschlossen gewesen, Wertgegenstände seien nicht gestohlen worden, hieß es in einem Bericht des britischen "Guardian". Der 74-jährige Mann und seine 71-jährige Frau seien seit rund 20 Jahren regelmäßig nach Tobago gekommen und hätten die Wintermonate in der Karibik verbracht, berichtete der "Guardian". "Es waren so nette Leute, sie hatten mit niemandem Probleme", zitierte das Blatt einen Nachbarn. mehr

Berlin

Union-Trainer zeigt Fans den Mittelfinger

Am Tag nach seiner beleidigenden Geste gegen einen Union-Fan hat der Berliner Trainer Norbert Düwel Reue gezeigt. "Ich würde es gerne ungeschehen machen, aber das geht leider nicht", sagte der 46-Jährige. Düwel betonte aber auch: "Niemand erkauft sich mit der Eintrittskarte das Recht, meine Familie und mich zu beleidigen." Düwel hatte sich nach der 1:4-Pleite der Köpenicker gegen 1860 München dazu hinreißen lassen, den Mittelfinger Richtung Haupttribüne zu zeigen. mehr

London

Fußballerinnen gelingt klarer Sieg in Wembley

Die deutschen Fußballerinnen haben zum Jahresabschluss erstmals das Wembley-Stadion erobert. Der Europameister gewann seinen WM-Härtetest in England mit 3:0 (3:0) und feierte mit einem starken Auftritt vor 45.619 Zuschauern ein gelungenes Debüt im legendären Londoner Fußball-Tempel. Celia Sasic (12./45.) und ein Eigentor von Alex Scott (6.) sorgten für die Treffer der überlegenen deutschen Mannschaft, die sich 195 Tage vor der Endrunde in Kanada (6. Juni bis 5. Juli) im Duell mit dem aufstrebenden Weltranglistensiebten in ansprechender Form präsentierte. mehr

Athen

Mann schießt in Bar in Piräus um sich - elf Verletzte

Nach dem blutigen Überfall auf ein Nachtlokal in Piräus hat die griechische Polizei gestern nach dem Täter gesucht. Der Mann hatte in der Nacht zum Samstag mit einer Schnellfeuerwaffe in einer Bar auf Feiernde geschossen und elf Menschen verletzt. Der Täter sei polizeibekannt, berichteten griechische Fernsehsender übereinstimmend. Augenzeugen sagten, der Schütze sei bereits vor dem Zwischenfall in dem Lokal gewesen. "Der Betreffende war als Gast da, es gab aber keine Schwierigkeiten mit ihm, nichts", sagte die Frau des Lokalbesitzers. mehr

Düsseldorf

Christbäume wachsen auf 5240 Hektar

In NRW wachsen Weihnachtsbäume auf Plantagen mit einer Gesamtfläche von etwa 7000 Fußballfeldern. Die Anbaufläche der Weihnachtsbaumkulturen betrug 2013 rund 5240 Hektar, wie aus Daten des Statistischen Landesamts in Düsseldorf hervorgeht. 95 Prozent der Anbauflächen liegen in Westfalen. Seit 2007 schwankte der kommerzielle Weihnachtsbaumanbau in NRW um bis zu fast 1000 Hektar. Von der gesamten landwirtschaftlich genutzten Fläche im Land belegten die Weihnachtsbaumkulturen im Jahr 2013 allerdings nur 0,4 Prozent. mehr

Teheran

Junge Britin im Iran auf Kaution freigelassen

Die Britin, deren Festnahme im Iran nach dem Besuch einer Sportveranstaltung weltweit Schlagzeilen gemacht hatte, ist wieder auf freiem Fuße. Die in Teheran inhaftierte 25-jährige Iranerin mit britischem Pass wurde auf Kaution freigelassen. Das sagte ihre Mutter gestern der iranischen Nachrichtenagentur ISNA. Die Britin musste 25 000 Euro hinterlegen. Dafür ist sie bis zur Urteilsverkündung frei. Sie war im Juni festgenommen worden, als sie mit ihren Freundinnen ein Spiel der Volleyball-Nationalmannschaft sehen wollte. mehr

Kommentar

Auch der Favorit muss kämpfen

Dass die CDU bei der Landratswahl auf Hans-Jürgen Petrauschke setzt, ist keine Überraschung. Wurde der frühere Kreisdirektor vor sechs Jahren vor allem noch als Verwaltungschef wahrgenommen und sein politisches Talent mitunter vielleicht sogar bezweifelt, ist er heute eine der wenigen strahlenden Figuren der CDU im Kreis. Petrauschke hat sich Respekt und Anerkennung erworben, als Verwaltungsleiter und Politiker, im Kreis und in der Region, zum Beispiel durch seine führende Rolle im Regionalrat. Manche Bürgermeisterwahl und Mehrheit ging für die CDU bei den jüngsten Wahlen verloren. Petrauschke ist aus ihrer Sicht die beste Versicherung, damit sich das beim Ringen um den Chefsessel im Kreishaus nicht wiederholt. Dennoch wird auch Petrauschke kämpfen müssen, denn die SPD wittert ihre Chance. Sie hat der CDU zwei Landtagsmandate abgetrotzt, in Dormagen das Bürgermeisteramt zurückerobert und in Rommerskirchen verteidigt. In Neuss macht sich SPD-Kandidat Reiner Breuer Hoffnungen, Herbert Napp im Rathaus abzulösen. Für die Genossen heißt es: "Wenn nicht jetzt, wann dann..." Erfolgsaussichten? Eher zweifelhaft. Petrauschke steht fest im Ring und ist alles andere als ein angezählter Gegner. Frank Kirschstein mehr

Rhein-Kreis Neuss

Auch der Favorit muss kämpfen

Dass die CDU bei der Landratswahl auf Hans-Jürgen Petrauschke setzt, ist keine Überraschung. Wurde der frühere Kreisdirektor vor sechs Jahren vor allem noch als Verwaltungschef wahrgenommen und sein politisches Talent mitunter vielleicht sogar bezweifelt, ist er heute eine der wenigen strahlenden Figuren der CDU im Kreis. Petrauschke hat sich Respekt und Anerkennung erworben, als Verwaltungsleiter und Politiker, im Kreis und in der Region, zum Beispiel durch seine führende Rolle im Regionalrat. Manche Bürgermeisterwahl und Mehrheit ging für die CDU bei den jüngsten Wahlen verloren. Petrauschke ist aus ihrer Sicht die beste Versicherung, damit sich das beim Ringen um den Chefsessel im Kreishaus nicht wiederholt. Dennoch wird auch Petrauschke kämpfen müssen, denn die SPD wittert ihre Chance. Sie hat der CDU zwei Landtagsmandate abgetrotzt, in Dormagen das Bürgermeisteramt zurückerobert und in Rommerskirchen verteidigt. In Neuss macht sich SPD-Kandidat Reiner Breuer Hoffnungen, Herbert Napp im Rathaus abzulösen. Für die Genossen heißt es: "Wenn nicht jetzt, wann dann..." Erfolgsaussichten? Eher zweifelhaft. Petrauschke steht fest im Ring und ist alles andere als ein angezählter Gegner. Frank Kirschstein mehr

Kommentar

Das Viertel braucht den Sportpark

Die Idee vom Sportpark Flingern hat das Zeug zu einem großen Wurf. Der Park liegt in der Mitte zwischen dem Vorzeigeviertel Flingern-Nord und dem sich positiv entwickelnden Viertel rund um die Schwanenhöfe in Flingern-Süd. Die Stadt überlässt das Gebiet nach Vereinspleite und Allwetterbad-Verfall nicht sich selbst, sondern wird zu einem guten Zeitpunkt aktiv. Und die Planer berücksichtigen die gesellschaftliche Entwicklung (die Zahl der Sportler außerhalb von Vereinen wächst) sowie das Bedürfnis nach Beteiligung. Bleibt bei aller Euphorie nur die Frage: Reichen die Finanzmittel, um den Plan zeitnah umzusetzen? C. Herrendorf mehr

Kommentar

Dieser Weg wird kein leichter sein

In grauen Vorzeiten hatte man genau diese Erfahrungen gemacht mit dem lieben Geld oder den überdimensionierten Zielsetzungen. Der HSV Gräfrath stieß in der Vergangenheit schon einmal an seine Grenzen und konnte nur mit allergrößten Mühen einen Totalschaden abwenden. In dieser Saison lassen sich Parallelen ziehen, die Zukunft scheint nicht erst nach der Trainerentlassung von Rene Baude äußerst ungewiss. Die sportlichen Ziele haben längst ihre Bedeutung verloren, viel wichtiger ist es, Entscheidungen für die Zukunft zu treffen. Die Demission von Frank Schütz war daher konsequent. In der Mannschaft rumort es an allen Ecken und Enden, die Identifikation scheint komplett auf der Strecke zu bleiben. Im Heimspiel gegen Mainz-Bretzenheim herrschte absolute Trostlosigkeit, beispielsweise gab es auch kein Catering. Das muss sich ändern: Dass sich die wenigen Zuschauer wohlfühlen und der Verein auch in der Außendarstellung ein vernünftiges Bild abgibt. Die Verantwortlichen um den Vorsitzenden Andreas Spitzer sind zum Handeln gezwungen und müssen den Verein auf einen neuen Kurs bringen. Vielleicht ist das "Zurück zu den Wurzeln"-Prinzip in der derzeitigen Phase das Beste. mehr