In zweierlei Hinsicht ein ungewohntes Bild: Erstens muss man sich an Fiat 500-Modelle mit Chrysler-Label erst noch gewöhnen (beide Autobauer arbeiten mittlerweile zusammen). Zweitens sind die Cityflitzer wie ein Sinnbild für die Automesse in Detroit: Dort stehen 2010 viele kleinere und schadstoffarme Autos im Blickpunkt.
Bestes Beispiel: Der Hybrid-Kleinwagen FT-CH von Toyota. Die Studie ist rund einen Meter kürzer als der Hybrid-Pionier Prius und somit für die Kleinwagen-Klasse um VW Polo & Co. konzipiert.
Auf der sogenannten "Electric Avenue" sind die schrillsten Fahrzeuge anzutreffen. Dazu gehört gewiss auch das Modell "The Wave 2" des Autobauers Team EVI.
Aus Korea kommt der Kleinstwagen-Hersteller CT&T. Manager Joseph White stellt diesen Elektrowinzling vor.
Die Koreaner haben noch mehr Kurioses im Angebot wie diesen e-Zone Plus oder...
...dieses Multi-Amphibien-Auto oder...
...diese kleine Polizeiauto. Es würde sich auf US-Highways bestimmt gut machen.
Dies ist keine schiefe Perspektive, sondern der gerade mal einen Meter breite Elektro-Flitzer Tango von Commuter Cars.
Der Smart hat den US-Kleinwagenmarkt schon lange erobert.
Sieht nur wuchtig aus, spielt aber in der Liga der MIni-Vans: Die Studie Granite ist für Verhältnisse von GMC vergleichsweise kompakt.
Die Verhältnisse in den USA haben sich gewandelt. Kia traut sich mit seinem kompakten Van Soul her.
Die Neuauflage des kleinen Chevrolet Aveo ist um einiges sportlicher geworden.
Mini stimmt mit der Studie Beachcomber auf die Premiere des SUV-artigen Countryman ein.
Der heimliche Star der Show ist der neue Ford Focus, ein massenkompatibles Fahrzeug. Erstmals lassen die Amerikaner deutsche Technik auf dem heimischen Markt produzieren. Es gibt den Focus als Fließheck...
...oder als fünftüriges Steilheck.
Aus der Ford-Schmiede stammt auch das Autos des Jahres in den USA: Es ist der Ford Fusion Hybrid. Zeichen dafür, dass Ford von den großen drei US-Autobauern neben GM und Chrysler am besten davon gekommen ist.
Auch der aus Europa stammende Kleinwagen Ford Fiesta ist in Detroit zu bestaunen. In Deutschland war er 2009 mit 500.000 produzierten Fahrzeugen der Erfolgsschlager der Kölner.
Das New Compact Coupé von VW hat gleich eine doppelte Mission. Zum einen soll der gut 4,50 Meter lange Zweitürer die Amerikaner auf die in der zweiten Jahreshälfte erwartete Neuauflage des Jetta einstimmen. Zum anderen will VW damit den Hybridantrieb in Europa für die Kompaktklasse in Position bringen.
Während das Hybrid-Coupé bei VW noch als Studie gilt, geht so ein Auto bei Honda jetzt in Serie. Als sportlichen Ableger des Insight zeigen die Japaner den fertigen CR-Z. Das Coupé, das im Sommer auch nach Europa kommt, hat eine Systemleistung von 91 kW/124 PS und verbraucht im Mittel 5,0 Liter.
BMW zeigt in der Cobo-Hall einen elektrisch angetriebenen 1er, von dem nach Angaben von Entwicklungschef Klaus Dräger ab 2011 mehrere Hundert Exemplare gebaut werden.
Elektro-Pionier ist Tesla. Die Kalifornier haben ihre neue sportliche Limousine mit nach Motown gebracht.
Die Chinesen feiern in Detroit die Premiere ihres Elektro-Autos BD e6 als Serienfahrzeug.
Bislang nur ein Einzelstück ist dagegen ein weiterer Elektrosportwagen von Audi. Mit ihm will der Hersteller laut Vorstandschef Rupert Stadler den Namen E-Tron zu einem Gattungsbegriff für alle Audi-Elektroautos machen. Diesmal prangt das Kürzel auf einem Coupé, das mit 3,93 Metern kürzer ist als der E-Tron, der auf der IAA vorgestellt wurde. Er ist sogar kürzer als ein TT. Der kleine E-Tron beschleunigt mit 204 PS in 5,9 Sekunden auf Tempo 100.
So kennt man Audi eigentlich: Der neue A8 wird in Detroit von US-Chef Johan de Nysschen vorgestellt.
Wo wir gerade bei Premium sind: Bei aller Vernunft kommt in Detroit das Vergnügen nicht zu kurz. So lockt Mercedes ausgerechnet im kalten und verschneiten Detroit mit dem neuen Cabrio der E-Klasse, das im Frühjahr für 47.719 Euro zu den Händlern kommt.
Frischluft-Vergnügen hat sich auch BMW mit dem neuen Topmodell des Z4 auf die Fahnen geschrieben. Manager Ian Robertson stellt den Z4 35is mit einem 340 PS starkem Sechszylinder vor. Die Markteinführung ist für das Frühjahr geplant.
Sieht aus wie ein Opel Insignia OPC, ist aber das Schwestermodell Buick Regal GS. Buick-Manager Jim Federico präsentiert die Premiere auf der Detroit Auto Show (NAIAS).
Mit dem Bentley Mulsanne wartet ein echter Luxusschlitten. Er löst die Arnage-Serie bei der Nobelmarke ab.
Zurück auf den Teppichboden: Der Kia Forte kombiniert Flüssiggas- und Elektroantrieb und läutet in der Hybrid-Technik ein neues Zeitalter ein.
Das ist der geliftete Hyundai Santa Fe in der USA-Version.
Dass Hyundai ebenfalls um Sauberkeit bemüht ist, zeigen die Koreaner mit dem Steckdosenauto Blue Will.
Einer der letzten Dinosaurier, die nicht so schnell totzukriegen sind: Die neue Generation des SUV GMC Acadia Denali.
Auch der neue Cadillac XTS Platinum, zunächst eine Studie, vermittelt noch eine Menge US-Charme. Manager Bryan Nesbitt stellt ihn vor.
Kaum ein Unterschied: Das ist das Serienfahrzeug Cadillac CTS-V Coupé.
Audi versucht mit seinem Supersportler R8 zu punkten.
Allrad-Spezialist Subaru stellt die Studie eines Hybrid Tourers vor.
Lincoln kann es nicht lassen: Marks Fields preist stolz die Größe des neuen MKX.
Lincoln-Kraft als Limousine stellt der neue MKS dar.
Der Supersportwagen Saleen S7,.