Providing |  RP Shop |  PremiumCard |  RP Reise
           
  Newsletter |  RSS |  Mobil |  Apps
Rheinische Post Abo & Service | Anzeigen | ePaper | Schulprojekte  
 
       
 
  Gast
07VWCC161212.jpg
  Foto: VW
Kommentare ()

VW CC: Die schöne Art, Passat zu fahren

zuletzt aktualisiert: 23.12.2012 - 10:11

Köln (RPO). Mit den CC gibt es eine besonders schöne Art einen VW Passat zu fahren. Der Wagen basiert zwar auf dem beliebten Mittelklassemodell, will aber auch eine Brücke zur Oberklasse schlagen. Das gelingt bedingt, wie der Test zeigt.

Der VW Passat ist praktisch und zuverlässig. Aber schön? Ganz gleich ob Limousine oder Kombi, die Wolfsburger Mittelklasse wird selten aus optischen Gründen gewählt. Dafür gibt es aber den CC, der seit dem Facelift im Februar zwar nicht mehr den tropischen Wind im Namen trägt, aber immer noch auf der Plattform basiert und die bürgerlichen Gene für sich benutzt.

Die pure Bezeichnung CC soll bei VW für den neuen Anspruch größerer Exklusivität stehen, denn die Coupé-Limousine will eine Brücke schlagen zwischen schnöder Mittelklasse und dem Oberklassemodell Phaeton und sich dabei stärker an Privatkunden richten, denen ein Passat zu bieder ist. Ob das gelingt, wollten wir mit dem Basisdiesel wissen.

Technische Daten VW CC

Viertürige Limousine der Mittelklasse
Länge: 4,90 Meter
Breite: 1,85 Meter
Höhe: 1,41 Meter
Radstand: 2,71 Meter
Kofferraumvolumen: 532 Liter 
2,0-Liter-Turbodiesel
103 kW/140 PS
max. Drehmoment 320 Nm bei 1.750 – 2.500 U/min
null bis 100 km/h in 9,9 s
Vmax 214 km/h
Normverbrauch 4,7 Liter/100 km Diesel
CO2-Ausstoß 122 g/km
Effizienzklasse A
Testverbrauch: 6,6 Liter/100 km Diesel
Preis ab 33.075 Euro

Elegantes Desgin

Zwar ist der CC einer der Schönsten aus Niedersachsen. Die flache Karosserie mit der spitzen Front und dem nach hinten leicht abfließendem Heck sieht auch im Stand elegant aus. Doch die Form birgt auch im Vergleich zu Limousine und Kombi ihre Nachteile: niedriger Einstieg, beengte Platzverhältnisse im Fond und ein kleinerer Kofferraum. Beim Einstieg auf die vorderen Sitze müssen die Köpfe arg eingezogen werden.

Der breite Verstellbereich der Sitze sorgt aber für eine angenehme Position während der Fahrt, das Lenkrad liegt griffig in der Hand und die Hebel und Tasten sind wie bei VW gewohnt intuitiv zu bedienen. Auch die Windgeräusche der rahmenlosen Scheiben stören bei höheren Geschwindigkeiten nicht. Nur bei Regen passiert es, dass bei kurz geöffneter Scheibe oder Tür, Tropfen die Sitze durchnässen.

Kleinigkeiten, aber bei zehn Tage Dauerregen und Schnee nervt das dann doch. Ganz günstig ist der Wolfsburger Schönling nicht, die Preise starten bei 32.200 Euro und liegen damit rund 1.400 Euro über dem Niveau des Vorgängers, der von uns gewählte Diesel kostet mindestens 33.075 Euro.

Große Motorenpalette

Unter der eleganten Verpackung wird es aber praktisch: Hier regiert Großserientechnik und das ist auch gut so. Die Motorpalette reicht von dem von uns gewählten 2,0-Liter-Basisdiesel mit 103 kW/140 PS bis zum 3,6-Liter-V6-Benziner mit 220 kW/300 PS. Der beliebte Flotten-Diesel reicht völlig aus: Zwar genehmigt sich der Vierzylinder statt der angegebenen 4,7 Liter auf 100 Kilometer im Alltagstest rund zwei Liter mehr. Doch dafür waren dann auch schnelle Spurts wie aus dem Stand auf 100 km/h in 9,9 Sekunden drin und die Höchstgeschwindigkeit von 212 km/h konnte erfahren werden.

Für den Alltag und auch eine lange Reise reicht das allemal. Gut mit dem Motor harmoniert das adaptive Fahrwerk (1.100 Euro), mit dem sich die Federung zwischen Sport und Komfort ändern und auf die Vorlieben und Stimmung des Fahrers einstellen lässt. Allerdings ist der Komfort-Modus für unseren Geschmack etwas zu weich geraten, so dass die Karosserie auf Wellen leicht nachschwingt.

Da passt die Sport-Option wesentlich besser, ohne jeden Kieselstein direkt auf die Wirbelsäule zu übertragen. Zur sportlichen Abstimmung gesellt sich in der Basis das eng gestuften und präzise zu schaltende manuelle Sechsgang-Getriebe. Wer mehr Komfort sucht, sollte aber zum Doppelkupplungsgetriebe für 2.250 Euro greifen, mit dem man elegant durch die Landschaft cruisen kann.

Auch bietet der VW eine Menge Elektronik der Oberklasse, die es sich zu bestellen lohnt und die das Fahren angenehmer und sicherer machen. Dazu zählt die Automatische Distanzregelung (1.225 Euro), dynamische Fernlichtregulierung (465 Euro), Spurhalteassistent (545 Euro) und Spurwechselassistent (545 Euro). Ebenso sinnvoll ist die Verkehrszeichenerkennung (320 Euro) und der Parklenkassistent (870 Euro).

Was aber nicht zum eleganten Äußeren passt, ist eine sparsame Basis-Innenausstattung mit Stoffpolstern und herkömmlicher Armaturenoptik. Zwar ändert die Innenausstattung wenig am Fahrverhalten, aber wenn man schon äußerlich optisch was hermachen will, sollte es im Innenraum auch so weitergehen.

Quelle: SP-X/anch/csi/pst
Mehr zu den Themen dieses Artikels

 
Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung. Beachten Sie
dabei bitte unsere Regeln für Leserkommentare.

       
Anzeige:

Aktuell bei RP Online
Der Toyota Auris - auf Augenhöhe mit dem Golf

Gebrauchtwagen der Woche

Der Toyota Auris - auf Augenhöhe mit dem Golf

Das Kompaktsegment ist wie das sprichwörtliche Haifischbecken: Es drängen sich die Konkurrenten, sie kämpfen ums Überleben. Einigen gelingt ... mehr 

Nächster Blitz-Marathon am 4. Juni

Nordrhein-Westfalen

Nächster Blitz-Marathon offenbar im Juni

Nach Medieninformationen wird in NRW bald der vierte Blitz-Marathon anberaumt - und zwar am 4. und 5. Juni. mehr 

Videos

Video

Vorgestellt: Nashorn Kibibi aus dem Krefelder Zoo

Kibibi ist zwei Jahre alt und lebt im Krefelder Zoo. Doch lange kann sie dort nicht mehr bleiben, denn ihre Mutter ist erneut schwanger. ... mehr 

Proteste am Times Square gegen Guantanamo

Anlässlich der andauernden Hungerstreiks in Guantanamo fordern Demonstranten US-Präsident Obama zur Schließung des Gefangenenlagers auf. mehr 

Bilderserien zu Auto
Tuning: Porsche 911 wird zum Manta
Tuning: Porsche 911 wird zum Manta
Tuning: Porsche 911 wird zum Manta mehr 
 
Tuning: Porsche 911 wird zum Manta
Tuning: Porsche 911 wird zum Manta
Tuning: Porsche 911 wird zum Manta
mehr 
Die Flensburger Punktedatei in Zahlen
Die Flensburger Punktedatei in Zahlen
Die Flensburger Punktedatei in Zahlen
mehr 
Pfingsten 2013: Das kosten Benzin und Diesel in Europa
Pfingsten 2013: Das kosten Benzin und Diesel in Europa
Pfingsten 2013: So teuer ist Sprit im Ausland
mehr 
1972 bis 2013: Mercedes S-Klasse im Wandel der Zeit
1972 bis 2013: Mercedes S-Klasse im Wandel der Zeit
1972 bis 2013: Mercedes S-Klasse im Wandel der Zeit
mehr 
2013: Das ist die neue Mercedes S-Klasse
2013: Das ist die neue Mercedes S-Klasse
2013: Das ist die neue Mercedes S-Klasse
mehr 
2013: ADAC testet Motorradhelme
2013: ADAC testet Motorradhelme
2013: ADAC testet Motorradhelme
mehr 
Punkte in Flensburg: Was die neue Verkehrssünderkartei vorsieht
Punkte in Flensburg: Was die neue Verkehrssünderkartei vorsieht
"Wir wollen das System einfacher, gerechter und ..
mehr 
Der Lamborghini Egoista bleibt ein Traum
Der Lamborghini Egoista bleibt ein Traum
Der Lamborghini Egoista bleibt ein Traum
mehr 
 
Siedler Online
Anzeige
$imgtext

Werde zum König deines Volkes

Entdecken Sie unbewohnte Länder und errichten Sie Ihr eigenes Königreich. mehr 

MEHR

VW Sondermodelle Life

Komfort im Paket

Volkswagen bietet jetzt für acht seiner Fahrzeuge Sondermodelle an. Der Preisvorteil kann durchaus beträchtlich ausfallen. VON Fabian Hoberg  mehr

 

Gebrauchtwagen der Woche

Peugeot 307 hat keine Probleme mit Rost

 

Audi A6 allroad quattro

Der Allwetter-Alletage-Begleiter

 

Facelift bei Mercedes

E-Klasse wird zur kleinen S-Klasse

 

Gebrauchtwagen der Woche

Seat Ibiza - VW Polo auf Spanisch

 
Autohersteller von A bis V
Anzeige:
Jetzt Fan werden!

Werden Sie jetzt Facebook-Fan von RP ONLINE und verpassen Sie keine News mehr.

Jetzt Facebook-Fan werden von RP ONLINE