Vairabler Gebrauchter: Honda Jazz: Musik für die Familie
zuletzt aktualisiert: 07.04.2006 - 10:12Stuttgart (rpo). Dem Honda Jazz sieht man von außen nicht an, welche Möglichkeiten in ihm stecken. Die hinteren Sitze lassen sich im Boden versenken. Dadurch wird der Wagen zum Vielzweck-Fahrzeug im Familieneinsatz. Insgesamt sind bei einem gebrauchten Jazz nach Dekra-Angaben kaum typische Mängel bekannt.
Der Jazz ist ein Beispiel dafür, dass bei Autos auch inneren Werte zählen: Während er sich äußerlich eher zierlich zeigt, bietet er innen Geräumigkeit und Variabilität. Details wie die im Boden versenkbaren hinteren Sitze machen ihn zum Vielzweck-Fahrzeug im Familieneinsatz, das sowohl genügend Passagiere als bei Bedarf auch reichlich Ladung transportieren kann.
Für Gebrauchtkäufer ist daher laut der Sachverständigen-Organisation Dekra in Stuttgart gerade der bisherige Einsatzzweck des Wagens ein wichtiger Punkt. Je nach Umgang mit dem Jazz können ähnliche Fahrzeuge in recht unterschiedlichem Zustand sein.
Wenn Mängel bemerkt werden, handelt es sich dabei meist um typische Verschleißteile. Teilweise wird jedoch Rostbefall an den Achsteilen festgestellt - was jedoch nicht in erster Linie mit einem Konstruktionsmangel, sondern nach Auskunft der Sachverständigen mit dem typischen Einsatzzweck des Jazz zu tun hat. Als Familien- und Zweitfahrzeug ist der Honda sehr oft auf Kurzstrecken unterwegs, und er steht nicht selten eben auch mal eine Weile ungenutzt herum.
Oft ein Zweitwagen
Auf den Markt kam der Jazz im Jahr 2002. Seitdem heimst er Lob für sein gutes Raumangebot ebenso ein wie für den ordentlichen Kofferraum oder auch sein für ein Fahrzeug dieser Größen- und Preisklasse umfangreiches Ausstattungspaket. Kritik gibt es allerdings auch, und die bezieht sich vor allem auf eine recht straffes und teils als unkomfortabel empfundenes Fahrwerk.
In Hinblick auf das Motorenprogramm herrscht beim Jazz Übersichtlichkeit. Zu Beginn gab es den viertürigen Jazz nur mit einem 1,4-Liter-Benzinmotor, der 61 kW/83 PS leistete. Später folgte dann noch ein 1,2-Liter-Motor, dessen Leistung sich aber mit 57 kW/78 PS nur unwesentlich vom größeren Aggregat unterscheidet.
Gerade wegen seiner Variabilität findet der Jazz auch gebraucht seine Anhänger. Mindestens 6.600 Euro müssen laut Schwacke-Liste allerdings eingeplant werden - zu diesem Preis gibt es einen Jazz 1.4 S aus dem Jahr 2002, ein gleich alter 1.4 LS ist bereits 1.000 Euro teurer. 10.150 Euro werden für einen jüngeren Jazz 1.4 ES aus dem Jahr 2004 verlangt.
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