Elektroautos müssen keineswegs immer langweilig sein. Autobauer Henry Fisker beweist das auf dem Genfer Salon mit diesem viertürigen Sportcoupé. Zum Ottomotor gibt es einen zuschaltbaren Plug-In-Hybrid.
Die Designstudie Saab 9-X BioHybrid wird von einem Turbo-Vierzylinder mit 1,4 Liter Hubraum angebtrieben. Er ist für den Einsatz von Bio-Ethanol (E85) optimiert und mit einem Elektromotor kombiniert.
Als Europapremiere ist in Genf das Concept Car Land Rover LRX zu sehen sein. Der integrierte Hinterachs-Elektroantrieb (Integrated Electric Rear Axle Drive – ERAD) des LRX erlaubt dem Modell bei geringem Tempo den Antrieb ausschließlich mit Elektromotor.
Flextreme heißt Opels Studie mit einem umweltfreundlichen Elektroantriebskonzept E-Flex. Der Flextreme fährt 55 Kilometer ganz elektrisch, kann aber bei Bedarf auch umweltfreundlich bis zu 715 km ohne Stopp zurücklegen.
Serienreif ist der Kleinwagen mit den Kulleraugen namens Th!nk City aus Norwegen. Der Elektroauto-Hersteller Th!nk hatte bereits vor einigen Jahren unter der Regie des Ford-Konzerns ein solches Fahrzeug produziert.
Starten wollen die Norweger nun mit dem 3,12 Meter langen Th!nk City, der serienmäßig mit zwei und auf Wunsch auch mit vier Sitzen angeboten wird. Die Reichweite liegt bei 170 Kilometern. In beachtlichen 6,5 Sekunden ist der Kleine zudem bei der Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h angelangt.
Einen zweisitzigen Elektroflitzer für die Stadt präsentiert der französische Hersteller Lumeneo. Der 2,40 Meter lange Smera sieht mit seinen 80 Zentimetern Breite ein wenig aus wie ein geschrumpfter Smart. Seine Reichweite soll 150 Kilometer betragen.
Die Insassen im Smera müssen wie bei einem Zweirad hintereinander Platz nehmen. Allerdings kann auch Gepäck in begrenzter Menge mit an Bord. Als Antrieb dienen den Angaben zufolge zwei Elektromotoren mit jeweils 20 PS.
Der Automobildesigner Rinspeed hat sein Tauchmobil sQuba in samtmattem Weiß eingefärbt. Auf dem Heck steht in großen Lettern Zero Emission. Das alles dokumentiert Umweltverträglichkeit.
Drei Elektromotoren sind im Heck des Rinspeed untergebracht. Einer sorgt für Vortrieb zu Lande, zwei treiben die Propeller für die Unterwasserfahrt an.
Mitsubishi zeigt seinen ebenfalls Smart-ähnlichen Viertürer i-EV (für Electric Vehicle). Er basiert auf dem in Japan beliebten Kleinstwagens i. Pro Batterieladung liegt der Radius der Studie bei 160 km.
Ladevorgang beim Mitsubishi i-EV. Beim i-EV kommen Lithium-Ionbatteriepakete mit hoher Energiedichte zum Einsatz, die aus 22 Modulen mit je vier Zellen bestehen.
Chevrolet gewährt einen transparenten Einblick in sein Concept Car Equinox hydrogen fuel cell electric.
Toyota ist mit dem Prius Hybrid ein alter Hase in Sache Elektroantrieb. In Genf zeigen die Japaner ihr neuestes Konzept: Den Plug-in-Hybrid.
Auch ein Auto wie der Roadster Tesla hatte seinen Anteil an der Elektro-Welle. Er ist in Genf nicht zu sehen, fährt aber komplett mit Strom. Rund 70.000 Euro kostet der von 6831 Notebook-Akkus angetriebene Renner. In 4,1 Sekunden beschleunigt er von Null auf 100.