Klassiker-Serie: 1982: Audi sorgt für Furore
zuletzt aktualisiert: 02.09.2007 - 15:00Düsseldorf (RPO). Die dritte Generation des Audi 100 aus dem Jahr 1982 war wegweisend für einen ganz neuen Typ von Fahrzeugen. Ähnlich futuristisch zeigte sich allein der Ford Sierra. Mercedes erweiterte sein Programm mit dem „Baby-Benz“ um eine dritte Hauptlinie. Der BMW 3er vollzog den ersten Modellwechsel.
1982 sorgte der Audi 100 mit einer strömungsgünstigen Linie für Furore. Die Leichtbaukarosserie und der niedrige cw-Wert von 0,30 galten als revolutionär. Dank der neuen hoch gezogenen Fenster ergab sich die weltweit stromlinienförmigste Karosserie. Später erweiterte Audi die Palette um den Avant und den quattro.
Ein mit Spannung erwartetes Ereignis war am 8. Dezember 1982 die Präsentation der kompakten Mercedes-Limousinen von Typ 190 und 190 E. Beide Modelle lösten keine Vorgängertypen ab, sondern ergänzten das traditionelle Mercedes-Benz Pkw-Programm um eine dritte Hauptlinie. Der Volksmund taufte das Modell schnell „Baby-Benz“.
Flotter, schicker, zeitgemäßer als sein Vorgänger zeigte sich 1982 die neue Generation des BMW 3er. Porsche brachte den 944. Opel schickte mit dem Corsa einen erfolgreichen Kleinwagen ins Rennen.
Der Sierra wurde von Ford im Jahr 1982 als Nachfolger des legendären Taunus auf den Markt gebracht. Es gab ihn als Schrägheck- und Stufenheckvarianten. Der Kombi hieß bei Ford stets Turnier. Bis zu seinem Produktionsende 1990 liefen 2.700.500 Modelle vom Band. Auch im Motorsport war der Sierra erfolgreich zum Beispiel als XR4Ti, 4×4 oder RS Cosworth.
Welche Modelle das Jahr 1982 noch prägten, sehen Sie oben rechts.
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