Klassiker-Serie: 1986: Eine neue Raubkatze von Jaguar
zuletzt aktualisiert: 21.10.2007 - 16:54Düsseldorf (RPO). Im Jahr 1986 setzte eine neue Raubkatze zum Sprung an. Der britische Hersteller Jaguar brachte den XJ 40 auf den Markt. Bei Opel beerbte der Omega den Dauerbrenner Rekord. Modelloffensiven gab es auch in Frankreich und Japan - unter anderem gelangte der gute, alte Wankelmotor zu neuen Ehren.
Eine neue Zeitrechnung bei Jaguar: Im Jahr 1986 wurde der neue XJ 40 vorgestellt. Das Modell folgte auf den XJ 6, der immerhin seit 1969 das Gesicht des britischen Automobilbaus geprägt hatte. Eckige Frontscheinwerfer besaßen nur die höherwertige Souvereign- und Daimler-Ausführung des XJ 40.
Als Nachfolger des Opel Rekord schickten die Rüsselsheimer im Jahr 1986 den Omega an den Start. Mit dem besten cW-Wert seiner Klasse von 0,28 fuhr der Omega weltweit an die Spitze. Die wahren Qualitäten des Wagens erkannten die Experten mit einem Jahr Verspätung. Der Omega wurde zum "Auto des Jahres 1987" gewählt.
Die ersten Schritte in Richtung Umweltbewusstsein zeigte Mercedes-Benz: Ab September 1986 gehörte der geregelte Katalysator bei allen Pkw-Modellen mit Otto-Motor zur Serienausstattung - auch in der S-Klasse.
Über die Geschichte des Kreiskolbenmotors von Felix Wankel soll an dieser Stelle keine Abhandlung geschrieben werden. Fest steht, dass Mazda den Wankelmotor im Jahr 1986 in diesen RX-7 eingebaut hat. Vorrangiges Ziel war die weitere Senkung des Verbrauchs. Während sich im Ursprungsland seit den seligen Zeiten des NSU Ro 80 kein Mut mehr fand, wurde Mazda zum Sachverwalter dieser hoch entwickelten Technik. Durchgesetzt hat sie sich dennoch nicht.
Welche Modelle das Jahr 1986 noch prägten, sehen Sie oben rechts.
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