Klassiker-Serie: 1987: Porsches Supersportwagen
zuletzt aktualisiert: 28.10.2007 - 16:45Düsseldorf (RPO). 1987 war er endlich da: Der Supersportwagen von Porsche. Vier Jahre mussten die Fans auf den pfeilschnellen 959 warten, dafür haben Enthuasiasten noch heute ihren Spaß an ihm. BMW probte unterdessen mit dem neuen 750iL den echten Aufstand gegen die Oberklasse von Mercedes.
Die Studie des Porsche 959 stammte aus dem Jahr 1983, zwei Jahre später wurde er auf der IAA in Frankfurt vorgestellt, 1986 siegte er bei der Rallye Paris Dakar, doch die Erstauslieferung für Kunden erfolgte erst im Jahr 1987. Der 959 war ein allradgetriebener, 320 km/h schneller Supersportwagen, der auf einem Porsche 911 basierte. Noch heute schmücken sich Superreiche in den USA mit dem aufregendsten Porsche der 80er Jahre. Nur 283 Mal wurde er gebaut.
BMW schickte 1987 den legendären 750 iL ins Rennen - den ersten Zwölfzylinder der Nachkriegszeit mit 299 PS (Baureihe E32). Diese 7er-Reihe geriet zum echten Angriff auf die Mercedes-Oberklasse, wurde zum Dauerbrenner und gelangte zehn Jahre später mit seiner Nachfolge-Baureihe E38 sogar zu Filmehren in dem James Bond-Streifen "Der Morgen stirbt nie".
20 Jahre haben diese BMW-Modelle nun fast auf dem Buckel und werden unter Nostalgikern dank ihrer Robustheit und ihrer Zeitlosigkeit geschätzt.
Ein relativ kurzes Dasein war hingegen dem BMW Z1 beschieden, der auf der IAA 1987 präsentiert wurde. Von 1989 bis 1991 wurde er in einer begrenzten Stückzahl von genau 8000 Exemplaren gefertigt.
Etwas Neues gab es 1987 aus dem Hause Audi: Der Audi 90 ging in der zweiten Generation an den Start. Erneut war er kein eigenständiges Modell, sondern basierte auf dem Audi 80.
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