Im Januar 1976 wurden die "/8"-Modelle der Mercedes-Baureihe W 114/115 von einer völlig neu konstruierten Typenreihe mit der internen Bezeichnung W 123 abgelöst. Die äußerst erfolgreiche Modellpalette reichte vom 2,0 Liter- 4 Zylinder-Diesel mit 55 PS bis zum 2,8 Liter-6 Zylinder-Einspritzer mit 185 PS.
Technisch orientierte sich die neue Modellreihe an der seit dreieinhalb Jahren produzierten S-Klasse. Wie diese verfügten auch die neuen Mittelklasse-Typen über eine Schräglenker-Hinterachse, die bereits bei den "/8"-Modellen eingeführt worden war.
Charakteristisches Design-Merkmal der neuen Modelle waren die verschieden großen runden Doppelscheinwerfer; neben dem Hauptscheinwerfer befand sich unter einer gemeinsamen Streuscheibe ein kleinerer Halogen-Nebelscheinwerfer.
Abweichend davon, waren die beiden Topmodelle der Baureihe, die Typen 280 und 280 E, mit rechteckigen Halogen-Breitbandscheinwerfern ausgerüstet.
Wichtigste Verbesserung im Vergleich zur Vorgänger-Baureihe war die noch stabilere Sicherheits-Fahrgastzelle mit versteifter Dachrahmen-Struktur, hochfesten Dachpfosten und Türsäulen sowie verstärkten Türen.
1976 stieg Ford mit dem Fiesta in das Kleinwagengeschäft ein. Das Modell fand auf Anhieb seine Käuferschichten und hat bei sechs Modellgenerationen mittlerweile mehr als 30 Jahre auf dem Buckel.
Nach acht Jahren war 1976 die Zeit reif für ein neues Modell des Audi 100. Die Linienführung ist gerader und der Wagen insgesamt größer geworden.
Vom Audi 80 wurde 1976 keine komplett neue Variante aufgelegt, aber eine deutliche Modellpflege betrieben. Front- und Heckbereich ähnelten dem Audi 100 stark. Die Motoren blieben weitgehend unverändert.
Der erste Alfetta GTV von Alfa Romeo kam 1976 auf den Markt und fand spontan seine Fans.
Das erste 6er Coupé von BMW kam 1976 auf den Markt. Die interne Betriebsbezeichnung E24 wurde als Nachfolger der E9-Reihe vorgestellt.
Gewöhnungsbedürftig: Der Ford Mustang aus dem Jahr 1976.
Zaghafte Schritte in eine neue Energierichtung gab es schon vor fast 30 Jahren: Der erste Elektro-Golf kam 1976 auf den Markt, konnte sich aber - trotz durchstandener erster Ölkrise - nicht durchsetzen.
Wenn man bedenkt, dass aus diesem italienischen Hause bis in die 60er Jahre noch Klimaanlagen kamen, ist dieser Lamborghini Silhouette aus dem Jahr 1976 ein beachtlicher Hingucker.
Gleiches gilt für den Lamborghini Jamara, dessen Produktion 1976 eingestellt wurde.
Man achte auf die Flora: Der VW Käfer wurde 1976 in Mexiko gebaut.
Zwischen Renault R4 und R16 versuchten die Franzosen den R6 zu platzieren. Das Modell aus dem Jahr 1976 ist bereits ein Facelift des Ursprungsmodells aus den 60er Jahren.
Der Renault R14 wurde als Golf-Konkurrent ins Rennen geschickt. Zum ersten Mal in der Renault-Geschichte ist der Motor quer eingebaut.
Trotzdem nehmen die Kunden den Renault 14 nur verhalten an, das "Birnen"-Design ist zu eigenwillig.
Unverwechselbare Renault aus dieser Zeit sind die Modelle Alpine...
...mit ihrer charakteristischen Form.
Auch diese Version des Renault Alpine war 1976 noch auf dem Markt.
Gewagte Werbung, aber für die 70er auch nicht untypisch: Motorhaubenpolitur am Datsun 260 Z.
So sah der japanische Sportwagen 1976 von hinten aus.
Die Auswahl bei Datsun war auch 1976 reichhaltig: Da gab es den zum Beispiel den Cherry und...
...den Cherry Kombi. Oder...
Saab setzte 1976 nach wie vor auf das Modell 99, obwohl es auch immer noch...
...den bewährten Saab 95 in Skandinavien gab, hier in der Kombi-Ausführung.
Die neue 123-Reihe von Mercedes eroberte schnell das Taxi-Gewerbe. Etliche von den stabilen Gefährten sind noch heute im Straßenbild zu sehen. Karossen und Motoren gelten einfach als unverwüstlich.
Auch Sonderdienste nahmen sich der neuen Baureihe schnell an. So gab es rasch erste Rettungswagen, wie hier den Binz-Sonderaufbau.
Der Dreitürer mit Schrägheck blieb die einzige Variante des Volkswagen Polo in der ersten Generation von 1975 bis 1981.
Ein neuer Kleinwagen im wahrsten Sinne des Wortes von Citroen: Der LN von vorne und...
Die Innenausstattung des Citroen LN war äußerst spartanisch.
Nach der emmissionsfreundlichen Motorenumstellung erhielten die beiden V8-Motoren des Mercedes SL zur Wartungserleichterung eine kontaktlose Transistorzündung und hydraulischen Ventilspiel-Ausgleich.
Der Porsche 924 war 1976 deutlich niedriger motorisiert als seine kraftvollen Brüder: Gerade mal 125 PS schlummerten unter seiner Haube.
Erheblich durchzugskräftiger erwies sich der Porsche 911 Carrera 3.0 Targa, der es mit 200 PS auf 235 km/h brachte.
1976 wurde der Porsche 912 produziert. Er besaß im Unterschied zum 911 einen vergleichsweise genügsamen Vierzylindermotor auf 1,6 l-Basis mit 90 PS.
Die Motorenpalette in der neuen 123er-Baureihe von Mercedes-Benz hatte man im wesentlichen von den Vorgängermodellen übernommen. Die einzige Ausnahme bildete der Typ 250, der nun nicht mehr mit dem alten 2,8-Liter-Aggregat ausgerüstet war, sondern einen neu konstruierten 2,5-Liter-6 Zylinder-Motor erhielt.