Im Februar 1979 eroberte Mercedes-Benz mit der G-Klasse ein vollkommen neues Marktsegment. Zwar hatte es auch vor dem Krieg bereits geländegängige Pkw von Mercedes-Benz gegeben, diese kamen jedoch primär bei staatlichen Institutionen zum Einsatz.
Die neue Geländewagen-Generation war einerseits als exklusives Fortbewegungsmittel mit Freizeitcharakter für Jedermann, andererseits aber auch für den harten Alltagseinsatz im industriellen oder kommunalen Bereich konzipiert.
Die Entwicklung war in Zusammenarbeit mit der Steyr-Daimler-Puch AG erfolgt, die für die Serienfertigung des G-Modells das Puch-Werk in Graz-Thondorf ausgebaut und erweitert hatte.
Auf der IAA 1979 in Frankfurt präsentierte Mercedes zudem eine neue Generation der S-Klasse. Die Modellpalette der Baureihe 126 umfasste zunächst sieben Typen. Vier Motoren, zwei Karosserievarianten und neben der Normalversion stand auch eine verlängerte Variante zur Auswahl, wie sie bei den Oberklasse-Limousinen seit Generationen angeboten wurde.
Die Motorenpalette der neuen S-Klasse reichte vom 2,8 Liter -6 Zylinder Vergasermotor mit 156 PS bis zum 5,0 Liter-V8-Leichtmetallmotor mit Benzineinspritzung und 240 PS.
Die Vergrößerung des Radstands war diesmal mit 140 mm deutlicher als sonst ausgefallen und kam wie gewohnt ausschließlich der Beinfreiheit im Fond und der Einstiegsbreite der Fondtüren zugute.
Im gleichen Jahr landete Volkswagen einen Volltreffer, als die Wolfsburger das erste Golf Cabrio an den Start schickten. Mit dem Überrollbügel und dem wasserdichten Verdeck setzt VW neue Maßstäbe.
Auch nach dem Generationswechsel 1983 hält VW an dem Erfolgsmodell fest. Bis 1993 baute der Golf seine Position als meistverkauftes Cabriolet Europas aus.
Als Stufenheckvariante des Golf kam im September 1979 erstmals der VW Jetta auf den Markt. Die Erfahrung, die Volkswagen mit Polo und Derby machte, wurde praktisch 1:1 übertragen: Leicht veränderte Karosserie, aber gleiche Basis und anderer Name.
Die Serie D des Opel Kadett war die erste mit Frontantrieb und unterschied sich optisch deutlich von der Vorgängerversion. Sie wurde von 1979 bis 1984 gebaut.
Als Schrägheck- oder Kombivariante wurde der Kadett D mit neun Benzinermotoren und einer 1,6-Liter Dieselmaschine angeboten.
Mit dem Audi 200 stoßen die Ingolstädter 1979 erstmals in die Oberklasse vor.
Der Audi 100 wird für das Modelljahr 1980 mit vergrößerten Scheinwerfern und weißen Blinkleuchten vorbereitet.
Die Erfolgsstory von Ford spielte sich in Köln ab: 1979 lief dort der Millionste Fiesta vom Band.
1979 machte der Volkswagen Polo das erste Facelifting mit. 500.000 Stück wurden in den ersten vier Jahren verkauft.
Die Produktion des VW Derby hinkte dem Erfolg des Polo deutlich hinterher.
Die seit Herbst 1968 laufende Serie des Jaguar XJ 6 war auch 1979 noch zeitlos schön.
Der Saab 96 dagegen wirkte in die Jahre gekommen. Nach 730.607 Modellen der beliebten Serie war 1979 Schluss.
Was tat sich in Frankreich? Renault stellte im Dezember 1979 seinen Renault 5 Turbo vor. Im Fond sorgte ein 1,4-Liter-Vierzylinder dank Turbolader für eine stramme Leistung von 160 PS.
Ein braver Lastesel war dagegen dieser Renault 4 Fourgonette.
Und als praktisches Familienauto kam 1979 dieser Renault 18 Kombi daher, von seinen Erbauern "variable" getauft.
Peugeot bot 1979 als Familienkutsche diese Version des 504 "familiale" an.
Citroen setzte 1979 auch in diesem GS Special auf seine beliebte Hydraulik. Die GS-Modelle wurden zwischen 1970 und 1986 hergestellt. Ab 1979 wurde die Serie GS in GSA umbenannt.
Als einen zaghaften Vorreiter moderner Geländewagen durfte man 1979 wohl diesen Citroen Mehari mit Vierradantrieb verstehen...
Und was machten die Italiener? Von 1979 bis 1987 wurde der Alfa 6 von Alfa Romeo gebaut. Der Alfa 6 war dem Mittelklassefahrzeug Alfetta sehr ähnlich. Als wesentlich größeres Modell zählte er allerdings zu den Fahrzeugen der oberen Mittelklasse.
Sportlicher war der mit seinem für diese Zeit typischen Schrägheck versehene Alfa Romeo Alfasud Sprint, Ausführung: 1.5 Liter, Veloce.
Mit etwas ungewohnten dreieckigen Heckleuchten wartete der Lancia Gamma auf. Das abgebildete Modell stammt aus der dritten Serie zwischen 1979 und 1981. Insgesamt wurden bis zum Produktionsende 1984 vom Gamma 22.090 Exemplare produziert, davon 15.292 Stück als Limousine und 6.798 Stück als Coupé.
Der englische Rover SD1, der seit 1976 gebaut wurde, besaß aufgrund eklatanter Fertigungs- und Qualitätsmängel einen schlechten Ruf.
Ein völlig neues Gesicht erhielt der Ford Mustang: Ab 1979 ist die 3. Generation länger und höher als der Mustang II und 200 Pfund leichter. Ein sogenanntes "Euro" Design ersetzt viele traditionelle typische Mustang Merkmale. Mittlerweile waren vom Typ Mustang in Deutschland 300.000 abgesetzt.
Die 1979er Version des BMW M1. Der Schönling war eines von insgesamt 456 Fahrzeugen, die für den Motorsport entwickelt worden waren.
Zum Renner von BMW hatte sich 1979 der 323i aufgeschwungen. Er trug mit dazu bei, dass der 3er zur erfolgreichsten Baureihe aus München wurde.
Im Februar 1979 erhielt der 200 D von Mercedes-Benz als leistungsschwächster Typ der Baureihe 5 PS mehr; gleichzeitig wurde der 220 D aus dem Programm genommen. Im September 1979 erfuhren schließlich auch der Fünfzylinder-Dieselmotor des 300 D und der Sechszylinder-Vergasermotor des 250 eine Leistungssteigerung.
Japaner waren zum Ende der 70er Jahre um eine kantigere Linie bemüht: Datsun präsentierte diesen Bluebird und..
...von Toyota kam 1979 vom Erfolgsmodell Corolla diese Generation auf den Markt.
Der Porsche 924: Für einen Renner aus Zuffenhausen war das seit 1976 gebaute Modell aus dem Jahr 1979 auch weiterhin ungewöhnlich niedrig motorisiert. Der 924 brachte nach wie vor 125 PS auf die Straße und war damit maximal 204 km/h schnell.