Nach neun Jahren ein neues Gesicht: Im Juni 1983 betrat der Golf II die Bühne. Mit einer weicheren, eleganteren Form, größerem Innenraum und überarbeitetem Fahrwerk kann das neue Modell an die Verkaufserfolge des Vorgängers anknüpfen.
Zu den Absatzzahlen des Golf II trägt die Vielfalt der Motoren und Ausstattungsvarianten bei. Erstmals gibt es einen Golf Syncro mit Allradantrieb.
Den Golf GTI gab noch ein Jahr weiter in der ersten Version, bevor er 1984 ebenfalls durch das neue Modell abgelöst wurde.
Zu erkennen war die erste Auflage des Golf II an den kleinen Dreiecksfenstern auf der Fahrer- und Beifahrerseite, die erst bei der Modellpflege 1987 wegfielen. Insgesamt wurde der 2er Golf bis 1992 gebaut.
Ein halbes Jahr nach dem Golf II begann Volkswagen im Werk Wolfsburg mit der Serienproduktion der zweiten Jetta-Generation.
Der ewige VW-Rivale Opel schickte 1983 den neuen Kadett GTE mit 115 PS an den Start. Sein 1,8 Liter-Einspritzmotor gehörte zur neuen OHC-Motorengeneration mit Leichtmetall-Zylinderkopf. Im Innern nahm man sportlich auf Recaro-Sitzen Platz.
Ein Jahr nachdem Audi mit seiner neuen Generation des Audi 100 die Welt verblüfft hatte, ließen die Ingolstädter den ersten Avant des Modells folgen.
Ein "gelifteter" Opel Senator stand ab 1983 bei den Händlern, gleiches galt für den Monza. A2 hießen die jeweiligen Baureihen und waren daran zu erkennen, dass die Front erheblich aufgefrischt wirkte und an der Rückseite eine Blende zwischen den Rückleuchten angebracht war. Das Nummernschild rutschte eine Stufe tiefer.auf die Stoßstange.
Während der Brasilianer Nelson Piquet 1983 die erste Weltmeisterschaft für Brabham BMW in der Formel 1 gewann, entdeckte der Münchner Autobauer bei den Serienfahrzeugen zunehmend die Dieseltechnologie. Im Bild ein 524 td.
Die 6er Baureihe von BMW trug hingegen auch 1983 noch deutlich das Styling der 70er Jahre. Auf der IAA in Frankfurt wurde der 635 CSi vorgestellt.
Kleiner Quantensprung bei der erfolgreichen Dreierserie von BMW: 1983 kommt nach acht Jahren die erste viertürige Limousine auf den Markt.
Der 320i vor der imposanten Kulisse der BMW-Zentrale in München.
Der französische Autobauer Renault präsentiert im Jahr 1983 den R 11. Es handelt sich um das Schwestermodell des R 9, denn der R 11 ist von der Stufenhecklimousine abgeleitet. Allerdings besitzt der R 11 eine schräge Heckklappe. Modernste Technik findet sich in den Versionen TSE und TXE. Ein digitales Leuchtdiodenfeld sitzt dort, wo normalerweise Rundinstrumente sind. Revolutionär: Ein sprechender Bordcomputer.
Im Jahr 1983 gönnt Renault seinem R 18 eine Modellpflege. Die Stossstangen werden durch Kunststoffstossfänger ersetzt. Die Blinker sind weiß. Der Innenraum wird überarbeitet.
Das Ende einer Ära: 1983 stellte Peugeot die Produktion der Limousinen- und Kombiversionen des Modells 504 ein.
In Italien löste im Jahr 1983 der Fiat Uno den Fiat 127 ab. Er wurde von 1983 bis 1993 gebaut. In Südamerika wird er sogar noch bis heute produziert. Der Uno war der erste Pkw, der von Beginn an zielgerichtet für eine automatische Fertigung ausgelegt wurde.
Spartanisch, aber dennoch rasant: Der Fiat Panda 4x4, der im Jahr 1983 auf den Markt kam.
Limousine, Kombi und Stufenheck gab es vom Fiat Regata, der zwischen 1983 und 1986 hergestellt wurde. Fiats regelmäßiger Zusatz für ein Kombifahrzeug lautete "Weekend".
Ein neues Zeitalter bricht beim britischen Hersteller MG an: Der Maestro 2.0i wurde von 1983 bis 1991 gebaut...
...der gleiche Produktionszeitraum galt für den MG Montegro Turbo.
Der britische Konkurrent Rover hingegen setzte 1983 nach wie vor auf das Modell SD1 Vitesse.
Ford präsentiert seinen Mustang 1983 wieder als Cabrio.
Auf nach Fernost: So kennt man den Micra aus dem Jahr 1983. Die ersten Modelle wurden in Deutschland noch unter dem Namen Datsun Micra verkauft...
...ganze Schulklassen staunten über den wendigen, praktischen Stadtflitzer.
Der japanische Marktanteil lag in Deutschland 1983 bei 10,6 Prozent. 1,9 Prozent hielt Datsun. Im Foto der Sunny Traveller aus dem Jahr 1983. Im November lieferten die Japaner den ersten umweltfreundlichen Sunny mit Katalysator an die Stadt Ratingen.
Die legendäre Z-Serie der Japaner: Der Datsun 280 ZX lief in Japan seit 1978 vom Band. Bis 1982 wurden rund 6.000 Fahrzeuge dieses Typs in Deutschland verkauft. Unsere Aufnahmen aus dem Jahr 1983 zeigen den 280 ZX in mediteraner...
...und in eleganter Umgebung sowie...
...aus der Luft. Wie man sieht, war der Datsun 280 ZX mit Targadach zu bekommen.
Die Abkehr vom Sechszylinder-Reihenmotor und die Wende zu sechs Zylindern in V-Form brachte 1983 die dritte Generation namens Datsun 300 ZX.
Das gleiche Modell, Baujahr 1983, aus der Rückansicht. Die kürzere Bauweise des Triebwerks ermöglichte es den Designern, die Frontpartie des keilförmigen Autos weit nach unten zu ziehen.
Als Folge verbesserte sich der cw-Wert des Datsun 300 ZX weiter von 0,38 auf 0,31 (Turbo-Version 0,30).
Die klassischen Proportionen des Ur-Z blieben zwar weitgehend erhalten, doch wirkte die Frontpartie mit ihren halb abgedeckten Scheinwerfern deutlich geduckter und die Karosserie insgesamt eckiger.
Bei der neuen C-Klasse von Mercedes-Benz, die ab 1983 ausgeliefert wurde, erzielten die Ingenieure eine Minimierung des Energieverbrauchs. Sie verwendeten hochfeste Stahlbleche und andere gewichtsreduzierende Materialien. Die Karosserie wurde aerodynamisch optimiert.
Eine revolutionierende Neuerung war die Raumlenker-Hinterachse, bei der jedes Hinterrad von fünf unabhängigen Lenkern geführt wurde.
Die Leistung des Porsche 911 Carrera wird in allen Bauversionen des Modelljahres 1983 (Coupé/Targa/Cabriolet) auf 231 PS erhöht. Folge: Die Spitzengeschwindigkeit steigt auf 245 km/h.