Eine neue Zeitrechnung bei Jaguar: Im Jahr 1986 wurde der neue XJ 40 vorgestellt. Das Modell folgte auf den XJ 6, der immerhin seit 1969 das Gesicht des britischen Automobilbaus geprägt hatte. Eckige Frontscheinwerfer besaßen nur die höherwertige Souvereign- und Daimler-Ausführung des XJ 40.
Zwischen 1986 und 1988 baute Jaguar zudem diese schicken Cabrios mit Namen XJ SC.
Als Nachfolger des Opel Rekord schickten die Rüsselsheimer im Jahr 1986 den Omega an den Start.
Mit dem besten cW-Wert seiner Klasse von 0,28 fuhr der Omega weltweit an die Spitze.
Die wahren Qualitäten des Wagens erkannten die Experten mit einem Jahr Verspätung. Der Omega wurde zum "Auto des Jahres 1987" gewählt.
Die ersten Schritte in Richtung Umweltbewusstsein zeigte Mercedes-Benz: Ab September 1986 gehörte der geregelte Katalysator bei allen Pkw-Modellen mit Otto-Motor zur Serienausstattung - auch in der S-Klasse.
Außerdem waren alle Mercedes-Modelle der Baureihe 126 nun mit 15 Zoll-Rädern und dementsprechend größeren Bremsen ausgerüstet. Das Design der auf Wunsch lieferbaren Leichtmetallräder, die nur beim 560 SEL und 560 SEC (Foto) zur Serienausstattung gehörten, hatte man aktualisiert und der Kompaktklasse- und Mittelklasse-Baureihe angepaßt.
Die spektakulärste Neuheit in der Motorenpalette der SL-Roadster von Mercedes-Benz, die zwischen 1985 und 1989 begaubt wurden, war ein 5,6 Liter-Achtzylinder. Er holte 272 PS aus sich heraus. Der 560 SL war in Deutschland allerdings nicht lieferbar und blieb den Exportmärkten USA, Australien und Japan vorbehalten.
Zum 100. Geburtstag von Mercedes-Benz rollte dieser 300 E in die Hanns-Martin-Schleyer-Halle von Stuttgart.
Ausschließlich als Exportmodell produzierte Mercedes-Benz für Italien ab 1986 eine Variante der G-Klasse mit 2,0 Liter-Einspritzmotor.
Sondermodelle gab es immer wieder aus dem Hause Mercedes, vor allem im Krankenfahrt-Bereich.
Dieser Porsche 944 Turbo war der bis dahin stärkste 944er mit 220 PS und kam auf eine Spitzengeschwindigkeit von 245 km/h.
Der M3 mit 200 PS war der bis dahin schnellste 3er BMW aller Zeiten, der 1986 serienmäßig auf den Markt kam.
Das wäre für die 80er-Jahre Frisurenmode eindeutig zu schnell gewesen. Deswegen waren die Cabrios etwas weniger durchzugsstark.
Ein VW Polo Coupé der zweiten Generation aus dem Jahr 1986. Der Name Polo leitete sich - eigentlich nahe liegend - vom Polospiel ab.
Wenn Sie raten müssten - was glauben Sie, um welchen Hersteller es sich bei diesem Geländewagen aus dem Jahr 1986 handelt?
Kaum zu glauben, aber wahr: Es ist ein Lamborghini. Die Sportwagenschmiede aus Italien produzierte dieses Modell namens LM von 1986 bis 1992.
Lancia stieg 1986 mit diesem Prisma 4 WD ins Allrad-Geschäft ein.
Der Delta von Lancia kam auch in der Rallyeweltmeisterschaft zum Einsatz - allerdings nicht in der 1.9 Turbodiesel-Version, die auf dem Foto zu sehen ist.
In Frankreich schickte Citroen 1986 die zweite, überarbeitete Serie des BX an den Start. Er war sehr beliebt. Zwischen 1982 und 1993 wurden 2.315.739 Fahrzeuge des BX produziert.
Sehr viel länger, nämlich schon seit 1974, wurde der Citroen CX gebaut. Im März 1986 kam mit mit dem Modell CX TRD Turbo auf den Markt, der diesem Modell den Titel der schnellsten Diesel-Limousine der Welt einbrachte.
Bei Liebhabern mochte er geschätzt sein, doch für Peugeot war der 505 kein großer Erfolg. Das Erbe des bis dahin erfolgreichsten Peugeot, des 504, wog zu schwer. Außerdem waren die beiden Serien des 505 einfach nicht mehr zeitgemäß. Beispiel...
...die Peugeot Limousine 505 (im Foto eine Break-Version) besaß in ihren Anfangsjahren einen cW-Wert von 0,44. Der Audi 100 aus dem Jahr 1982 hatte einen Wert von 0,30.
Im Jahr 1986 brachte Renault das Modell R 21 auf den Markt. Das Modell gab es als Stufenheck, Fließheck oder Kombi.
Der Kombi des Renault R 21 wurde unter dem Namen "Nevada" verkauft.
Das Aus kam 1986 für die Renault Serie R 18. Er hatte sich seit 1978 gehalten und wurde vom R 21 beerbt.
Ein Renault R 11 aus dem Jahr 1986 - die Fließheck-Version des erfolgreichen R 9.
Quer durch die französischen Lande als Postzusteller unterwegs: Dieser Renault Express.
Der japanische Autobauer Mazda hatte seit 1978 mit dem 323 einen Kombi im Programm. 1986 wurde dieser durch einen Nachfolger ersetzt. Zu den Eigenschaften der neuen Generation gehörte unter anderem Frontantrieb.
Über die Geschichte des Kreiskolbenmotors von Felix Wankel soll an dieser Stelle keine Abhandlung geschrieben werden. Fest steht, dass Mazda den Wankelmotor im Jahr 1986 in diesen RX-7 eingebaut hat. Vorrangiges Ziel war die weitere Senkung des Verbrauchs. Während sich im Ursprungsland seit den seligen Zeiten des NSU Ro 80 kein Mut mehr fand, wurde Mazda zum Sachverwalter dieser hoch entwickelten Technik. Durchgesetzt hat sie sich dennoch nicht.
Der japanische Hersteller Nissan musste am 25. März 1986 einen Nackenschlag verkraften: Ein Großbrand zerstörte das Zentralersatzteillager der Nissan Motor Deutschland GmbH in Neuss vollständig. Der Gesamtschaden lag bei 42 Millionen Mark.
Mittlerweile gehörten 730 Betriebe zur deutschen Nissan-Händlerorganisation. Im Foto ein fünftüriger Nissan Sunny, Baujahr 1986.
1986 erreicht Nissan einen Marktanteil von 2,9 Prozent und die Halbmillionengrenze verkaufter Fahrzeuge in Deutschland - daran hat auch der 300 ZX seinen Anteil.
Die Targa-Version des Nissan 300 ZX bereitete den Frischluftfans besonderen Spaß.
Sportlich, sportlich: Ein Ford Mustang aus dem Jahr 1986.