Im Kölner Werk: 40millionenster Ford vom Band gelaufen
zuletzt aktualisiert: 05.02.2010 - 16:56Köln (RPO). Im Kölner Werk ist am Freitag der 40millionste Ford vom Band gelaufen. Das Jubiläumsfahrzeug ist ein fünftüriger Ford Fiesta in Polar-Silber mit 82 PS. Bestimmt ist er für einen Kunden in Berlin. Der deutsche Ableger des US-Autobauers wurde 1925 gegründet.
Ford-Europachef John Fleming betonte, Köln sei der größte Produktions- und Entwicklungsstandort des Konzerns außerhalb der USA. Mit dem Autobau begonnen hatte Ford in Deutschland Mitte der 20er Jahre. In Hallen am Berliner Westhafen wurde ab 1926 zunächst das legendäre T-Modell (Tin Lizzie) produziert. Dabei setzten die ersten deutschen Ford-Mitarbeiter allerdings nur vorgefertigte Teile zusammen, die aus den USA per Schiff eintrafen.
1930 sei es dann dem damaligen Kölner Oberbürgermeister Konrad Adenauer gelungen, Firmengründer Henry Ford von den Standortvorteilen am Rhein zu überzeugen, berichtete das Unternehmen. Schon ein Jahr später am 4. Mai 1931, lief im Kölner Norden der erste Ford "Made in Cologne" vom Band.
Bis zu 800.000 Fahrzeuge jährlich
Heute gehört die Kölner Ford-Werke GmbH zu den führenden deutschen Automobilherstellern. In den Werken in Köln und Saarlouis können die 23.500 Mitarbeiter bis zu 800.000 Fahrzeuge jährlich produzieren. Rund 80 Prozent der Fahrzeuge gehen in den Export. In Köln gib es neben der Fertigung auch ein Entwicklungszentrum und das zentrale Ersatzteillager zur Versorgung der Ford-Händler und Werkstätten in über 30 Ländern.
Köln ist auch der Sitz der Ford-Europazentrale. Ford Europa operiert in mehr als 50 Ländern von Albanien bis Usbekistan. Mit einem Jahresumsatz von knapp 20 Milliarden Euro war die Kölner Ford-Werke GmbH nach eigenen Angaben 2008 das umsatzstärkste deutsche Unternehmen mit eine US-Muttergesellschaft.
- RP ONLINE
- Kontakt
- AGB
- DATENSCHUTZ
- Impressum







