In fast allen europäischen Ländern verboten: Bei Autofahrten Hände weg vom Telefon
zuletzt aktualisiert: 23.06.2004 - 15:12München (rpo). Wer beim Telefonieren im Auto ohne Freisprechanlage erwischt wird, muss mit saftigen Strafen rechnen. Dies ist in fast allen europäischen Ländern verboten, warnt der ADAC.
Am heftigsten schlägt ein Fehltritt dem Verkehrsclub zufolge in den Niederlanden zu Buche - dort werden 136 Euro fällig. Aber auch in Griechenland und in Ungarn kann das Hantieren mit dem Handy am Steuer laut ADAC ein dreistelliges Loch in die Urlaubskasse reißen.
Selbst in Ländern, in denen es noch kein ausdrückliches Handy-Verbot gebe, wie etwa in Schweden, können laut ADAC erhebliche strafrechtliche Folgen drohen - beispielsweise wenn ein telefonierender Autofahrer in einen Unfall verwickelt wird, unsicher fährt oder den Verkehr gefährdet.
Während das Bußgeld für Handy-Sünder in Dänemark und Deutschland (40 Euro und ein Punkt in Flensburg) klar geregelt ist, verfügen andere Länder über keinen öffentlichen Bußgeldkatalog. Und auch die Spielregeln zum Telefonieren im Auto können sehr unterschiedlich sein, wie der ADAC zu bedenken gibt: Meistens dürfe nur mit einer Freisprechanlage "mobilgefunkt" werden, mancherorts seien aber auch unter bestimmten Voraussetzungen portable Freisprecheinrichtungen (Headsets) erlaubt.
Wer ins Ausland fährt, sollte sich daher in jedem Fall vor der Abfahrt über die geltenden Regeln informieren - oder besser noch: ganz aufs Telefonieren am Steuer verzichten. Wie eine ADAC-Studie gezeigt hat, nimmt die Zahl der Fahrfehler beim Telefonieren nämlich deutlich zu. Und im Ausland erforderten die ungewohnte Verkehrssituation, die oft fremdsprachige Beschilderung und unbekannte Strecken ohnehin ein erhöhtes Maß an Aufmerksamkeit.
- RP ONLINE
- Kontakt
- AGB
- DATENSCHUTZ
- Impressum







