"Abzocke": Bußgeld-Pläne: Leser kochen vor Wut
zuletzt aktualisiert: 05.05.2008 - 20:01Düsseldorf (RPO). Sobald die Regierung den Autofahrern in die Tasche greifen will, schlagen die Wellen der Empörung hoch. Genauso sieht es mit Blick auf den Bußgeldkatalog 2009 aus, in dem die Strafen teilweise verdoppelt werden.
Überraschend einig sind sich fast alle unserer Leser, wenn es um den Alkoholmissbrauch geht. Drakonische Strafen werden in diesen Fällen begrüßt und sogar gefordert.
Eine andere Einschätzung gilt gegenüber dem Thema Rasen und Drängeln. Längst nicht alle Leser sind von der richtigen Gewichtung überzeugt. So sind höhere Strafen, die schon bei kleineren Geschwindigkeitsüberschreitungen gelten sollen, vielen ein Dorn im Auge. Der Begriff der Abzocke macht die Runde.
Es gibt auch konstruktive Äußerungen: „Solange die Bußgelder pauschal und nicht - wie teilweise in anderen Ländern - einkommensabhängig festgesetzt werden, solange können es sich einige locker aus der berühmten 'Portokasse' leisten. Freie Fahrt für betuchte Bürger“, kritisiert Diver und lässt eine Alternative anklingen.
Das Verkehrsministerium hatte am Montag einen höhere Strafenkatalog ab dem Jahr 2009 bestätigt. Vielfach sind drastisch höhere Strafen vorgesehen, speziell für Raser und Drängler.
Die Regierung begründet ihre Maßnahme mit der Zahl der Verkehrstoten, die mit rund 5000 jährlich noch immer viel zu hoch sei.
Was unsere Leser über die Pläne der Regierung denken, lesen Sie hier.
Sehen Sie hier Auszüge aus dem neuen Bußgeldkatalog 2009.
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