Generelles Tempolimit und dauerhafter Führerscheinentzug abgelehnt: CDU will Autoraser stärker ausblitzen
zuletzt aktualisiert: 30.07.2004 - 12:30Baden-Baden (rpo). Mit mehr Geschwindigkeits- und Abstandskontrollen will die CDU gegen Autoraser vorgehen. Ein generelles Tempolimit oder dauerhaften Führerscheinentzug lehnen die Politiker aber ab.
Eine Erhöhung des Strafmaßes ändere dagegen nichts am Verhalten von Dränglern und Rasern, sagte CDU-Verkehrsexperte Gero Strojohann am Freitag im Südwestrundfunk. Prinzipiell sei die Union zufrieden mit dem Urteil gegen den Karlsruher Autobahnraser.
Der 35-jährige ehemalige Daimler-Fahrer war am Donnerstag vom Landgericht Karlsruhe in zweiter Instanz wegen fahrlässiger Tötung zu einem Jahr Freiheitsstrafe auf Bewährung verurteilt worden. Er hatte nach Überzeugung der Richter am 14. Juli 2003 auf der A 5 zwischen Karlsruhe und Bruchsal als Drängler den Tod einer 21-Jährigen und ihrer zweijährigen Tochter verursacht.
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