Für Autofahrer und Reisende wird sich im kommenden Jahr einiges ändern. Der ADAC hat die wichtigsten Neuerungen zusammen getragen.
Voraussichtlich im Frühjahr wird das Wechselkennzeichen eingeführt. Es soll Besitzern von Wohnmobilen und Haltern von Youngtimern ermöglichen, bis zu drei Fahrzeuge mit einem Kennzeichen zu bewegen.
Die Rückdatierung bei der Hauptuntersuchung entfällt.
Der Feldversuch für Lang-Lkw startet.
Österreich führt E10 ein und macht die Rettungsgasse bei jedem Stau zur Pflicht für Autofahrer.
Zahlreiche Städte schaffen neue oder verschärfte Umweltzonen. In Frankfurt, Stuttgart, Osnabrück und Krefeld beispielsweise dürfen ab dem 1. Januar 2012 nur noch von Autos mit grüner Umweltplakette fahren. Im Oktober 2012 folgt dann München.
Punktesystem und Verkehrszentralregister sollen reformiert werden.
Durch die Umsetzung des Rahmenbeschlusses in den noch fehlenden vier EU-Ländern wird die EU-weite Vollstreckung von Bußgeldern flächendeckend.
Der EU-weite Austausch von Halterdaten geht an den Start.
Eine Schlichtungsstelle für Fluggastrechte wird eingerichtet, um Streitigkeiten außergerichtlich zu klären.
Rechte im Fährverkehr werden gestärkt: z.B. umfangreiche Informations- und Unterstützungspflicht der Beförderer bei Verspätung oder Annullierung.
Durch den Beitritt Liechtensteins zum Schengen-Raum fallen hier die Ausweiskontrollen weg.
Das Visum für Sri Lanka wird gebührenpflichtig.
Reifen, die ab dem 1. November 2012 hergestellt werden, müssen mit einem Label ausgezeichnet sein, das Angaben zu Rollwiderstand, Nasshaftung und Rollgeräusch enthält.
Ab dem 1.
Januar gilt die Euro 5a-Abgasnorm für die Zulassung von Nutzfahrzeugen (für Klasse N1 Gruppe II und III und Klasse N2, sowie für Fahrzeuge für besondere soziale Erfordernisse).
Alle neu typgeprüften Pkw müssen ab 1. November 2012 über ein Reifendruckkontrollsystem verfügen.
Die Nachrüstung von Rußpartikelfiltern für Diesel-Pkw und leichte Nutzfahrzeuge bis 3,5 Tonnen wird 2012 wieder mit einem Barzuschuss von 330 Euro gefördert.