Im Vorfeld des Pariser Autosalon (2. bis 17. Oktober) präsentierte Porsche den neuen Carrera GTS. Mit dem GTS spendiert der Sportwagenbauer der Erfolgsreihe 911 zu den schon bestehenden 17 Varianten zwei weitere hinzu. Mit 300 kW/408 PS sind die neuen Modelle als Coupé und Cabrio nun 23 PS stärker als die hinterradgetriebenen Carrera S-Variante.
Noch einmal Porsche: Nach 16 Jahren Pause gibt es jetzt wieder einen Porsche 911 Speedster – und damit eines der traditionsreichsten Baumuster der Marke. Der erste Porsche Speedster war 1953 vorgestellt worden.
Jetzt, wo Audi für den A7 trommelt und Mercedes den neuen CLS ins Rampenlicht rollt, da reagiert auch BMW und stellt in Paris diese seriennahe Studie des neuen 6er vor.
Anfang 2012 bringt Ford wieder eine sportliche Version des Focus namens ST. Ein Ausblick darauf zeigen die Kölner auf dem Par Der GTI-Rivale verfügt über einen 250 PS starken 2,0-Liter-Vierzylinder-Benzindirekteispritzer und soll bei PS-Enthusiasten punkten.
Nein, die beiden französischen Unternehmen fusionieren nicht. Citroen Lacoste ist vielmehr der Name einer Studie, die der Autobauer gemeinsam mit der Modemarke entwickelt hat. Eine Serienproduktion ist nicht geplant.
Mit 250 kW/340 PS und Allradantrieb entspricht die Peugeot-Studie EX1 nicht unbedingt dem Klischee des politisch korrekten Elektrofahrzeugs. Doch die Franzosen wollen auf dem Pariser Salon beweisen, dass sie nicht nur Mini-Stromer wie den iOn bauen können.
Zur „grünen“ Messe in Paris macht sich Sportwagenhersteller Lotus mit dem neuen Top-Modell Elite seine eigenen, unkonventionellen Gedanken. Die zum malaysischen Proton-Konzern gehörende Manufaktur zeigt diesen 456 kW/620 PS starken 2+2-Sitzer. Ökologisch korrekt: Er ist auf Wunsch mit einem Hybrid-System zu bekommen.
Nicht nur Elektroautos, sondern auch elektrische Motorroller stehen im Rampenlicht: Kleinstwagenhersteller Smart wird den „Escooter“ präsentieren. Neben dem Umweltaspekt feiert Smart das „eigenständige und unkonventionelle Design“ des elektronischen Entwurfs.
Neben Smart will auch Mini in das Geschäft mit E-Rollern einsteigen. Die BMW-Tochter stellt ihren neuen Scooter E Concept vor. Auch am unteren Ende der Modellpalette sehen die Münchner noch Raum für Wachstum.
Von Hyundai kommt der neue Mini-Van ix20. In der Größe entspricht er ungefähr dem i20. Beim Design orientiert er sich am größeren Hyundai ix35. Er tritt ab November gegen Opel Meriva und Co. an. Die Preise dürften knapp unter 15.000 Euro beginnen.
Chevrolet hat den Captiva renoviert. Das auffälligste Merkmal der Überarbeitung ist der zweigeteilte Kühlergrill, gefolgt von den neuen Scheinwerfern und den in die Außenspiegel integrierten Blinkern.
Auch eine neue Generation des fünftürige Kleinwagens Aveo bringt Chevrolet in die französische Hauptstadt mit.
Beim neuen Bentley Continental GT, der auf dem Pariser Salon debutiert, ist kein Blechteil und keine Glasfläche identisch mit dem Vorgängermodell. Audi-Technik soll künftig beim Sparen helfen.
Lexus hat die Serienfassung des Hybriden Lexus CT 200h angekündigt. In Deutschland wird das Auto der Toyota-Luxusmarke ab Anfang 2011 ausgeliefert.
Der Citroen C4 Picasso und der Grand C4 Picasso zeigen sich mit neuem Stil. Die beiden Modelle setzen nach außen Lichtakzente mit LED-Leuchten. Außerdem sind im Kühlergrill und auf der Heckklappe neu gestaltete Doppelwinkel analog zum aktuellen Citroen-Markenauftritt zu sehen.
Der überarbeitete Renault Laguna will Kunden mit einem modernisierten Frontdesign und neuen Ausstattungsvarianten locken.
Die Rückbank der neuen Fließheck-Version des Chevrolet Cruze ist im Verhältnis 60:40 umklappbar. Der Kofferraum fasst rund 400 Liter. Mit einer Länge von 4,59 Metern ragt die Stufenheckversion des Cruze, der technisch eng mit dem Opel Astra verwandt ist, deutlich aus der Kompaktklasse heraus.
Mazda trägt künftig eine neue Handschrift. Mit der Studie eines viertürigen Coupés namens Shinari führt Mazda die neue Designsprache Kodo ein. Der japanische Begriff steht für „Seele der Bewegung“ und soll freigesetzte Energie symbolisieren.
Auf dem Pariser Autosalon debütiert ebenfalls die zweite Generation des Mercedes-Benz CLS, von der es inzwischen erste offizielle Bilder gibt. Verantwortlich für die Linie des neuen CLS ist der koreanische Designer Hubert Lee.
Mercedes bringt zudem den neuen CL mit nach Frankreich. Das große Luxus-Coupé der S-Klasse hat sich äußerlich kaum verändert. Die entscheidende Neuerung ist der 4,7-Liter-V8-Biturbo, der jetzt nur noch 9,5 Liter verbrauchen soll.
Toyota kehrt in das Segment der kleinen Vans zurück. Auf dem Pariser Salon feiert der Verso-S seine Weltpremiere. Er ist der Nachfolger des Yaris Verso.
Citroen stellt den neuen C4 vor. Der Golf-Konkurrrent wird etwas größer als der Vorgänger ausfallen. Fondpassagiere haben so mehr Platz. Die vielfältigen Motoren setzen auf Magerkost.
Der Design-Ableger Citroen DS4 hat untypische vier Seitentüren und einen muskulös wirkenden hinteren Schenkel. Er ist zudem bei einer Länge von 4,27 Metern 1,51 Meter hoch. Die Silhouette entspricht damit nicht den gewohnten Standards für ein Coupé. Dafür bietet der DS4 die Vorteile der Kompaktklasse wie beispielsweise drei hintere Sitzplätze.
Audi stellt auf dem auf der "Mondial de l'Automobil" seinen neuen A7 vor. Das viertürige Coupé soll das Beste aus mehreren Welten vereinen. Audi sieht den A7 Sportback nicht nur als Konkurrenz zum Platzhirsch Mercedes CLS. Die große Heckklappe soll zugleich ein praktisches Ladevolumen beinah wie in einem Kombi gewährleisten.
Die Langversion des Audi A8 wurde zwar auf der Automesse in China präsentiert, feiert aber in Paris ihre Europa-Premiere, weil der A8 L auch auf diesem Markt angeboten werden soll. Die drei Hauptkonkurrenten sind BMW 7er, Lexus LS und die Mercedes S-Klasse.
Als noch verhüllte Überraschungs-Premieren werden der S1 und S8. Die sportlich ausgelegten Versionen von A1 und A8 sollen sich vom Ursprungsmodell äußerlich erkennbar abheben. Ob das beim S1 allerdings so markant gelingt wie bei dem getunten A1 von Abt (Foto), bleibt abzuwarten.
Nachdem Mercedes jüngst die Rennversion des SLS AMG (Foto) für knapp 400.000 Euro für den Kundenverkauf freigegeben hat, warten nun alle gespannt auf die Premiere des SLS-Roadsters.
Der neue BMW X3 ist nicht nur länger, er soll auch komfortabler sein. Charakteristisch für das neue Modell ist die großflächige seitliche Verglasung und die Falte, die sich diagonal über die Flanke zieht. Markteinführung ist am 20. November.
Als Limousine und Kombi steht der überarbeitete Ford Mondeo in Paris. Zu erkennen ist er an dem neuen Tagfahrlicht unter den Scheinwerfern.
Die große Hoffnung von Opel ruht auf dem neuen Astra Sports Tourer. Seit Anfang August ist der Kombi zum Preis von 18.000 Euro bestellbar. Insgesamt stehen acht Triebwerke zur Wahl, drei Diesel- und fünf Benziner in einem Leistungsspektrum zwischen 73 kW/100 PS und 132 kW/180 PS.
Der Peugeot 508 löst sowohl den 407 als auch den 607 ab. Für die Franzosen ist das Modell der oberen Mittelklasse mit dem neuen Gesicht beim Heimspiel in Paris der neue Star. Anfang 2011 kommt die Limousine in den Handel.
Zeitgleich startet die Kombi-Version des neuen Peugeot 508.
Renault hat im Vorfeld die spektakulärste Premiere gezeigt. Das verwegene Elektro-Coupé mit Namen DeZir soll einen Ausblick auf die künftige Renault-Optik unter dem neuen Designchef Laurens van den Acker geben.
Noch ein Volvo-Kombi: Mit dem neuen V60 schließen die Schweden im Herbst 2010 eine Lücke im Modellprogramm, die von manchen Beobachtern bislang wohl gar nicht als solche empfunden wurde.
Mini bringt die aufgefrischte Mini-Familie mit nach Paris. Kernstücke der Modellpflege von Mini, Clubman und Cabrio sind zwei neue Selbstzünder, die auf der Basis des 1,6-Liter-Dieselmotors von BMW in den kleineren Motorraum der Lifestyle-Bestseller eingepasst wurden.
Kia will beim Reigen der Elektro-Autos nicht zurückstehen. Der koreanische Autobauer bereichert die Palette um die dreisitzige Fahrzeugstudie Pop. Der neue Smart-Konkurrent wird der Öffentlichkeit am 30. September in Paris vorgestellt.