Neues Topmodell jetzt im Handel: Der BMW Z4 in Höchstform
zuletzt aktualisiert: 21.03.2010 - 10:05Düsseldorf (RPO). M war gestern. Zumindest beim BMW Z4. Das neue Topmodell trägt einen anderen Namen. Der Z4 sDrive35is mit einem 340 PS starkem Sechszylinder steht seit diesem Wochenende bei den Händlern. Die Preise beginnen bei 56.750 Euro.
Zu den modellspezifischen Merkmalen des neuen BMW Z4 sDrive35is gehört ein markanter vorderer Stoßfänger, dessen äußere Lufteinlässe jeweils von einem horizontalen Blendenstab geteilt werden. Diese sind ebenso wie die Stäbe der BMW Niere in der Farbe Aluminium matt ausgeführt.
Der hintere Stoßfänger weist betonte Einfassungen für die Abgasendrohre sowie ein ebenfalls eigenständiges zweiteiliges Diffusor-Element auf, dessen oberer Bereich in Wagenfarbe lackiert ist und das im unteren Abschnitt mit einer schwarzen Narbung versehen ist.
In 4,8 Sekunden auf Tempo 100
Der 3,0 Liter große Doppelturbo und 340 PS starke Z4-Antrieb mit Direkteinspritzung schafft ein maximales Drehmoment von 450 Newtonmeter (NM). Kurzfristig lässt es sich sogar auf 500 Nm steigern. Kombiniert mit siebenstufiger Sportautomatik samt Doppelkupplung beschleunigt der Zweisitzer in 4,8 Sekunden auf Tempo 100. Das Höchsttempo bleibt auf 250 km/h limitiert. Den Verbrauch gibt BMW mit 9,0 Litern, den CO2-Ausstoß mit 210 g/km an.
Serienmäßig sind Siebengang-Sport-Automatic mit Doppelkupplung und das ebenfalls M-Sportpaket mit adaptivem Fahrwerk. Kraftstoffverbrauch und CO2-Emissionen entsprechen mit 9,0 Litern je 100 Kilometer und 210 Gramm pro Kilometer im EU-Testzyklus den jeweiligen Werten des BMW Z4 sDrive35i mit Sport-Automatic.
„Sport“ und „Sport+“
Die Siebengang-Sport-Automatic mit Doppelkupplung schaltet ohne Zugkraftunterbrechung und lässt dem Fahrer die Wahl zwischen automatisierten Schaltvorgängen und einer manuellen Gangwahl. In den Modi „Sport“ und „Sport+“ wird eine besonders dynamikorientierte Charakteristik durch modifizierte Schaltpunkte, eine optimierte Gangwahl und eine stärkere Momentenüberhöhung erzielt.
Die M-Ausstattung umfasst ein Aerodynamikpaket und ein adaptives Fahrwerk, das ein Zentimeter tiefer gelegt ist. Die Verstellung der Dämpferhärte erfolgt über außen liegende Ventile für die Steuerung des Ölflusses. Je nach Fahrsituation werden die Dämpfer so entweder härter oder weicher gestellt.
Die Reaktionszeit des Systems ist dabei außerordentlich gering. Durchfährt das Vorderrad ein Schlagloch, wird der hintere Stoßdämpfer bereits entsprechend justiert.
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