360 PS und James-Bond-Technik: Der Caprice PPV lässt Räuber zittern
zuletzt aktualisiert: 08.10.2009 - 08:06Düsseldorf (RPO). Eigentlich sieht dieser Polizeiwagen auf den ersten Blick ziemlich harmlos aus. Man könnte schon fast sagen, spießig. Aber der Chevrolet Caprice PPV hat es faustdick unter der Haube. Mit einem 360 PS starken 6-Liter-V8-Motor soll er zukünftig in den USA auf Verbrecherjagd gehen.
Es sind Beschleunigungswerte, die an die Leistung eines 911er Porsche heranreichen. Der Chevrolet Caprice PPV beschleunigt in weniger als sechs Sekunden von 0 auf 100. In einem Land, in dem man maximal 129 km/h (80 mph) schnell fahren darf, müsste das locker reichen.
Ein Neuling im Polizeidienst ist der Caprice PPV allerdings nicht. In Australien jagt er bereits unter der GM-Marke Holden die Räuber. Der Flitzer, der ursprünglich auf dem eingestellten Pontiac G8 basiert, wurde selbstverständlich speziell für den harten Dienst auf der Strasse aufgerüstet. Eine spezielle Stabilitätskontrolle hält die vielen PS in der Spur, Bremsen und Fahrwerksaufhängung wurden verstärkt.
Was innen den Dienst verrichtet, erinnert schon fast an ein Auto von James Bond: Touchscreen-PC, eine Kamera mit automatischer Kennzeichen-Erkennung und ein Videosystem mit Live-Sendetauglichkeit sind an Bord. Außerdem kann ein spezielles Nachtsichtgerät sowohl Fingerabdrücke als auch Gesichter erkennen.
Im Visier hat der Caprice PPV aber nicht nur die Verbrecher auf den US-Straßen. Er soll auch einem bewährten Konkurrenten von Ford Konkurrenz machen. Der Crown Victoria ist bislang der Bestseller unter den amerikanischen Polizeiautos. Mit viel PS, Hightech-Instrument und mehr Platz im Innenraum soll im jetzt der Chevrolet das Wasser abgraben.
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