In Japan erfunden: Der erste Airbag für Fußgänger
zuletzt aktualisiert: 27.09.2008 - 17:02Düsseldorf (RPO). In Japan trifft man bereits jetzt Vorkehrungen gegen die zunehmende Überalterung der Gesellschaft. Eine Firma hat einen Airbag für Fußgänger erfunden. Das Problem: Der Luftsack schützt nur, wenn die Person auf den Rücken fällt.
Auf einer Internationalen Messe für Pflege und Rehabilitation in der japanischen Hauptstadt Tokio feierte der Airbag für Fußgänger Weltpremiere. Erschaffen hat ihn die Firma Prop Co., deren Präsident Mitsuya Uchida die Ehre zuteil wurde, die Erfindung als erster vorzuführen.
Konstruiert wurde der Airbag in erster Linie für ältere Menschen. Es handelt sich um eine Weste, die mit Sensoren ausgestattet ist. Diese registrieren, sobald der Träger das Gleichgewicht verliert und ins Straucheln gerät. Dann blähen sich wie im Auto in Sekundenschnelle die Luftpolster auf. Der Haken: Der Schutzmantel verläuft nur über den Rücken und um beide Hüften. Die Senioren sind also gut beraten, im Falle eines Falles nach hinten zu kippen.
Ob dazu das Gewicht der Weste von 1,1 Kilogramm entscheidend beitragen kann, ist nicht überliefert. Fest steht, dass es einen Markt für die Erfindung geben dürfte, den auch in Japan schreitet die Vergreisung der Bevölkerung voran.
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