39.000 Verkehrstote in der EU: Die gefährlichsten Städte Europas
zuletzt aktualisiert: 24.06.2009 - 16:33Brüssel (RPO). In welcher EU-Hauptstadt leben Verkehrsteilnehmer am gefährlichsten? Dazu hat der Europäische Verkehrssicherheitsrat (ETSC) eine Studie erstellt. 39.000 Menschen sind EU-weit zuletzt ums Leben gekommen. Der Trend ist positiv, doch in einigen Städten lebt es sich deutlich gefährlicher als in anderen.
Es seien 15.400 Verkehrstote weniger als noch im Jahr 2001 zu beklagen, hieß es in dem in Brüssel veröffentlichten Bericht des ETSC. Dennoch ist die Europäische Union damit noch weit entfernt vom Ziel von höchstens 27.000 Verkehrstoten jährlich, das sie bis 2010 erreichen wollte. Sollte der derzeitige Rückgang der Unfall-Opferzahlen um 4,4 Prozent jährlich anhalten, könnte dieses Ziel erst 2017 erreicht werden.
Was die Hauptstädte anbelangt, liegen Ljubljana (Slowenien) und Riga (Lettland) mit deutlich traurigem Abstand vorne. Immerhin konnten sie ihre Zahl der Verkehrstoten binnen der letzten Jahre reduzieren. Wem das nicht gelang, obwohl sie unter die ansonsten eine eher sicheren Städte fällt, ist die finnische Hauptstadt Helsinki. Um 0,8 Prozent legte Helsinki zu. Valetta und Berlin sind die sichersten Hauptstädte.
Dem Bericht zufolge sind die Straßen in Schweden, den Niederlanden und Großbritannien nach Malta die sichersten der EU. Hier kommen statistisch weniger als 50 Menschen pro einer Million Einwohner bei Verkehrsunfällen ums Leben. Im statistischen Mittelfeld von rund 79 Verkehrstoten pro einer Million Einwohnern liegen Deutschland und Norwegen.
Die meisten Straßenverkehrstoten sind in Bulgarien, Lettland, Griechenland, Rumänien, Polen und Litauen zu beklagen, hier gibt es fast 150 Verkehrstote jährlich pro einer Million Einwohner.
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