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vw lupo antrieb plastikmüll panorama DDP 2009-0728
  Foto: ddp
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30 Prozent weniger Benzin: Dieses Auto fährt mit Müll 

zuletzt aktualisiert: 30.07.2009 - 07:54

Lohne (RPO). Der Fluxkompensator aus dem Filmklassiker "Zurück in die Zukunft" war eine schöne Vision: Ein Auto, das mit Müll betrieben wird. Rund 20 Jahre später ist aus der Fiktion ein Stück Realität geworden, nicht in Hollywood, sondern in Lohne bei Oldenburg. 

Wenn Peter Eckhoff von seinem Auto erzählt, hört sich nach der dreiteiligen Science-Fiction-Filmkomödie mit Michael J. Fox an, die zwischen 1985 und 1990 Millionen begeisterte. Doch Eckhoff hat die Filmidee umgesetzt. Der 65-jährige Lohner hat seinen 13 Jahre alten Lupo so umbauen lassen, dass dieser etwa mit alten Plastikflaschen fährt. Durch den Kraftstoff aus der Mülltonne, den Eckhoff immer bei sich hat, spart er rund 30 Prozent Benzin ein.

Entwickelt hat Eckhoff die Idee zusammen mit dem Erfinder Jean-Marie Stankovicc-Gansen aus Lohne. Der baute ihm das Modul für das Auto, in dem nun die Plastikflaschen verbrannt werden. "Es sieht ein bisschen aus wie eine Kaffeemaschine", scherzt Eckhoff. Doch statt Kaffee liefert der Plastik-Vergaser pure Energie: Der Müll wird durch die Wärme des Benzinmotors, der ebenfalls noch in dem Auto ist, erhitzt und dann leicht unter Druck gesetzt. Dadurch spalten sich Moleküle in Atome und es entsteht Gas für den Antrieb. Rund 125 Gramm Plastikmüll braucht Eckhoff so für 100 Kilometer.

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