Jetzt ist es bestätigt: Ab 2012 baut Mercedes in Sindelfingen den CLS auch als Fließheck-Variante Shooting Brake.
Zur technischen Ausstattung hält sich der Hersteller noch bedeckt. Das Design geht zurück auf eine Studie, die Mercedes im April auf der Auto China vorgestellt hat.
Mit seiner Shooting Brake-Studie hatte Mercedes in Peking auf den neuen CLS hingewiesen – noch vor der Präsentation des Coupé auf dem Pariser Salon im Oktober.
Dabei erinnert die Mischung aus Kombi und Coupé eher an eine neue Variante der E-Klasse.
Mercedes hatte im Oktober 2004 mit dem CLS selbst das neue Marktsegment der viertürigen Coupés begründet.
Das Shooting Brake entspricht von der Front bis zur Mitte dem künftigen viertürigen Coupé.
Das Heck war zunächst nur als Blickfang für das Messepublikum auf der Auto China in Peking gedacht. Nun geht der CLS tatsächlich mit großer Klappe als Shooting Brake in Serie.
Der Clou ist ein Glasdach, das abgedunkelt werden kann und damit so wie Jalousien die Hitze der Sonne aussperren soll.
Als erstes Serienmodell soll laut Unternehmens-Angaben übrigens der SLK im Jahr 2011 mit diesem Dach ausgerüstet werden.
Mit Holz und Leder dominieren natürliche Materialien den Innenraum des Concept Shooting Brake. Aufgeräumt, edel und ohne irgendwelche Schnörkel bietet er gewohnte Mercedes-Qualität.
Ganz neu ist die Frontgestaltung, die Anklänge an den Supersportwagen SLS AMG zeigt...
...die Kühlermaske mit dem großen Stern und der prägnanten, bionischen Lamelle ist nicht in die Motorhaube integriert, sondern separat gestaltet.
Für Dynamik in der Seitengrafik sorgen die hohe, nach hinten überspannte Bordkante und die Charakterlinie, die bis zur muskulösen Ausprägung der hinteren Radläufe verläuft.
Angetrieben wird der Viersitzer laut Mercedes von einem V6 aus einer neuen Motorenfamilie, die im Herbst an den Start gehen wird.
3,5 Liter Hubraum und 225 kW/306 PS stehen als Antriebsdaten fest.
Ansonsten hält sich Mercedes bedeckt, was Angaben zum Verbrauch angeht.
Klar ist, dass eine neue Generation von Direkteinspritzung, erweitertem Magerbetrieb, Start-Stopp-Funktion und bedarfsgerechter Steuerung der Nebenaggregate dem neuen CLS deutliche Verbrauchsvorteile bringen soll.
Holz findet sich an den Zierstäben und den Zuziehgriffen der Türen, der Armaturentafel und der Mittelkonsole und vor allem auf dem Ladeboden im Heck.
Wegen ihrer ungewöhnlichen, linsenförmigen Maserung entschieden sich die Interieurdesigner beim Holz für die Seideneiche.
Vier Satteltaschen an den Längsseiten des Laderaums helfen beim Verstauen kleinerer Utensilien. Sie sind mit Leder bezogen.
Ein besonderer Blickfang sind die Voll-LED-Scheinwerfer, die erstmals alle dynamischen Lichtfunktionen in LED-Technik bieten.
Weitere Eindrücke der neuen Studie sehen Sie hier.