US-Erfindung: Ein Motorrad zum Anziehen
zuletzt aktualisiert: 28.08.2008 - 12:12Düsseldorf (RPO). Darüber könnte selbst Batman staunen: Ein Motorrad zum Reinschlüpfen, das sich kopfüber flach über die Straße legt. Anschließend braust es in einem Höllentempo los. Mit dieser Erfindung sorgt US-Student Jake Loniak derzeit für Aufsehen.
Auf drei Rädern schießt das Fahrzeug mit dem vielsagenden Namen „Deus ex machina“ nach vorn. Deswegen verlagert sich die zunächst aufrechte Position in eine waagerechte. Eine Art Exoskelett, wie man sie von Comic-Helden oder Insekten kennt, hält den Fahrer fest umschlungen, damit ihm bei der Höchstgeschwindkeit von 120 km/h nichts passiert.
Das ist der besondere Nervenkitzel dieses Gefährts, das ein bisschen wie ein Alien anmutet: In nur drei Sekunden geht die rasante Fahrt buchstäblich aus dem Stand auf Tempo 100. Wenn dann der Kopf einen Meter über den Asphalt rast, kann einem allein beim Zusehen Angst und Bange werden. 36 über Sensoren gesteuerte, pneumatische Muskeln kontrollieren, wie sich die Maschine positioniert und bewegt. Der Vortrieb erfolgt rein elektrisch.
Der Haken: Bislang existiert Deus ex machina, wie der Name vermuten lässt, lediglich als Animation im Computer von Designstudent Jake Loniak. Er versichert freilich, dass alle erforderliche Technik verfügbar ist – bis hin zu den Muskeln, die von der deutschen Firma Festo mit Sitz in Esslingen produziert werden soll. Sie ist auf die Fertigung von pneumatische und elektromechanische Antriebe spezialisiert.
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