Stiftung Warentest: Elektro-Fahrrädern geht schnell der Saft aus
zuletzt aktualisiert: 24.06.2010 - 12:34Berlin (RPO). Lange Radtouren sollten mit einem Elektro-Fahrrad nicht eingeplant werden. Die Stiftung Warentest hat festgestellt, dass bei maximaler Motorkraft nach 20 bis 50 Kilometern der Akku leer ist.
Tritt der Radler kräftig mit in die Pedale, reicht der Strom immerhin für 40 bis 100 Kilometer. Das berichtet die Stiftung Warentest in ihrer Zeitschrift "test" (Ausgabe 7/2010) nach einer Praxiserprobung von sieben "Pedelecs". Der Elektromotor unterstützt bei diesen Rädern den Fahrer beim Treten.
Käufer sollten auch das hohe Gewicht der "Pedelecs" bedenken - je nach Modell beträgt es zwischen 24 und 30 Kilogramm. Wer das E-Bike täglich in den Keller hieven muss oder häufig ohne Motorunterstützung fahren will, benötigt dafür deutlich mehr Kraft als bei einem konventionellen Rad.
Positiv fiel den Testern auf, dass sich bei fast allen Rädern der Akku sehr einfach ein- und ausbauen lässt, um ihn zum Laden zum Beispiel in die Wohnung mitzunehmen. Gute "Pedelecs" kosten den Angaben zufolge ab 2000 Euro, alle zwei bis vier Jahre ist ein Ersatzakku für 500 bis 680 Euro fällig.
Für das Magazin der Stiftung Warentest getestet hatte die Elektroräder der österreichische Verein für Konsumenteninformation (VKI).
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