Der Maserati Quattroporte S: Facelift für einen Schönling
zuletzt aktualisiert: 25.06.2008 - 15:16Düsseldorf (RPO). „Never change a winning team“, heißt es so schön. Aber nicht bei Maserati: Obwohl der Quattroporte bereits mehrere Designpreise gewonnen hat, lässt es sich die Edelschmiede nicht nehmen, weiter an der Optik der Limousine zu feilen. Das Ergebnis ist der Quattroporte S.
Die Idee war einfach: Maserati streckte ihr Sportwagenmodell buchstäblich in die Länge. Heraus kam der Quattroporte, der 2003 erstmals vom Band lief. Auf einen Schlag setzte Maserati damit einen neuen Trend und schloss eine Marktlücke: Die brachialen Fahrleistungen eines Zweisitzer-Sportwagens kombiniert mit dem Komfort einer Limousine – das hatte es bis dato nicht in dieser vollendeten Symbiose gegeben.
Und es dauerte nicht lange, bis andere Hersteller nachzogen. Mercedes etwa präsentierte ebenfalls 2003 den CLS 500 – ebenfalls eine geräumige Limousine mit dem Schneid eines Sportwagens. Und Ferrari brachte 2004 den 612 Scaglietti auf den Markt, der Ferraris erster Viersitzer seit dem inzwischen von vielen vergessenen 456 GT darstellte.
Design-Preise räumte der Quattroporte zuhauf ab – die Fahrleistungen genügten für die Rennstrecke. Der Quattroporte überzeugte eben äußer- wie innerlich. Sowohl am Interieur als auch an der Optik hat Maserati gefeilt: Die sportliche Luxuslimousine hat ein aufgefrischtes Design erhalten, ein verbessertes Innenleben und eine zweite Motorvariante, wie der italienische Hersteller am Deutschlandsitz in Wiesbaden mitteilte.
Markantes Merkmal des modifizierten Viertürers ist der neue Kühlergrill, der etwas geschwungener wirkt als der alte, sowie die LED-Einsätze für Teile der Scheinwerfer und die Rückleuchten. Innen haben die Entwickler die Mittelkonsole überarbeitet, die Schalter neu sortiert und das Multimediasystem erneuert.