Die IAA wird ab dem 17. September wieder ein Feuerwerk in Sachen Concept-Fahrzeuge abbrennen. Einen Vorgeschmack können Sie hier sehen. Lexus zeigt ein Kompaktfahrzeug mit Hybridantrieb. Der LF-Ch Concept ist ein Entwurf für das sogenannte Premium-Segment. Der Fünftürer besitzt ein auffälliges Steilheck, die hinteren Türen kommen ohne sichtbaren Türgriffe aus, dazu fallen die Außenspiegel extrem klein aus. Das Fahrzeug soll auch rein elektrisch fahren können.
Von BMW kommt der Hingucker der IAA schlechthin: Der neue 2+2-Sitzer Vision EfficientDynamics ist längst nicht so sperrig wie sein Name. Die Studie mit Turbodiesel und zwei Elektromotoren verbraucht trotz ihrer Gesamtleistung von 356 PS nur 3,76 Liter.
Damit bietet das neue Konzeptauto der Münchner Fahrleistungen eines M-Automobils mit Verbrauchs- und Emissionswerten, die sogar das Niveau aktueller Kleinwagen unterschreiten.
Das rassige Concept Coupé von Mini leistet 155 kW/211 PS und erzeugt ein maximales Drehmoment von 260 Nm.
Die Studie misst 3714 mm in der Länge und 1683 mm in der Breite. Die Fahrzeughöhe beträgt 1356 mm. Auf der IAA will Mini eine zweite Variante der Studie als Roadster mit Stoffverdeck zeigen.
Unter der schwarzen Haut verbirgt sich der neue Mercedes SLS Flügeltürer. Der V8-Benziner mobilisiert 420 kW/571 PS.
Damit soll der Supersportwagen in weniger als vier Sekunden auf Tempo 100 beschleunigen. Die Spitzengeschwindigkeit liegt bei etwa 315 km/h.
Foto: Judith Conrady, RPO
VWs Kleinster, der Up, war bereits vor zwei Jahren in Frankfurt als ein Teil der Wolfsburger Zukunft präsentiert worden.
Der VW Up wird durch Lithium-Ionen-Batterien angefeuert, ist nur 3,45 Meter lang und verbraucht rund 3,5 Liter. Links VW-Boss Martin Winterkorn.
Der Mazda MX-5 Superlight wirkt wie abgesäbelt - ohne Frontscheibe und Außenspiegel. Er kommt mit seinen 143 PS auf einen Testverbrauch von 8,4 Liter.
Um Gewicht einzusparen verzichten die Japaner auf Fenster, Verdeck und Konsolen. Dadurch wird der Mazda 100 Kilogramm leichter.
Zwei Jahre bevor das viersitzige Elektro-Stufenheck Opel Ampera in Produktion geht, drehten Technologieträger mit dem Ampera-Antrieb und der Karosserie des Chevrolet Cruze ihre Runden auf dem Opel-Testzentrum Dutenhofen.
Der Opel Ampera arbeitet wie der Zwillingsbruder Chevrolet Volt mit einem 111 kW/151 PS starken Motor. Er beschleunigt in weniger als zehn Sekunden auf Tempo 100, erreicht etwa 160 km/h Spitze und soll eine rein elektrische Reichweite von 60 Kilometern schaffen.
Mercedes wird die IAA in Frankfurt dazu nutzen, seine Fahrzeugkonzepte der Zukunft vorzustellen. Mit den drei seriennahen Varianten des Concept Blue Zero zeigt das Unternehmen drei Modelle mit unterschiedlichen Antrieb auf Basis einer einzigen Fahrzeug-Architektur.
Verwendet wird die Lithiumionen-Technik. Bis zum 150 km/h schnell wird die Studie. Der Elektromotor des Fronttrieblers Bluezero erreicht mit seinen 100 kW eine Reichweite von 200 Kilometern. An einer normalen Steckdose ist das Fahrzeug nach vier Stunden wieder aufgeladen.
Zusätzlich zum bereits Anfang dieses Jahres in Detroit vorgestellte Blue Zero E-Cell mit rein batterieelektrischem Antrieb hatte Mercedes seinerzeit auch den Blue Zero F-Cell mit Brennstoffzelle vorgestellt.
Dieses Modell trägt bereits ganz konkret die Züge der B-Klasse.
Futuristische Frontpartie: Die Studie HND4 Blue Will gilt als Ausblick auf künftige Modelle von Hyundai. In diese Studie hat der koreanische Hersteller den ersten Plug-In-Hybridmotor des Unternehmens überhaupt eingebaut.