Nach niederländischem Modell: FDP lehnt Kilometergebühr ab
zuletzt aktualisiert: 16.11.2009 - 07:35Hamburg (RPO). Die FDP lehnt das niederländische Modell einer Kilometergebühr ab. "Das System ist auf Deutschland aufgrund der Anzahl der betroffenen Fahrzeuge und aufgrund der Größe unseres Landes nicht übertragbar."
Das sagte der FDP-Obmann im Verkehrsausschuss, Patrick Döring, dem "Hamburger Abendblatt" (Montagausgabe) laut Vorabbericht. "Zudem belastet es Vielfahrer überdurchschnittlich, die in Deutschland schon unter der höchsten Mineralölsteuer Europas leiden."
Die Autofahrer in Holland sollen künftig keine Kraftfahrzeugsteuer mehr zahlen, sondern eine Kilometergebühr von durchschnittlich 3 Cent.
Die Grünen zeigten Sympathie für eine Radikalreform der Kraftfahrzeugsteuer nach dem Vorbild der Niederlande gezeigt. "Das niederländische Modell geht in die richtige Richtung", sagte Parteichef Cem Özdemir der Zeitung.
"Wir brauchen bei der Besteuerung des Autoverkehrs eine klare ökologische Lenkungswirkung: Wer viel fährt und dabei mit einem Spritfresser viel CO2 ausstößt und das Klima belastet muss mehr zahlen als die, die mit emissionsarmen Autos wenig fahren."
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