Theorie schlechter als Praxis: Führerscheinprüfung: Jeder Vierte fällt durch
zuletzt aktualisiert: 14.09.2010 - 13:22Düsseldorf (RPO). Über ein Viertel der Fahrschüler muss die Autoprüfung mindestens zweimal absolvieren. 27,7 Prozent aller Neuerwerber in Deutschland schaffen die Fahrberechtigung nicht auf Anhieb. Trotz identischer Prüfungsinhalte gibt es bei den Ergebnissen starke regionale Unterschiede.
Im theoretischen Teil ist die Durchfallquote (29,94 Prozent) höher als bei der praktischen Prüfung (25,37 Prozent). In den fünf östlichen Bundesländern liegt die Misserfolgsquote bei bis zu 44 Prozent (Sachsen-Anhalt), ein Drittel der Probanden versagt bei der praktischen Prüfung. Besonders schlecht fahren Fahranfänger aus Hamburg. 40 Prozent fallen beim ersten Mal durch.
Dagegen haben Hessen, Schleswig-Holstein und Niedersachsen die besten Ergebnisse bei Fahrschulprüfungen vorzuweisen, wie eine Studie des Auto Club Europa (ACE) auf Basis von Daten des Kraftfahrt-Bundesamtes (KBA) jetzt herausfand. Dabei wurden 1,5 Millionen neu beantragte Fahrerlaubnisse ausgewertet.
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