Dieser Zweisitzer von Renault will mit seinen elegant gezeichneten Formen, einer intensiven Rotlackierung und Flügeltüren ganz große Emotion wecken. Der Name des Elektro-Coupés: DeZir.
Auch Frankreichs Staatspräsident Sarkozy zeigte sich beeindruckt von dieser Neuentwicklung aus dem Hause Renault.
Nicolas Sarkozy stattete dem Pariser Autosalon einen Besuch ab und ließ sich dort die neuesten Entwicklungen der Autobauer vorführen.
Zwei gegensätzlich öffnende Flügeltüren ermöglichen den Zustieg in den Innenraum.
Die Frontgestaltung des DeZir wird über die gesamte Breite von einem Lufteintritt bestimmt, in dem mittig das Renault Markenemblem platziert ist. Die chromfarbene Rhombe hebt sich deutlich vom schwarzen Kühlergrill ab.
Der Synchronmotor der Studie leistet 110 kW/150 PS.
Das maximale Drehmoment beträgt 226 Nm.
Renault-Chef Carlos Ghosn ließ es sich nicht nehmen, die neue Studie zu präsentieren.
Der Elektroantrieb sorgt für eine Beschleunigung von null auf 100 km/h in fünf Sekunden.
Die Fahrzeugflanken kennzeichnen glatte Flächen, die durch seitliche, gelochte Aluminiumpaneele durchbrochen werden.
Die Form der Fahrgastzelle erinnert an das Cockpit eines Jagdfliegers.
Sitze, Armaturentafel und der Boden sind in weißem Leder gehalten.
Ein Leuchtband mit integrierten Rückleuchten zieht sich über die komplette Heckpartie.
Die elektrische Coupé-Studie gibt einen ersten Ausblick auf die zukünftige Designlinie der Marke.
Das große Z im Modellnamen verweist auf die Signatur Z.E. (Zero Emisson), die alle zukünftigen Elektromodelle von Renault kennzeichnen wird.
Zwei Kameras verschaffen dem Fahrer trotz Verzicht auf die Heckscheibe die Sicht nach hinten.
Die auswechselbare Lithiumionen-Batterie verfügt über eine Kapazität von 24 kWh und ist senkrecht hinter den Sitzen platziert.
Das Aggregat ermöglicht eine Reichweite von 160 Kilometern.
Neben seiner für die Marke völlig neuartigen Formgebung ist der DeZir auch ein Technologieträger.
So kommt eine besonderes leichte Kevlar-Karosserie zum Einsatz, durch die das Fahrzeug lediglich 830 Kilogramm wiegen soll.
Dank der windschnittigen Form und eines voll verkleideten Fahrzeugbodens beträgt der cW-Wert lediglich 0,25.
Die Optik hat der neue Designchef Laurens van den Acker zu verantworten.
Der vormals bei Mazda tätige Chefdesigner lässt erkennen, dass rationale Eigenschaften wie alternativer Antrieb, Leichtbau und die daraus resultierende geringe Umweltbelastung nicht unbedingt langweilige Einheitsautos zur Folge haben müssen.
Erstmals öffentlich präsentiert wird die Studie von Renault beim Pariser Salon.