Gefährliche Probleme mit dem Airbag: Honda ruft 304.000 Fahrzeuge zurück
zuletzt aktualisiert: 03.12.2011 - 12:05Tokio (RPO). Aufgrund von Airbag-Problemen ruft der japanische Autobauer Honda weltweit 304.000 Fahrzeuge zurück. Im Falle eines Unfalls könnten sich die Luftkissen mit zu viel Druck füllen, was zu Verletzungen oder gar zu Todesfällen führen könne, teilte das Unternehmen am Freitag mit.
Der Rückruf umfasst rund 273.000 Wagen in den USA, rund 27.000 Fahrzeuge in Kanada, fast 2000 in Japan sowie weitere 2000 in anderen Staaten. Betroffen sind unter anderem die Modelle Accord, Civic, Odyssey, Pilot und CR-V.
In Zusammenhang mit dem Problem stünden bislang 20 Unfälle - darunter zwei Todesfälle in den USA 2009 - berichtete Honda.
Honda versprach, die defekten Gasflaschen auszutauschen. "Es wird sicherlich weitere Rückrufe in anderen Teilen der Welt geben", sagte ein Unternehmenssprecher.
Bei der letzten Rückrufaktion nahm Honda aus ähnlichen Gründen rund 950.000 zwischen 2008 und 2010 gebaute Fahrzeuge vom Markt. In den vergangenen Jahren mussten japanische Autohersteller vermehrt ihre Produkte zurückziehen. Toyota beispielsweise rief zwischen Ende 2009 und Februar 2010 fast neun Millionen Autos wegen eines Defektes der Bremsen und Gaspedale in die Werkstätten zurück.
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