Rabenschwarzer Tag: HSV-Bus rammt Pfeiler in Wien
zuletzt aktualisiert: 18.09.2009 - 15:16Düsseldorf (RPO). In Wien ist wirklich alles schief gegangen am Donnerstag für den Hamburger SV. Der Fußball-Bundesligist erlitt in der Europaliga nicht nur die deftige 0:3-Klatsche beim österreichischen Ersligisten Rapid. Auch für den Mannschaftsbus nahm der Ausflug an die Donau kein gutes Ende.
Ein rabenschwarzer Tag: Als die Hanseaten vor der Partie im Hotel eincheckten, hatte der HSV-Bus mittlere Probleme in der letzten Kurve vor dem Domizil. Beim Zurücksetzen passierte es. Ganz leicht küsste das Heck einen kleinen, unscheinbaren Pfeiler. Was zunächst nach einem leichten Blechschaden aussah, entpuppte sich nach wenigen Metern als handfester Crash.
Als der Busfahrer den Vorwärtsgang einlegte, riss es plötzlich den gesamten linken hinteren Kotflügel samt Beleuchtung vom Fahrzeug. Anscheinend bekam zunächst überhaupt niemand den Rempler mit.
Ungerührt stieg der Tross vor dem Hotel aus dem Bus. Autogrammjäger scharten sich um die HSV-Stars. Trainer Bruno Labbadia wurde freudig von einem alten Bekannten umarmt. Erst der Rundgang um den Mannschaftsbus offenbarte dann das ganze Missgeschick: Ein Schaden, der in die Tausende gehen dürfte.
Der Trost: Dieser ist zu reparieren. Die drei Punkte sind weg und die Schmach im Ernst-Happel-Stadion ist vorerst nicht wiedergutzumachen.
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