Brandgefahr: Kia ruft 35.000 Autos zurück
zuletzt aktualisiert: 03.09.2010 - 08:37Seoul (RPO). Unter der Woche hatte der südkoreanische Autobauer Kia in seinem Heimatland eine Rückrufaktion gestartet. Wegen Brandgefahr sind nach den 18.000 Autos jetzt weitere 35.000 Autos in den USA an der Reihe.
Grund sei eine falsche Verkabelung der Innenbeleuchtung, die zu Bränden führen könne, erklärte Kia. Am Dienstag hatte das Unternehmen bereits aus dem selben Grund den Rückruf von 18.000 Wagen in seinem Heimatland angekündigt. Den Angaben zufolge hat der Fehler bislang aber weder zu Unfällen noch zu Verletzungen geführt.
Der Rückruf reiht sich in eine ganze Serie von Rückrufen asiatischer Autohersteller in den USA ein. Am stärksten war der japanische Autobauer Toyota betroffen, der allein in den USA über acht Millionen Autos unter anderem wegen Problemen mit Gas- und Bremspedalen zurückrufen musste. Auch der ebenfalls japanische Wettbewerber Mazda musste zuletzt Autos zurückrufen.
Wegen Feuergefahr hat auch Ferrari seinen neuen Supersportwagen 458 Italia in die Werkstätten beordert.
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