Skurrile Auto-Welt: Mit Blaulicht zum Einkaufen
zuletzt aktualisiert: 02.08.2007 - 15:43Düsseldorf (RPO). Kuriose Automeldungen gibt es in regelmäßigen Abständen. Dass sich gleich drei skurrile Geschichten hintereinander ereignen, ist dagegen eher ungewöhnlich. Lesen und schmunzeln Sie selbst.
Mit einem Blaulicht auf dem Autodach ist eine 53-jährige Frau in Ingolstadt zum Einkaufen gefahren, um sich die Parkplatzsuche und Parkgebühren zu sparen. Polizisten stellten die vermeintliche Kollegin zur Rede, als sie gerade Einkaufstüten im Wagen verstaute. Die Frau erklärte den verdutzten Beamten, mit der Signallampe habe sie Zeit sparen wollen.
Als die Polizisten das Blaulicht sicher stellen wollten, wehrte sie sich allerdings mit Händen und Füßen. Sie wurde gefesselt auf die Wache gebracht, verriet aber auch dort nicht, woher sie das Blaulicht hatte. Die Frau hatte das Signal zwar nicht eingeschaltet, ihr droht aber trotzdem eine Anzeige wegen Amtsanmaßung, wie ein Sprecher der Polizei in Ingolstadt sagte.
Parkautomat erweist sich als Goldesel
Mit den Tücken der Technik hat ein 30-jähriger Autofahrer in Mannheim Erfahrung gemacht. Wie die Polizei am Donnerstag mitteilte, steckte der Mann Münzgeld in einen Parkautomaten, bekam aber keinen Parkschein. Als er erbost auf den Automaten einschlug, spuckte dieser schließlich an Stelle eines Parkscheins 20 Euro Münzgeld aus. Der 30-Jährige war darüber so überrascht, dass er eine vorbeifahrende Polizeistreife anhielt und ihr den Goldesel meldete. Der Geld spuckende Automat wurde inzwischen aus dem Verkehr gezogen.
Auto übernimmt das Kommando
Die moderne Elektronik seines Autos hat einem Fahrer auf einer Autobahn im Münsterland ein Albtraum-Erlebnis beschert. Der Mann war nach Polizeiangaben vom Donnerstag mit dem Wagen gehobener Klasse und neueren Baujahrs früh morgens auf der A 31 unterwegs, als in Höhe der Anschlussstelle Dorsten-West plötzlich eine Warnleuchte auf dem Armaturenbrett aufblinkte. Wie von Geisterhand wurde das Auto im selben Moment abrupt abgebremst und die komplette Elektronik abgeschaltet - mit der Folge, dass der Luxuswagen ohne Licht auf dem rechten Fahrstreifen einfach stehenblieb.
Damit nicht genug: Gleichzeitig wurden auch noch die Wagentüren automatisch von innen verriegelt. In seinem Auto gefangen musste der hilflose Fahrer zwei bange Minuten überstehen, ehe das System erneut hochfuhr und der Wagen zumindest eingeschränkt wieder fahrbereit war. Glücklicherweise war ein Streifenwagen der Autobahnwache Recklinghausen schnell vor Ort und konnte das bockige Gefährt mit Blaulicht und Warnblinkern absichern. Das Auto wurde in die Werkstatt gebracht.
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