Buick Excelle und Regal: Neue US-Zwillinge von Astra und Insignia
zuletzt aktualisiert: 24.11.2009 - 12:33Düsseldorf (RPO). Zwar erhält General Motors mit Bochum einen wichtigen deutschen Opel-Standort. Allerdings ist schon jetzt klar, dass Opel-Technik aus dem neuen Astra und dem Insignia unter das Dach der Marke Buick wandert.
So wird aus dem Opel Astra der Buick Excelle. Die entsprechende Ausgabe des Rüsselsheimer Kompaktmodells hat der Opel-Mutterkonzern GM am Dienstag auf der Guangzhou Auto Show in China präsentiert. Der Verkauf startet im nächsten Jahr.
Als Antrieb für den chinesischen Zwilling stehen drei Benzinmotoren zur Wahl, die allesamt mit einer sechsstufigen Automatik kombiniert sind: An der Basis steht ein 1,6-Liter mit 85 kW/116 PS, den es auch als Turbo mit 135 kW/184 PS gibt. Die Lücke dazwischen schließt ein 1,8-Liter mit 103 kW/138 PS.
Mit dem Opel Astra hat der Buick Excelle allerdings nur die Architektur und die äußere Form gemein, betont GM-Sprecher Johan Willems: "Er hat ein eigenes Interieur mit anderen Materialien und Farben, bekommt andere Motoren, ist speziell für den chinesischen Markt abgestimmt und vor allem wird er auch dort produziert."
Zu den deutschen Händlern kommt der neue Astra am 5. Dezember.
Aus Insignia wird der Buick Regal
Auch vom Opel Insignia wird es ein Zwillingsmodell geben. Als Buick Regal können ihn die US-Amerikaner vom zweiten Quartal an kaufen. Von der General Motors-Tochter Buick wird er als Meilenstein in der Neuaufstellung der Marke dargestellt. Noch in dieser Woche wird der Buick in der Region Los Angeles erstmals Kunden gezeigt. Seine ofizielle Premiere wird er bei der Los Angeles Motor Show erleben, die am Freitag, 4. Dezember eröffnet wird.
Buick bekennt sich zu den Opel-Wurzeln dieses Autos und weist darauf hin, dass auch er bereits in China erfolgreich war. Dort trat der Insignia erstmals als Buick auf und hat sich seit Dezember 2008 64.000 Mal verkaufen lassen. Verkaufsstart in den Staaten soll im zweiten Quartal 2010 sein.
In Deutschland brachte Opel den Insignia vor genau einem Jahr auf den Markt. Er wurde nicht nur zum „Auto des Jahres“, sondern erzielte von Januar bis Oktober 2009 mit 18,31 Prozent den höchsten Anteil in der Volumen-Mittelklasse für Opel seit zehn Jahren. Gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum (9,44 Prozent) konnte der Anteil verdoppelt werden.
Nicht nur in Deutschland, sondern auch in den anderen europäischen Ländern sorgt das Opel-Topmodell für gute Verkaufszahlen: Über 170.000 Bestelleingänge waren zu verzeichnen. Damit war der Insignia die Nummer eins unter den europäischen Mittelklasselimousinen. Mit dem neuen Astra hofft Opel auf einen ähnlichen Erfolg in der Kompaktklasse.
- RP ONLINE
- Kontakt
- AGB
- DATENSCHUTZ
- Impressum








