Premieren in Manhattan: Neuheiten der New York Auto Show
zuletzt aktualisiert: 21.03.2008 - 10:49New York (RPO). Automessen Schlag auf Schlag: Eine Woche nach dem Ende des Genfer Salons zeigt New York neue Premieren. Die Auto Show (21. bis 30. März) wendet sich nicht nur an US-Besucher.
Auch aus europäischer Perspektive sind in New York einige interessante neue Modelle zu entdecken. Nur eine der wichtigen Neuheiten kommt jedoch von einem deutschen Herstellern: Mercedes zeigt die überarbeitete M-Klasse. Marken wie Audi, VW, Porsche, BMW, Mini und Smart sind in der US-Metropole nur mit Fahrzeugen vertreten, die bereits in Genf oder auf einer der anderen Messen der letzten Monate zu sehen waren.
Das gilt auch für die übrigen europäischen Marken wie Saab mit den Studien Studien 9-4x und 9x-Biohybrid, Volvo mit dem XC60 oder Lamborghini mit dem Gallardo LP 560-4.
Neuheiten auch für den europäischen Markt finden sich dagegen bei den asiatischen Herstellern: So zeigt Hyundai in Manhattan ein neues Coupé. Das basiert auf der vor wenigen Wochen präsentierten Genesis-Limousine für die gehobene Mittelklasse - soll daher nach Angaben des Herstellers ebenfalls mit Hinterradantrieb und Motoren mit bis zu acht Zylindern kommen. Während es den Viertürer vorerst nur in Nordamerika und Asien geben wird, hat das Coupé auch Chancen auf eine Karriere in Europa.
Während dafür eine endgültige Bestätigung allerdings noch aussteht, macht Suzuki aus den Plänen für den Kizashi kein Geheimnis. Nach den beiden in Frankfurt und Tokio vorgestellten Studien zeigt der japanische Autobauer in New York nun den dritten Vorläufer des kommenden Mittelklasse-Modells. Dieser Prototyp soll "der endgültigen Fassung schon recht nahe kommt". Das Serienmodell wird wahrscheinlich im Herbst 2009 gezeigt und kommt beiderseits des Atlantik Anfang 2010 in den Handel. Später folgt dann möglicherweise auch ein Kombi.
Sportwagen-Würfel
Daneben gibt es in New York eine Reihe von Premieren asiatischer Hersteller, die ausschließlich auf den Geschmack der US-Kunden zugeschnitten sind. So zeigt die für eher junge Käufer zuständige Toyota-Tochter Scion das futuristische Hako Coupé Concept: Ein Sportwagen mit fast würfelförmiger Karosserie.
Die vor wenigen Wochen in Genf von Honda als neuer Accord präsentierte Mittelklasse-Limousine wird in Manhattan zum TSX der noblen Schwester-Marke Acura, und bei Nissan wird das in Europa nicht mehr angebotene Mittelklasse-Modell Maxima mit einem Facelift optisch dem neuen Sportwagen GT-R angeglichen. Auch einige Elektroautos werden vorgestellt, vor allem kleine und handliche Modelle. Bei Subaru ist das der "Re1", bei Mitsubishi der winzige Viersitzer "i", und bei Nissan steht mit dem Cube ein weiterer würfelförmiger Entwurf: Der soll zumindest in der nächsten Generation und wohl zunächst mit konventionellen Motoren auch nach Europa kommen.
US-Hersteller im Rampenlicht
Ihren großen Auftritt haben in New York allerdings die amerikanischen Hersteller. Wieder einmal stehen bei ihnen auch viele Hybrid-Modelle oder Fahrzeuge mit Brennstoffzelle im Rampenlicht. Doch diesmal dominiert nicht die Vernunft, sondern der Spaß. Bei Pontiac steht die Mittelklasse-Limousine G8 mit einem 6,2 Liter großen und mehr als 294 kW/400 PS starken V8-Motor im Rampenlicht. Hinzu kommt die Neuauflage des Camino aus den 70er Jahren, der als Kombination aus Limousine und Pick-Up einst zum Urvater der Lifestyle-Laster wurde.
Der mit dem Opel GT baugleiche Roadster Solstice wird nun auch als Targa-Coupé präsentiert. Dass allerdings selbst bei reinen Spaßautos etwas mehr "Bodenhaftung" gefragt ist, zeigt der viel beachtete Dodge Challenger: Den gibt es jetzt für wenig mehr als 20.000 Dollar ausgesprochen preiswert auch mit sechs statt acht Zylindern. Umgerechnet entspricht das einem Preis von rund 12.760 Euro.
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