Finanzkrise: Opel erwägt spätere Einführung neuer Modelle
zuletzt aktualisiert: 03.12.2008 - 14:37Rüsselsheim (RPO). Opel wurde von der Finanzkrise ganz besonders hart getroffen. Jetzt denken die Rüsselsheimer laut darüber nach, einzelne neue Modelle später auf den Markt zu bringen.
"Wir müssen uns Gedanken machen, ob das eine oder andere Modell um einige Monate verschoben wird", sagte Opel-Chef Hans Demant in einem am Mittwoch vorab veröffentlichten Interview des Magazins "auto motor und sport". Er unterstrich das Ziel, 750 Millionen US-Dollar einzusparen.
"Mit Insourcing-Programmen und entsprechenden Arbeitszeitmodellen gibt es einige Möglichkeiten", sagte Demant. Das reiche aber nicht aus. Der Opel-Chef unterstrich erneut, das Unternehmen wolle weder Werke schließen noch Personal abbauen.
Die Produktion müsse aber dem sinkenden Absatz angepasst werden. Bis Januar werde Opel die Zahl der gebauten Autos um 59.000 zurückfahren.
Positiv äußerte sich Demant über eine mögliche Beteiligung der Opel-Händler am Unternehmen: "Mit ihnen haben wir schon oft über eine Beteiligung gesprochen." Wenn sie als Investor auftreten würden, könnten sie auch ihre Zukunft sichern: "Aber die Händler können natürlich keinen Hersteller übernehmen."
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